Hochfrequenztechnik

 

rf-engineering, communication engineering

Die Hochfrequenztechnik befasst sich mit der Analyse und der Entwicklung von Schaltung und Strukturen im Bereich "hoher Frequenzen", welche typischerweise von einigen 100 kHz (in Ausnahmefällen auch darunter) bis -zig GHZ reicht.

Die Theorie elektromagnetischer Wellen bildet das Fundament für die weitere Entwicklung zu einer größeren Bandbreite und ultraschnellen analogen und digitalen Schaltungen.

Häufig ist die Ausdehnung der Strukturen selbst (z.B. Antennen) oder die Verbindung zwischen einzelnen Elementen in der Größenordnung der Wellenlänge oder darüber.

Die Hochfrequenztechnik umfasst die Erzeugung, Verstärkung, Transponierung, Modulation und Demodulation, Abstrahlung, Ausbreitung und Aufnahme hochfrequenter Signale. Anwendungsbereiche sind die Nachtrichtenübertragung, Navigation, Nah- und Fernerkundung, HF-Identifikation und das weite Gebiet der elektromagnetischen Verträglichkeit.

Im Rahmen medizintechnischer Anwendungen befassen sich Arbeitsgruppen am Institut mit der Entwicklung transkutaner Übertragungssysteme und mit der Kompatibilität implantierter elektronischer Schaltungen mit diversen Quellen elektromagnetischer Felder wie z.B. kernspintomographischen Diagnoseverfahren.