Gütesiegel "Olympia-Zentrum" erneut verliehen

Zwei Jahre lang dauerten Vorbereitung, Evaluierung und Durchführung, jetzt war es soweit: ÖOC-Präsident Dr. Karl Stoss und –Generalsekretär Dr. Peter Mennel unterzeichneten Anfang Dezember in Wien die Kooperationsvereinbarungen mit den vier Olympia-Zentren, unter anderen dem Campus Sport Tirol Innsbruck.
v.l.: ÖOC-Präsident Dr. Karl Stoss, Mag. Reinhard Eberl, Dr. Christian Raschner, Martina Kuenz, Marina Gastl, Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle und ÖOC Generalsekretär Dr. Peter Mennel. Foto: ÖOC
Bild: v.l.: ÖOC-Präsident Dr. Karl Stoss, Mag. Reinhard Eberl, Dr. Christian Raschner, Martina Kuenz, Marina Gastl, Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle und ÖOC Generalsekretär Dr. Peter Mennel. Foto: ÖOC

Die Olympiazentren sollen den potentiellen Olympia-Athleten bestmögliche Rahmenbedingungen für die Vorbereitung auf Großveranstaltungen bieten. Verstärktes Augenmerk liegt auch auf einer engen Zusammenarbeit der vier Stützpunkte untereinander. Die Bezeichnung "Olympiazentrum" dient als Qualitätssiegel. Mit diesem Schritt ging das Label "Olympia-Zentrum" neben dem Campus Sport Tirol Innsbruck auch an das Sportland Oberösterreich (Linz), an Salzburg – Rif und an das Sportservice Vorarlberg (Dornbirn). Eine Ernennung weiterer Zentren ist jederzeit möglich. „Nach London 2012 war schnell klar, dass wir die Kompetenzen der Olympiazentren erweitern und die Qualitätsauflagen steigern müssen. Das ist uns mit den vorliegenden Verträgen bzw. mit dem gemeinsamen Vorgehen in den letzten Monaten sehr gut gelungen", betonte Dr. Karl Stoss anlässlich der Unterzeichnung.

Leistungssport und Wissenschaft

Die sportliche Leitung des Campus Sport Tirol Innsbruck - Olympiazentrum hat Ass.-Prof. Dr. Christian Raschner vom Institut für Sportwissenschaft der Uni Innsbruck inne. „Durch die Anbindung an die Universität Innsbruck profitiert das Olympiazentrum im trainingswissenschaftlichen Bereich. Es können Masterarbeiten und Dissertationen vergeben werden, deren Erkenntnisse dem Leistungssport zu Gute kommen“, beschreibt Raschner, und führt weiter aus: „Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftler im Olympiazentrum besuchen zudem jährlich Kongresse, um ihre Forschungsarbeiten vorzustellen, sich auszutauschen und die gewonnenen Erkenntnisse fürs Training zu nutzen. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen entsteht ein weiterer Wissenspool, der in der täglichen Arbeit im Kraftraum, aber auch bei der Trainingsplanung und Trainingssteuerung nicht wegzudenken ist.“

(red)