Studentische Ideen für Innsbrucker Buchhandlung

Im Rahmen des Semesterprojekts in diesem Sommersemester entwickeln die Studierenden des Basis- und Vertiefungskurses Handelsmarketing neue Ideen für die von Thalia übernommene Wagnersche Universitätsbuchhandlung. Besonders spannend dabei ist eine interfakultäre Kooperation mit Studierenden der Fakultät für Architektur. Die Kick-off-Veranstaltung fand am 8. März statt.
Semesterprojekt Thalia Retail Lab
Bild: Kick-off zum Semesterprojekt: Am 8. März wurden die Studierenden gebrieft.

Praxisnähe steht in den Basis- und Vertiefungskursen im Fach Handelsmarketing groß geschrieben: Die Studierenden arbeiten, betreut von den Lehrenden Eva Thelen und Günther Botschen, in den Projekten eng mit Unternehmen zusammen und widmen sich ein Semester lang einer vom Unternehmen in Auftrag gegebenen Problemstellung.

In diesem Semester erstellen sechs Gruppen, bestehend aus Retail Marketing Studentinnen und Studenten und Architekturstudentinnen und -studenten, Konzepte für die Thalia Buchhandlung in der Museumstraße, die im Sinne ihrer ursprünglichen Ausrichtung als “Universitätsbuchhandlung” für Studierende wieder interessanter werden soll. Ziel des Projektes ist es, den Standort neu zu beleben, um kurz-, mittel- und langfristig den Umsatz des stationären Handels an diesem Standort kontinuierlich zu steigern. Dafür soll im ersten Stock der Wagnerschen auf ca. 250 Quadratmetern eine Begegnungsfläche entstehen, auf der die Themen „Lesen“, „Lernen“, „Unterhalten“ und „Schenken“ entsprechend den Erfordernissen des jungen Zielpublikums inszeniert werden. Die Architekten Eric Sidoroff und Karl Heinz Machat (Institut für Gestaltung – Studio 2) betreuen die architektonische Gestaltung der angedachten Lösungen. Die besten 3 Konzepte werden prämiert.
„Von der Zusammenarbeit im Zuge des Semesterprojekts profitieren beide Seiten: Die Studierenden werden mit konkreten Aufgabenstellungen aus der Praxis konfrontiert und unsere Kooperationspartner profitieren von ihren Ideen“, sagen Eva Thelen und Günther Botschen.

(ef/red)