Richtlinien für die Vergabe von finanziellen Mittel für die verstärkte Förderung von wissenschaftlichen Auslandsbeziehungen

Wichtige Mitteilung:
Im Budgetjahr 2017 kann auch mit Kürzungen der finanziellen Mittel für die verstärkte Förderung von wissenschaftlichen Auslandsbeziehungen (Rektorsmittel) gerechnet werden.

  • Das International Relations Office fördert Reisen von UniversitätslehrerInnen der Universität Innsbruck im Ausland zum Zwecke der in Punkt  A) angeführten Vorhaben.

  • Das International Relations Office gewährt Zuschüssen zu den Aufenthaltskosten ausländischer UniversitätslehrerInnen an der Universität Innsbruck zum Zwecke der in Punkt B) angeführten Vorhaben.

  • Auf die Förderung besteht kein Rechtsanspruch, daher werden auch abgelehnte Anträge nicht näher begründet.

  • Voraussetzung für eine Förderung ist, dass das angesuchte Vorhaben nicht oder nur teilweise aus anderen Quellen finanziert werden kann. Im Falle einer Teilförderung von anderen Stellen reduziert sich die Unterstützung des International Relations Office im entsprechenden Ausmaß. Bei Überfinanzierung ist der entsprechende Anteil dem International Relations Office zurückzuerstatten.

  • Das Ansuchen muss vor Antritt der Reise bzw. vor Ankunft des Gastes eingebracht werden.

  • Das International Relations Office ist bestrebt, möglichst viele AntragstellerInnen bzw. Projekte zu unterstützen, daher sind Mehrfachansuchen einzelner AntragstellerInnen, Institute bzw. Projkete nur zu berücksichtigen, wenn nicht genügend andere förderungswürdige Ansuchen vorliegen.

  • Abrechnungs- und Berichtspflicht
    Für zuerkannte Förderungsbeiträge ist eine detaillierte Abrechnung innerhalb von drei Wochen nach Abschluss der geförderten Tätigkeit an das International Relations Office zu senden

    1. Reisekosten: Vorlage der Original-Tickets, bei Online-Buchung die Original-Boardkarte, ev. Kopie der
        Kreditkartenabrechnung.
    2. Nächtigungskosten: Original-Hotelrechnung.
    3. Taggelder: Taggeldbestätigung, Original-Restaurantrechnungen.

    Dieser Abrechnung ist ein Bericht über die erfolgte Lehr- und Forschungstätigkeit bzw. Kontaktaufnahme
    beizulegen.

  • Der Antragsteller verpflichtet sich außerdem zur Bekanntgabe aller weiteren für die geförderte Tätigkeit erhaltenen Zuschüsse.

  • Änderungen von Terminen und Fristen sind umgehend dem International Relations Office mitzuteilen.

  • Antragsteller müssen die Befürwortung des jeweiligen Institutsvorstandes einholen.

  • Die Entscheidungsbefugnis der eingereichten Anträge liegt ausschließlich beim Rektor.


A) Reisen von UniversitätslehrerInnen der Universität Innsbruck ins Ausland

  • Zielgruppe

    Die finanziellen Mittel für die verstärkte Förderung von wissenschaftlichen Auslandsbeziehungen stehen nur für Reisen von UniversitätslehrerInnen bis zur Emeritierung bzw. Pensionierung zur Verfügung. StudienassistentInnen gelten nicht als UniversitätslehrerInnen.NachwuchswissenschaftlerInnen und ProjektmitarbeiterInnen werden bevorzugt gefördert.

  • Zweck der Reisen

    Die Mittel stehen für Reisen zur Verfügung, die nachfolgenden Zwecken dienen:

    1. Anbahnung und Abschluss von Partnerschaften
    2. Anbahnung und Abschluss von Joint-Study-Programmen
    3. Anbahnung und Abschluss von wissenschaftlichen Kooperationsabkommen
    4. Anbahnung und Durchführung von wissenschaftlichen Kooperationen
    5. Kontaktaufnahmen im Auftrag des Rektors
    6. Lehr- und Forschungstätigkeit

  • Höhe des Zuschusses

    1. Für Reisen zu Orten in einer Entfernung bis 400 km in einer Richtung, werden höchstens die Kosten einer
        Bahnfahrt 2. Klasse ersetzt. Ansonsten werden Zuschüsse zu den Flugkosten wie folgt festgesetzt:
       
        Für Flüge innerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes bis zu                                                €   400,-

        
    Für Flüge außerhalb Europas bis zu                                                                                        €   800,-

    2. Die Höhe der zu ersetzenden Nächtigungskosten beträgt höchstens € 80.- pro Nacht, bis zu einer
        Gesamtdauer von 10 Tagen.
    3. Die Aufwände können untereinander kompensiert werden bis zum maximal genehmigten Gesamtbetrag.
    4. Sonstige Zuschüsse zu den Aufenthaltskosten wie z.B. Taxispesen, Druckkosten, Übersetzungsgebühr,
        Vignetten, Maut, Telefonkosten, Kopierspesen und ähnliches werden nicht ersetzt.

  • Wichtig: Kongresse und Tagungen werden nicht gefördert! (jeweiliges Dekanat der Fakultäten)


B) Aufenthalt ausländischer WissenschaftlerInnen an der Universität Innsbruck 

  • Zielgruppe

    Für Aufenthalte ausländischer UniversitätslehrerInnen bis zur Emeritierung bzw. Pensionierung werden Zuschüsse zu den Aufenthalts­kosten gewährt.
    Als UniversitätslehrerInnen gelten Personen, die an ihrer Heimat­universität  bzw. –hochschule eine dem unter Punkt A) angeführten Personenkreis vergleichbare dienstliche Stellung einnehmen.

 

  • Zweck der Gastaufenthalte

    Die Mittel stehen für einen Aufenthalt zur Verfügung, der nachfolgenden Zwecken dient:

    1. Anbahnung und Abschluss von Partnerschaften
    2. Anbahnung und Abschluss von Mobilitäts-Programmen
    3. Anbahnung und Abschluss von wissenschaftlichen Kooperationsabkommen
    4. Anbahnung und Durchführung von wissenschaftlichen Kooperationen
    5. Lehrtätigkeit
    6. Forschungskooperationen zwischen ausländischen WissenschaftlerInnen und WissenschaftlerInnen der
        Universität Innsbruck

  • Reisekosten

        Für Besuche ausländischer Wissenschaftler können keine Reisekostenzuschüsse gewährt werden!

  • Aufenthaltskosten

    Die Höhe des Tagessatzes beträgt höchstens € 80.- pro Tag, bis zu einer Gesamtdauer von 10 Tagen.

  • Pauschalbeträge für Veranstaltungen mit ausländischen WissenschaftlerInnen können nach Maßgabe der verfügbaren Mittel mit bis zu maximal € 1.500,- gefördert werden.