BTV vergibt Wertpapierforschungspreis

Die Bank für Tirol und Vorarlberg AG (BTV) stellt ihre langjährige Expertise im Vermögensmanagement jungen Wissenschaftlern der Uni Innsbruck zur Verfügung. Im Rahmen des neuen Mentoring-Award wird nun das erste Dissertationsprojekt gefördert: Christian Muntz geht der Frage nach, ob Rohstoffe gegenwärtig noch eine lukrative Anlageklasse für Privatinvestoren sind.
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Bild: v.l.: BTV Vorstand Matthias Moncher, Vizerektorin Sabine Schindler, Preisträger Christian Muntz, Jochen Lawrenz vom Institut für Banken und Finanzen und BTV Bereichsleiter Robert Walcher

Vier Kandidaten erhielten die Möglichkeit, ihre eingereichten Forschungsprojekte der Jury noch einmal persönlich zu präsentieren. BTV Vorstand Matthias Moncher, BTV Bereichsleiter Robert Walcher, Vizerektorin Sabine Schindler und Jochen Lawrenz, assoz. Prof. am Institut für Banken und Finanzen, fiel die Entscheidung nicht leicht: „Alle Einreichungen weisen eine hohe Qualität auf und werden sicherlich sehr interessante Erkenntnisse hervorbringen. Wir mussten uns für ein Projekt entscheiden, und dabei hat neben all der wissenschaftlichen Qualität schlussendlich der aktuelle Interessensfokus der BTV den Ausschlag gegeben“, erklärt Moncher. Auch Schindler war beeindruckt vom hohen Niveau der Projekte und Präsentationen: „Ich bin stolz, dass unsere Studierenden in der Lage sind, so tolle Projekte zu initiieren und diese auch ansprechend und verständlich zu präsentieren.“ Auch Lawrenz freut sich auf die vielversprechende Kooperation zwischen Universität, BTV und dem Dissertanten: „Wir können damit den Wissenstransfer in die Praxis stärken und uns interessante Anregungen für neue Forschungsprojekte holen. Ich denke, dass mit diesem Award die Grundlage für eine gegenseitig erfolgreiche Zusammenarbeit gelegt wurde," so Lawrenz.

Theorie und Praxis verknüpfen

„Es ist toll, dass ich die Chance bekomme, Theorie und Praxis zu verbinden. Während des Studiums steht die Theorie im Vordergrund, aber durch die BTV kann ich sehen, ob das, was ich theoretisch erarbeite, auch in der Praxis anwendbar ist,“ sagt Christian Muntz, dem der erste BTV Award für praxisbezogene Kapitalmarktforschung verliehen wurde. Er überzeugte die Jury mit einem Forschungsprojekt, das für eine regional verankerte, aber international agierende Bank besonders interessant ist.

Das Siegerprojekt 2013

Muntz geht der Frage nach, inwiefern Rohstoffe auch nach 2008 und nach den geänderten Marktbedingungen für private Anleger noch attraktiv sind. Er möchte Vor- und Nachteile einzelner Rohstoffe und Rohstoffportfolios untersuchen. Darüber hinaus sollen aktiv und passiv gemanagte Fonds mit Rohstoffen genauer unter die Lupe genommen werden. „Mein Ziel ist es, jene Rohstoffe zu identifizieren, die auch nach 2008 als Diversifikationsmittel und Inflationsausgleich lukrativ sind, und herauszufinden, welche Investmentstrategien für private Euro- und Schweizer-Franken-Investoren, die heimische Finanztitel bevorzugen, interessant sind,“ erklärt Muntz. Dafür erhält der 25-Jährige über einen Zeitraum von 36 Monaten nicht nur ein finanzielles Stipendium von jährlich 12.000 Euro, sondern auch einen Mentor zur Seite gestellt, der ihn begleitet und ihm Expertenwissen und Netzwerke zugänglich macht. „Die BTV ist bekannt für ihr Know-how im Bereich Veranlagen – das bestätigen auch zahlreiche internationale Auszeichnungen. Dennoch müssen wir uns ständig weiterentwickeln. Der BTV Award fördert ein junges Forschungstalent und gibt gleichzeitig der BTV neue Impulse“, sagt Moncher.