Anton Zeilinger mit Tiroler Adlerorden geehrt

Am Donnerstag, 24. Jänner 2013, wurde der Quantenphysiker Anton Zeilinger mit dem Großen Tiroler Adlerorden, der höchsten Tiroler Landesauszeichnung für „Nicht-Tiroler“, ausgezeichnet.
LTP Herwig van Staa, Quantenphysiker Anton Zeilinger und LH Günther Platter bei der Verleihung des Tiroler Adler Ordens im Landhaus.
Bild: LTP Herwig van Staa, Quantenphysiker Anton Zeilinger und LH Günther Platter bei der Verleihung des Tiroler Adler Ordens im Landhaus.

Der 67-jährige, gebürtige Oberösterreicher wurde vergangenen Donnerstag vom Land Tirol mit dem Großen Tiroler Adlerorden geehrt. Landeshauptmann Günther Platter und Landtagspräsident Herwig van Staa überreichten die Auszeichnung gemeinsam im Rahmen eines feierlichen Festaktes im Landhaus Tirol. „Anton Zeilinger hat sich in seiner Zeit als Professor für Physik an der Universität Innsbruck auch in besonderer Weise um den Wissenschaftsstandort Tirol verdient gemacht“, lobte Landeshauptmann Günther Platter den Quantenphysiker in seiner Ansprache. Zeilinger, der sich auch heute noch stark für die Wissenschaftspolitik im Land Tirol interessiert, war extra für diese außerordentliche Verleihung aus Wien angereist und stellte sich im Zuge dessen für ein Interview mit der Tiroler Tageszeitung zur Verfügung, in dem er sich eindeutig für eine Fusion der Universität Innsbruck und der medizinischen Universität aussprach. 

Zur Person

Der im Jahr 1945 in Ried am Innkreis geborene Anton Zeilinger studierte Physik und Mathematik in Wien. Die Promotion folgte 1971, 1979 habilitierte er sich an der Technischen Universität Wien. Von 1990 bis 1999 war Zeilinger ordentlicher Professor an der Universität Innsbruck und Vorstand des Institutes für Experimentalphysik. Seit 1999 wirkt er als Universitätsprofessor und Institutsvorstand in Wien, von 2006 bis 2009 stand er der Universität als Dekan der Fakultät für Physik vor. Anlässlich seines runden Geburtstages im Jahr 2005 wurde der weithin bekannte Forscher auch zum Namengeber des Himmelskörpers „Asteroid Zeilinger“.

(red)