Wirtschaftsinformatiker ausgezeichnet

Bei der 11. Internationalen Tagung Wirtschaftsinformatik (WI2013) von 27. Februar bis 1. März an der Universität Leipzig wurde Dipl.-Wirt.-Inf. Andreas Kaschig mit einem Best Paper Award ausgezeichnet.
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Bild: Andreas Kaschig (mi.) erhielt einen mit 1.000 Euro dotierten Best Paper Award.

Andreas Kaschig hat bei der Konferenz einen Beitrag im Programm „Informations- und Wissensmanagement“ präsentiert. Auf Basis von drei empirischen Studien, die im Rahmen des EU-Forschungsprojekts MATURE durchgeführt wurden, beschäftigte er sich mit der Messung der Entwicklung von Wissen in Unternehmen. „Um mit Wettbewerbern konkurrieren zu können, sind Unternehmen gezwungen, ihr Wissen kontinuierlich weiter zu entwickeln und dieses in Form von Produkten und Dienstleistungen zur Marktreife zu bringen“, sagt Kaschig. „Da die Entwicklung von Wissen nicht direkt beobachtbar ist, habe ich Gruppen von Indikatoren zu dessen Messung vorgeschlagen.“ Diese wurden von 121 Organisationen als geeignet eingeschätzt, die Entwicklung von Wissen und damit die Auswirkungen der Wissensarbeit transparenter zu machen. Die Gruppen von Indikatoren sollen Unternehmen zum Beispiel dabei helfen, in Zukunft den Erfolg von Initiativen und Projekten zur Unterstützung der Wissensarbeit besser beurteilen zu können und die Entwicklung von Wissen besser zu steuern, um innovative Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Für diesen Beitrag erhielt Andreas Kaschig in Leipzig einen mit 1.000 Euro dotierten Best Paper Award.

Zur Person

Andreas Kaschig wurde 1980 in der Lutherstadt Eisleben geboren. Während seines Studiums der Wirtschaftsinformatik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg spezialisierte er sich in den Bereichen Informations- und Wissensmanagement, Datenbanken, Controlling und E-Business. Seit August 2008 ist er als Projektmitarbeiter an der Fakultät für Betriebswirtschaft der Universität Innsbruck im Bereich Wirtschaftsinformatik tätig. Er unterstützt die EU‐Projekte Mature (2008‐2012), Aristotele (seit 2010) und Learning Layers (seit 2012). Seine Forschungsinteressen umfassen Informations- und Wissensmanagement, Auswirkungen von IT-basierten und organisationalen Instrumenten auf wissensintensive Arbeit und Wissensentwicklung.

(Christian Flatz)