Die Herausforderung

Stelleninserate enthalten häufig Formulierungen, die stereotype Vorstellungen, z.B. zu Geschlecht und Alter, transportieren. Aus wissenschaftlichen Studien ist beispielsweise bekannt, dass Inserate für leitende Positionen oder aus Branchen mit überdurchschnittlicher Vergütung besonders viele männliche Stereotype (z.B. „durchsetzungsfähig“) und mit Jugend konnotierte Sprachcodes (z.B. „dynamisch“) enthalten. 

Diese Sprachcodes können für potenzielle Bewerber (v.a. Frauen, Personen mit langjähriger Berufserfahrung) abschreckend wirken. Das verringert die Vielfalt von Bewerber-Pools, die Unternehmen zur Verfügung stehen. Gleichzeitig zeigen viele Studien jedoch, dass eine höhere Vielfalt in der Belegschaft Unternehmen langfristig einen Vorteil bringt.

Eine höhere Vielfalt an Bewerbern können Unternehmen durch eine inklusivere Formulierung von Stelleninseraten erreichen –
der Innsbrucker Stereotypen-Decoder hilft dabei.

 Projektziele

Das Projekt wird durch den Digitalisierungsfonds Arbeit 4.0 der AK Wien finanziert.

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