Neues K-Regio-Projekt für Skitechnologie

Das Land Tirol wird ein K-Regio-Projekt zur Weiterentwicklung der Skitechnologie unterstützen. Dadurch soll die Kooperationen zwischen Tiroler Unternehmen und den Forschungsinstitutionen weiter gestärkt werden.
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Bild: Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und Prof. Werner Nachbauer bei der Präsentation der neuen K-Regio-Projekte.

„Das starke Netzwerk zwischen Unternehmen und Forschung ist ein Garant für Erfolg,“ ist Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf überzeugt. Deshalb unterstütze das Land drei weitere Projekte aus den Bereichen Erneuerbare Energien, Medizintechnik und Skitechnologie. „In diesen Branchen sind wir stark und können weltweit konkurrieren“, sagte Zoller-Frischauf anlässlich der Präsentation der neuen Projekte am 12. April in Innsbruck.

Im Rahmen des neuen K-Regio-Projekts zur Skitechnologie wird an einer Maschine zur Bearbeitung und Beschichtung von Skibelägen und Skikanten gearbeitet. „Damit soll die Sicherheit beim Skifahren erheblich gesteigert werden“, erläutert Prof. Werner Nachbauer vom Institut für Sportwissenschaft. Neben dem Technologiezentrum Ski- und Alpinsport, der Leopold-Franzens-Universität und dem Österreichischen Skiverband sind der Skiwachshersteller HWK Kronbichler, der Beschichtungsspezialist PhysTech Coating Technology, Wintersteiger AG, ein Produzent von Spezialmaschinen für den Skirennsport, und Tyrolit Schleifmittelwerke Swarovski Partner im gemeinsamen Projekt.

Die Projektpartner arbeiten gemeinsam an der Entwicklung einer Methode zur Behandlung der Fahrfläche. Üblicherweise wird beim Ski in erster Linie der Belag strukturiert und gewachst. Die Kanten werden nur geschärft. Nun will man verschiedene technische Möglichkeiten zur Oberflächenbehandlung von Kanten und Belägen wie beispielsweise Schleifen, Beschichten oder Prägen testen, um die verschiedenen Gleiteigenschaften zu prüfen.
Das Technologiezentrum Ski- und Alpinsport GmbH verfügt über ein Messgerät, das „Tribometer“, mit dem Ski unter genau einstellbaren Schnee- und Eisbedingungen auf bis zu 100 km/h beschleunigt werden können. Im „Tribometer“ werden nun auch die verschiedenen Kantenbehandlungen aufs Genaueste untersucht.
Durch die neu entwickelte Kantenbehandlung soll ein angenehmeres Fahren ermöglicht werden. Vor allem soll aber die Sicherheit erhöht werden.

(Christian Flatz)