Lebenslanges Lernen im euroasiatischen Raum

Der ASEM-LLL Education and Research Hub fördert seit fast zehn Jahren den wissenschaftlichen und politikgestaltenden Dialog zum Lebenslangen Lernen zwischen Asien und Europa. Ende Mai fand an der Danish School of Education in Kopenhagen die Hub-Konferenz im Zeichen der dänischen EU-Präsidentschaft statt.
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Bild: Aarhus University

Die Universität Innsbruck vertritt Österreich im University Council des ASEM-LLL-Hub. Prof. Lynne Chisholm vom Forschungszentrum Bildung - Generation - Lebenslauf am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Innsbruck koordiniert zudem das Research Network Workplace Learning in diesem internationalen Verbund. Sie präsentierte auf der Tagung in Kopenhagen aktuelle Daten einer vergleichenden Studie über Lernen am Arbeitsplatz in Asien und Europa. Zum Anlass der Konferenz wurde auch der zweite Sammelband des Forschungsnetzwerks arbeitsplatzbezogenes Lernen präsentiert, der von Lynne Chisholm zusammen mit ihren Innsbrucker KollegInnen Katharina Lunardon, Annette Ostendorf und Pier Paolo Pasqualoni herausgegeben wurde und vor kurzem in Innsbruck University Press erschienen ist (s. u.). Er bringt eine Reihe Länderstudien sowie Beiträge zu Querschnittsthemen zusammen; in de Einleitung gehen die HerausgeberInnen den komplexen Mustern der Gemeinsamkeiten und Unterschieden in Bezug auf Bildung und Arbeit zwischen und innerhalb der beiden Weltregionen explorativ nach.
ASEM (Asia-Europe Meeting) ist ein interregionales Gesprächsforum auf der zwischenstaatlichen Ebene, das für den multilateralen Austausch zwischen Europa und Asien in den Bereichen Wirtschaft, Politik, Bildung, Kultur, Umwelt- und Klimaschutz genutzt wird. Lebenslanges Lernen wurde 1999 eine thematische Vorrangstellung eingeräumt. Die Entstehung des ASEM-LLL-Hub 2004 soll die langfristige Stabilität dieses thematischen ASEM Schwerpunkts sichern..

Keynote Vortrag von Prof. Lynne Chisholm

(Christian Flatz)