16 Doktoratsstipendien vergeben

Seit 2005 fördert die Universität Innsbruck wissenschaftlichen Nachwuchs mit Doktoratsstipendien. Im Rahmen eines Festaktes am 5. Februar überreichte Forschungs-Vizerektorin Sabine Schindler am 16 Doktoratsstipendien an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der Universität.
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Bild: Die geförderten Doktorandinnen und Doktoranden mit Vizerektorin Schindler bei der Verleihung.

Voraussetzung für die Zuerkennung eines Doktoratsstipendiums sind ein ausgezeichneter Projektantrag, eine exzellente Diplomarbeit und der Nachweis hervorragender Studienleistungen. Bei der Ausschreibung der 3. Tranche des Studienjahrs 2012 konnten 16 Anträge positiv beurteilt werden. „Es ist mir jedes Mal eine Freude, diese Stipendien überreichen zu dürfen“, sagte Sabine Schindler beim Festakt am am 5. Februar. Jede Stipendiatin und jeder Stipendiat erhält eine Förderzusage für sechs Monate, danach kann das Stipendium um weitere sechs Monate verlängert werden – notwendig dazu ist ein Zwischenbericht zum Dissertationsprojekt und ein positives Betreuergutachten.

Das Nachwuchsförderprogramm der Universität Innsbruck wurde 2005 geschaffen, seitdem vergibt die Universität Innsbruck jährlich rund eine Million Euro an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten:

Fakultät für Betriebswirtschaft

  • Mag. Robert Körner, Institut für Rechnungswesen, Steuerlehre und Wirtschaftsprüfung
    Emissionszertifikate im Luftverkehr - Rechnungslegungsinstrumente
  • Dipl.-Kff. Ulrike Marx, Institut für Rechnungswesen, Steuerlehre und Wirtschaftsprüfung
    Gender Budgeting – Accounting for Equality


Fakultät für Bildungswissenschaften

  • Mag. Andrea Nagy, Institut für Erziehungswissenschaft
    Wirkungen der Heimerziehung heute. Jugendliche Orientierungen zu Autonomie und Eigenverantwortung
  • Mag. Sabrina Öztas, Institut für Psychosoziale Intervention und Kommunikationsforschung
    Wiedergutmachung als kommunikativer Prozess. Zum Modell einer Konflikt- und Versöhnungsarbeit zwischen Opfern und VerursacherInnen


Fakultät für Biologie

  • Mag. Barbara Kammerlander, Institut für Ökologie
    Taxonomy, ecology and ultraviolet radiation protection strategies in ciliates from alpine lakes
  • Lorna Raso, MSc, Institut für Ökologie
    Examining quantitive foodwebs in terrestrial invertebrate communities
  • Mag. Alexander Rief, Institut für Ökologie
    Funktionelle Wechselwirkungen im Makrofauna-Zersetzer-Nahrungsnetz von alpinen Böden


Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften

  • Dipl.-Geograf Holger Cammerer, Institut für Geographie
    Assessing changes in flood risk for the Alpine Lech Valley (Tyrol)
  • Elisabeth Mair. MSc, Institut für Geographie
    Prozessorientierte Modellierung kritischer Systemzustände in der Wasserbilanz des Einzugsgebietes Brixenbachtal
  • Matthias Reif, MSc, Institut für Meteorologie und Geophysik
    Carbon dioxide exchange between complex topography and the free troposphere


Fakultät für Mathematik, Informatik und Physik

  • Dipl.-Phys. Martin Stei, Institut für Ionenphysik und Angewandte Physik
    Imaging the influence of vibrational excitation and laser-alignment on ion-molecule reactions
  • Dipl.-Ing. Peter Thoman, Institut für Informatik
    Insieme-RT: A Compiler-supported Parallel Runtime System


Katholisch-Theologische Fakultät

  • Mag. Gertrud Schrötter, Institut für Christliche Philosophie
    Bewusstsein als Aktivität – eine alternative Phänomenbestimmung


Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät

  • Mag. Manon Megens, Institut für Anglistik
    Crosslinguistic Awareness in Processes of Multilingual Attrition
  • Mag. Dagmar Rankl, Institut für Sprachen und Literaturen, Bereich Sprachwissenschaft
    Öffentlichkeitsarbeit im Medienwandel - das Kommunikationsverhalten auf den Facebook-Seiten der staatlichen Bahnunternehmen in der Region D-A-CH. Eine komparatistische Analyse


Philosophisch-Historische Fakultät

  • Mag. Thomas Bachnetzer, Institut für Archäologien
    Das Rofangebirge als prähistorische Kulturlandschaft Tirols. Wirtschaftsgebahrung (Jagd-, Alm-, Weidewirtschaft) Ressourcennutzung (Silex), Kult und Religion in hochalpinen Lagen