Innsbrucker Betriebswirte reüssieren beim Handelsblatt Ranking

Die Fakultät für Betriebswirtschaft der Uni Innsbruck belegt im Ranking der deutschen Wirtschaftszeitung Handelsblatt den 13. Platz. Sie zählt damit zu den 25 besten betriebswirtschaftlichen Fakultäten im deutschsprachigen Raum. Österreichweit liegt sie auf Platz 3. Nicht nur in der Gesamtwertung, sondern auch in weiteren Kategorien sind die Innsbrucker vorne dabei.
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Bild: Die Fakultät für Betriebswirtschaft der Uni Innsbruck zählt zu den Top 25 im deutschsprachigen Raum.

2009 bewertete das Handelsblatt neben volkswirtschaftlichen erstmals auch betriebswirtschaftliche Fakultäten im deutschsprachigen Raum. Seit der ersten Auflage des Rankings ist die Fakultät für Betriebswirtschaft der Universität Innsbruck von Platz 17 auf Platz 13 vorgerückt. Darüber hinaus sind die Innsbrucker Forscherinnen und Forscher auch in den Kategorien Top 250 Forscher Lebenswerk, Top 100 Forscher (Publikationen seit 2008) und Top 100 Forscher unter 40 Jahren stark vertreten. Ein Grund zur Freude für Dekan Albrecht Becker: "Wir haben in den letzten Jahren hart gearbeitet. Ich glaube, dass sich damit unsere klare strategische Schwerpunktsetzung seit 2008 bezahlt gemacht hat", freut sich Becker. Wegleugnen will Becker die Kritik, die rund um die Methodik des Rankings laut wurde, aber nicht. "Das Handelsblatt-Forschungsranking hat in den letzten Wochen viele Diskussionen ausgelöst, da ausschließlich Publikationen in Fachzeitschriften erfasst und auf Basis einer Zeitschriftenliste gewichtet wurden. Auch ich hielte es für unangemessen, die gesamte Leistung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf Zeitschriftenpublikationen zu reduzieren und sehe, dass die unreflektierte Verwendung solcher Rankings problematisch ist", sagt Becker. Der Dekan der Fakulät für Betriebswirtschaft betont jedoch, dass die Publikationsleistung in Fachzeitschriften einen sehr bedeutsamen Aspekt der wissenschaftlichen Tätigkeit des Faches Betriebswirtschaft erfasst und sich international als ein wesentliches Erfolgskriterium durchgesetzt hat.

Ergebnisse im Detail

In der Liste der Top 250 Forscher Lebenswerk finden sich drei Wissenschaftler der Fakultät: Kurt Matzler vom Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus auf Platz 111, Johann Füller vom selben Institut auf Platz 156 und Michael Kirchler vom Institut für Banken und Finanzen auf Platz 235.

Unter den Top 100 Forschern (Publikationen seit 2008) belegen Johann Füller Platz 33 und Michael Kirchler Platz 55.

Gleich fünf lnnsbrucker Betriebswirtinnen und -wirte zählen zu den Top 100 Forschern unter 40 Jahren: Michael Kirchler auf Platz 25, Jürgen Huber vom Institut für Banken und Finanzen auf Platz 36, Julia Brandl vom Institut für Organisation und Lernen auf Platz 61, Nicola Stokburger-Sauer vom Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus auf Platz 70 und Martin Messner vom Institut für Organisation und Lernen auf Platz 94.

(ef)

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