8th PhD-Meeting erstmals unter einem Dach

Im Rahmen des achten PhD-Meetings am 5. Oktober präsentierten die Doktoratsstudierenden beider Innsbrucker Universitäten bereits zum dritten Mal gemeinsam ihre neuesten Forschungsergebnisse. Mit der Durchführung des Meetings im neuen CCB zeigte sich die Verbundenheit der Innsbrucker Life Science-Disziplinen dieses Jahr auch in räumlicher Hinsicht.
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Bild: Die PreisträgerInnen der Poster Session.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit und der kollegiale Austausch von Wissen und Erkenntnissen sind Merkmale, die das traditionelle PhD-Meeting beider Innsbrucker Universitäten seit Jahren auszeichnen. Das hohe Niveau des wissenschaftlichen Outputs der an beiden Innsbrucker Universitäten angebotenen Doktoratsstudiengänge leistet einen bemerkenswerten Beitrag zur Exzellenz des Life-Science-Standortes Innsbruck.

Hochkarätige junge Wissenschaft

Davon konnte man sich auch bei den Poster Sessions im Rahmen des PhD-Meetings überzeugen, die im Foyer des neuen CCB besonders gut zur Geltung kamen. Auch in diesem Jahr wurden von den Doktoratsstudierenden der Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck wieder zahlreiche Abstracts eingereicht und als Poster präsentiert. Wie gewohnt wurden die Arbeiten von einer aus den VertreterInnen der einzelnen Studiengänge zusammengesetzten Jury bewertet und ausgezeichnet. Die Preise für die besten Poster gingen dieses Jahr an: Cornelia-Elisabeth Thöni (PhD Programm MCB, Division für Zellbiologie, Signaltransduction/Proteomics Laboratory, Medizinische Universität Innsbruck), Thomas Amort (PhD-Programm Gene Expression, Division für Molekularbiologie, Chromatin and Epigenetics Laboratory, Medizinische Universität Innsbruck) und Miriam Hunger (Institut für Organische Chemie, Universität Innsbruck). Den Überraschungspreis holte sich Konstantin Genelin aus der Arbeitsgruppe von Michael Blauth (Musculoskeletal Sciences, Universitätsklinik für Unfallchirurgie).


Jurymitglieder und Doktoratsstudierende hatten nach den Postersessions die besondere Gelegenheit, die Key-Lecture „Live Cell Imaging of Plants and Microbes“ von Prof.in Irene Lichtscheidl-Schultz, Pharmazeutin und Botanikerin an der Universität Wien, zu hören. Am Ende des Tages konnte sich das zwölfköpfige Organisationskommitee mit Christiane Maria Bauer, Daniela Trimmel, Johanna Sebald, Lukas Schafferer, Mayra A. Mayr-Eduardoff, Daniela Weth, Monika Höll, Martha Nowosielski, Barbara Meissner, Lukas Peintner, Kerstin Schmidt und Alexander Keiler jedenfalls über eine gelungene  Veranstaltung freuen.

PhD-Studienprogramm

Die Universität Innsbruck und die Medizinische Universität Innsbruck sind Forschungshochschulen, an denen NachwuchswissenschafterInnen aus medizinischen und naturwissenschaftlichen Bereichen in Form von speziellen Doktoratsstudien das nötige Know-How für eine erfolgreiche wissenschaftliche Karriere mitgegeben wird. Im seit 2002 implementierten PhD (Doctor of Philosophy)-Studienprogramm der Medizinischen Universität Innsbruck können JungforscherInnen aus gegenwärtig neun eingerichteten Programmen auswählen (Neuroscience, Molecular Oncology, Molecular Cell Biology, Molecular Cell Biology and Oncology, Infectious Diseases: Molecular Mechanisms, Image Guided Diagnosis and Therapy, Genetics and Genomics, Regulation of Gene Expression during Growth, Development and Differentiation, The Aging of Biological Communication Systems, Musculoskeletal Sciences). Adäquat dazu werden an der Universität Innsbruck PhD-Programme in Biologie, Chemie und Pharmazeutische Wissenschaften angeboten.

Besonderer Dank gilt auch den Sponsoren des Meetings: Standortagentur Tirol, Biocrates, BD, Microsynth, CMBI, Biozym, SFB 21, Qiagen, StarLab, SFB f44, GML.

(D. Heidegger)