Ausgrabungsstätte am Burg Trautson 

23. Juli 2020

Am Ende des zweiten Weltkriegs wurde bei einem Bombenangriff die Burg Trautson in Matrei am Brenner fast vollständig zerstört. Derzeit finden dort Grabungen von Archäolog*innen der Uni Innsbruck statt. Sie wollen den historischen Bau und das Leben darin besser verstehen. An der Aufarbeitung der Geschichte ist auch die University of New Orleans beteiligt.

 

Bericht auf meinbezirk.at  (3. August 2020) über die Ausgrabung.

 

Bild: Instagram Universität Innsbruck

Bild Schloss Trautson

Fakultätsmitglieder und Studenten suchen nach den Überresten eines vermissten amerikanischen Piloten aus dem Zweiten Weltkrieg

Juli 1 - August 11, 2017
UNO-Field School in Archaeology: Innsbruck und Villach, Austria 
 
Im Sommer 2017 fand in Innsbruck und Villach eine archäologische Feldschule statt, die nach der Absturzstelle eines Tuskegee-Fliegers aus dem Zweiten Weltkrieg suchte.
 
Information zur Feldschule
 
Video
 
Report on the UNO-website
 
Bericht: Kleine Zeitung
 
 

REAGENT: neun Meter hohes „Reagenzglas“ wird vorgestellt

 Juni 2015

Das Stadtbild Innsbrucks ist um ein Kunstwerk reicher: Der Südtiroler Architekt Stefan Hitthaler realisierte am Vorplatz des Geiwi-Turms am Innrain ein neun Meter hohes Kunstobjekt in Form eines überdimensionalen Reagenzglases. Der Name REAGENT steht für das Zusammenspiel von Reagenzglas und "Agent" im Sinne der Menschen als Akteure der wissenschaftlichen Forschung, die hier Inhalt des Reagenzglases sind. Damit zeigt das Kunstwerk das Zusammenwirken von Mensch und Wissenschaft, an diesem speziellen Standort auch das Zusammenwirken von Natur- und Geisteswissenschaften.

Die Idee zur Realisierung des REAGENT entstand anlässlich der 40-jährigen Partnerschaft zwischen der Universität Innsbruck und der University of New Orleans sowie dem 20-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Innsbruck und New Orleans, die in diesem Jahr gefeiert wird. Der REAGENT steht sinnbildlich für die Universität als Ort, in dem täglich Neues entsteht – vergleichbar mit den Vorgängen in einem Reagenzglas.

 

REAGENT (Text der Informationstafel)

Der REAGENT ist die Verdichtung universitärer Diskurse, die auf dem Universitätsvorplatz zur Disposition gestellt werden. Im Sinne der griechischen Agora, der Idee der öffentlichen Disputation, wird Wissenschaft im öffentlichen Raum sichtbar gemacht. Die Universität selbst wird im Stadtraum positioniert und in der Skulptur erfahrbar. Kunst bietet eine geeignete Möglichkeit, Wissenschaft und Öffentlichkeit miteinander in Beziehung zu bringen, sie aufeinander aufmerksam zu machen und auf beide zurück zu wirken. Die Idee, ein Kunstwerk an diesem Standort zu realisieren, entstand im Kontext der Tagung „Cities and Landscapes. Considering New Orleans and Innsbruck as Multiple Landscapes” (24.-26. Juni 2015).

Project Hitthaler BildDie Skulptur steht für die Beziehung zwischen dem menschlichen Geist (Kultur) und der Materie (Natur) und das Zusammenwirken der Naturwissenschaften mit den Geisteswissenschaften. Die Welt besteht aus beiden Polen und ist nur aus diesen gemeinsam erfahrbar. In den nackten Körpern und dem künstlichen, begrenzten Raum des Reagenzglases, der sie umgibt, wird diese Spannung sichtbar. Der Deckel hält den Behälter verschlossen. Was geschieht, wenn er aufgemacht wird? Welche Reaktion ist zu erwarten?

Die Stadt ist ebenfalls ein Behälter, ein Laboratorium des Sozialen. Zugleich ist sie eine multiple und offene Formation. Verschiedene soziale Gruppen vermischen sich in ihr und deren Identitäten sind verwoben mit der städtischen Materialität. Die Stadt selbst ist der Leib in

all seinen Facetten. Die Spannung zwischen Offenheit und Begrenzung, zwischen der Chance, etwas Neues zu schaffen oder in der Blockade zu verharren, bleibt ungelöst. Die letzte Referenz, die dies entscheidet, ist jede/r Einzelne in seiner nackten Verletzlichkeit.

 

Wissenschaftliches Kuratorium:

Christina Antenhofer (Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie)

Ulrich Leitner (Institut für Erziehungswissenschaften)

Forschungsfeld „Politische Ästhetik“ (FSP: Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte)

 

Sponsoren des Kunstwerks REAGENT:       

Das Kunstwerk wird zur Gänze über Sponsoring finanziert. 2/3 der Sponsoren stammen  aus Südtirol. 1/3 wir von Tiroler Sponsoren finanziert.



Sponsoren:
Kammerer Tankbau • Elektro Ewald • Lanz Metall • Moling Srl • Riadruck • Synthesa • Stauder Schuchter Kempf • Notariat Schwarz • Tilmann Märk  • Tyrol Equity • Rechtsanwalt Stefan Warbek


Weitere Informationen und Beiträge zum Kunstprojekt REAGENT:

"Human Bodies and the City: Art as a Medium to Explore Urban Landscapes" – Ulrich Leitner

REAGENT von Architekt Stefan Hitthaler

Campusradio - Sendung vom 23.06.2015

Videobeitrag zum Kunstobjekt REAGENT am Campus Innrain

 

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