Sportökonomen trafen sich in Innsbruck

Am Institut für Sportwissenschaft fand am 21. Februar das 3. Innsbrucker Sportökonomie und -management Symposium statt. Neben wissenschaftlichen Fragestellungen wurden vor allem ökonomische Ergebnisse der Olympischen Jugendwinterspiele 2012 besprochen. Die Veranstaltung stieß auch bei Vertretern aus Sportverbänden und -vereinen, Sportpolitik und Tourismus auf reges Interesse.
Kurscheidt
Bild: Markus Kurscheidt von der Universität Bayreuth war einer der Hauptreferenten des Symposiums.

Wie schon in den vergangenen zwei Jahren war das Sportmanagement-Symposium auch dieses Jahr bereits mehrere Tage davor ausgebucht und die Hörsäle am Institut für Sportwissenschaft waren bis in die letzten Ecken mit Zuhörern gefüllt. Rektor Prof. Tilmann Märk eröffnete gemeinsam mit dem designierten Institutsleiter Prof. Martin Kopp den Nachmittag. Martin Schnitzer und Norbert Schütte führten diese Begrüßung fort und sprachen über Zukunftsperspektiven der Sportökonomie und des Sportmanagements. Markus Kurscheidt von der Universität Bayreuth, einer der Keynote-Sprecher referierte anschließend über die Fragestellung, was Sportgroßevents wirklich bringen und brachte so einen fließenden Übergang zum Kern der Veranstaltung.

Im Mittelpunkt des Symposiums standen die Olympischen Jugendwinterspiele in Innsbruck 2012, die von vielen Referenten aufgegriffen wurden. Präsentiert wurden unter anderem eine Zufriedenheitsanalyse von Stakeholdern, Verletzungen und Krankheiten von Athlet/innen sowie die Wirkungen der YOG Innsbruck 2012 auf die Regionalentwicklung Tirols. Darüber hinaus wurde auch die Organisationsentwicklung bei Sportveranstaltungen am Beispiel der YOG und die sozio-ökonomische Würdigung der YOG vorgestellt.

Weitere Aufmerksamkeit in der Veranstaltung galt den aktuellen Trends im Sport sowie dem Fußballsport. Ökonomische Aspekte von E-Sport sowie die Vermarktung von Extremsport wurden den Zuhörern im „Saal Innsbruck 2012“ präsentiert, während zur gleichen Zeit im „Saal Tirol Werbung“ Referenten aus Innsbruck und Mainz über Entscheidungen im Sport sowie dem hessischen Amateurfußball berichteten. Parallel zu den Vorträgen zur YOG wurden weitere fußballorientierte Themen wie die Motivation der Volunteers der FIFA-Frauen-WM 2011 in Deutschland sowie die Strategische Marktanalyse von Fußballarenen aufgegriffen.

Mit der Unterstützung durch zahlreiche Partner (Innsbruck 2012, Tirol Werbung, Land Tirol, Innsbruck Tourismus, Tiroler Tageszeitung) sowie der Kooperation weiterer Hochschulen (Fachhochschule Kufstein, Management Center Innsbruck, Universität Mainz, Macromedia Hochschule Stuttgart, Universität Bayreuth) konnten auch dieses Jahr wieder aktuelle Themen der Sportökonomik und des Bereichs „Sportmanagement“ an Wissenschaftler wie auch Praktiker weitergegeben werden.

(Jasmin Gipperich)