HRM Profil

Als akademische Einheit der Fakultät für BWL der Universität Innsbruck trägt der Bereich Human Resource Management zur Generierung und Verbreitung von Wissen zum Nutzen Studierender, öffentlicher Einrichtungen und Betriebe sowie ihrer Beschäftigten und der Gesellschaft insgesamt bei.

Bei unseren Forschungsaktivitäten legen wir Wert auf eine interdisziplinäre und internationale Perspektive, und sind sowohl in Grundlagen- als auch in Anwendungsforschung involviert. Unser inhaltlicher Fokus liegt auf dem Management von Beschäftigungsverhältnissen in Organisationen sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor. Wir befassen uns dabei einerseits mit gesellschaftlichen Erwartungen an Organisationen (z.B. Gerechtigkeitsprinzipien, arbeitsrechtliche Anforderungen) und andererseits mit den korrespondierenden Prozessen in Organisationen und den personalpolitischen AkteurInnen, welche gesellschaftliche Erwartungen in betriebliche Prozesse übersetzen.

Thematische Schwerpunkte unseres Forschungsprogramms sind

  •  De-Institutionalisierung traditioneller Gerechtigkeitsprinzipien in Organisationen (z.B. beruhend auf Gender) und Strategien zur nachhaltigen Verankerung universeller Gerechtigkeitsprinzipien
  • Management widersprüchlicher Anforderungen an Beschäftigungsverhältnisse, insbes. Strategien und Kompetenzen der AkteurInnen
  • Wandel der Rollen und des Stellenwerts betrieblicher AkteurInnen der Personalarbeit (z.B. PersonalmanagerInnen, Betriebsräte, LinienmanagerInnnen)

Wichtige theoretische Grundlagen unserer Forschung sind institutionalistische Ansätze der Organisationsforschung, gesellschaftliche Modernisierungstheorien, konstruktivistisch ausgerichtete Personalforschung und Ethnomethodologie. Empirische Methoden verstehen wir als Werkzeuge, die wir abhängig von der Fragestellung einer Untersuchung auswählen.

In der Lehre bieten wir Studierenden und TrägerInnen der Personalarbeit (auf betrieblicher und überbetrieblicher Ebene) Möglichkeiten, Kompetenzen zum Umgang mit aktuellen und künftigen Herausforderungen in der Personalarbeit zu entwickeln. Untere Lehraktivitäten erkennen die Vielfalt an Lernpräferenzen an und sollen ein ganzheitliches Verständnis von Personalarbeit fördern, welches anwendbare wissenschaftliche Erkenntnisse vermittelt und für unterschiedliche Situationen nutzbar macht.

Für TrägerInnen der Personalarbeit (auf betrieblicher und überbetrieblicher Ebene) bieten wir Beratungsexpertise im Rahmen von Kooperationsprojekten an. Durch langfristige Partnerschaften und Zusammenarbeit auf unterschiedlichen Themenfeldern wollen wir zur Entwicklung der Problemlösungsfähigkeit personalpolitischer AkteurInnen beitragen.

Wir verstehen uns als lernendes Team und schätzen unsere offene Kultur mit wechselseitiger Unterstützung, in welcher alle Beteiligten – Forschende, Studierende, Support-MitarbeiterInnen und außeruniversitäre PartnerInnen – ihre Kompetenzen bzw. Stärken entwickeln können.