LEADER-Projekt am Mondsee bewilligt: Öffentlichkeitsarbeit für den Naturschatz Mondsee

Im Zuge des Österreichischen Programms für die Entwicklung des ländlichen Raums wurde für das Forschungsinstitut für Limnologie, Mondsee (ILIM) das Projekt „Mein Mondsee - Schützenswerte Region Mondseeland“ für den Zeitraum 2013-2015 bewilligt.
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Bild: Im Rahmen des neuen LEADER-Projekts wird ein Printmedium zu Umwelt- und Naturschutz in der Mondseeregion entstehen. (Foto: Sabine Wanzenböck)

Die Fördermaßnahme „LEADER“ wird von EU, Bund und Ländern gemeinsam finanziert und unterstützt themenübergreifende Projekte  aus den Bereichen Landwirtschaft, Forst, Tourismus, Gewerbe, Kultur, Dorfentwicklung, Naturschutz und Bildung. Grundlage bilden speziell integrierte Strategien für begrenzte homogene Regionen, Bottom-up Ansätze, Kooperation und Vernetzung sowie die Einbindung der örtlichen Bevölkerung.

Die aktuelle Förderperiode läuft seit 2007 und endet mit dem Jahr 2013. Seit dem Start der LEADER-Programme im Jahre 1995 hat sich diese Förderschiene zum  Erfolgsprogramm entwickelt. Mittlerweile sind die lokalen LEADER-Aktionsgruppen auf rund 88 Prozent der Fläche Österreichs verteilt. Für den aktuellen Förderzeitraum standen rund 467 Millionen Euro an öffentlichen Mitteln zur Verfügung (EU, Bund, Land).

Unter der Förderkategorie „Bewusstseinsbildende Maßnahme zur Sensibilisierung“ plant das ILIM die Entwicklung eines Printmediums, welches viermal im Jahr 2014 Themen zu Umwelt- und Naturschutz aus der Region Mondseeland aufgreift und der Bevölkerung vermittelt. Es sind sowohl eigene Fachbeiträge als auch Gastkommentare von Fachleuten vorgesehen. Durch qualifizierte Information soll der Bevölkerung die Bewahrung des Naturschatzes Mondsee nähergebracht werden. Zusätzlich soll über aktuelle Aktivitäten und Kooperationen des Natur- und Umweltschutzes am Mondsee und themenverwandter Veranstaltungen berichtet werden. Das neue Printmedium wird 5313 Haushalte in 7 Gemeinden im Mondseeland erreichen und auch im Tourismusbüro, in den Schulen und Gemeindeämtern der Region aufgelegt werden.

(Sabine Wanzenböck)