Schnittstelle zwischen Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft

Anfang Oktober feierte das Innsbrucker alpS-Zentrum für Klimawandel-Anpassungstechnologien sein 10-jähriges Bestehen. Seit 2002 forscht, entwickelt und berät alpS, um den globalen Herausforderungen für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft in Gebirgsregionen gewachsen zu sein.
Roland Psenner (Vizerektor für Lehre und Studierende), Eric Veulliet (Geschäftsführer von alpS), Hans Stötter (wissenschaftlicher Leiter von alpS) und Anton Mattle (Land Tirol) sprachen über die Vergangenheit und die Zukunft von alpS.

Das alpS-Zentrum für Klimawandelanpassung hat sich in den letzten zehn Jahren zu einer zentralen Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft entwickelt. Gemeinsam mit Wirtschaft-, Wissenschafts- und Behördenpartnern wird wissenschaftliche Expertise in konkrete Anpassungsmaßnahmen umgesetzt. Damit können Gefahren reduziert und gleichzeitig Chancen für Gesellschaft und Wirtschaft genützt werden. „Warum wird lediglich das 10-jährige Bestehen gefeiert? AlpS sollte man jedes Jahr feiern. Man hat die Zeichen der Zeit erkannt. AlpS spielt eine Schlüsselrolle, da es lokale und regionale Antworten auf globale Herausforderungen wie Globalisierung, Klimawandel und Ressourcenknappheit bietet“, freut sich Roland Psenner, Vizerektor für Lehre und Studierende der Universität Innsbruck, über die jahrelange Partnerschaft mit alpS unter anderem im universitären Forschungsschwerpunkt „Alpiner Raum: Mensch und Umwelt“.

Langjährige Partnerschaft

Die Universität Innsbruck ist nicht nur Hauptgesellschafterin von alpS, sondern seit Jahren sind Uni Innsbruck und alpS erfolgreiche Kooperationspartner. Gemeinsam haben sich die Universität, alpS und das Institut für Gebirgsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zudem zur „Innsbruck Mountain Competence“ zusammengeschlossen. Darüberhinaus bietet alpS als mittlerweile größtes außeruniversitäres Forschungszentrum Westösterreichs am Standort Innsbruck jungen Akademikerinnen und Akademikern die Möglichkeit, ihr universitäres Wissen in innovativen Projekten ein- und umzusetzen und dient als Sprungbrett für eine wissenschaftliche Karriere.