inday teachers 2017

Am 23. Mai 2017 fand nun zum dritten Mal der inday teachers am Institut für Informatik der Universität Innsbruck statt.

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Andreas Bollin der Universität Klagenfurt sprach in seiner Keynote über Gamification. In acht anschließenden Workshops reichte die Themenvielfalt von Software Engineering bis hin zu Rechtsfragen in der Informatik.

Programm

09.00 Uhr

Registrierung

09.30 Uhr

Eröffnung

  • Univ.-Prof. Dr. Ruth Breu, Institutsleiterin Institut für Informatik
  • OStR. Prof. Mag. Helmut Hammerl, Fachinspektor Informatik und Kommunikationstechnologien, Landesschulrat für Tirol
  • Dr. Ronald Bieber, Generalssekretär OCG

09.40 Uhr

Keynote Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Andreas Bollin, Universität Klagenfurt

„Gamification – und ist wirklich alles ein Kinderspiel?“

Abstract

Eine Möglichkeit den Lernerfolg zu steigern liegt darin, Prozesse der unbewussten Gedächtnisbildung auszunutzen, und spielerische Elemente in den Unterricht einzubauen. Das Ziel ist es das sensorische wie auch das Arbeitsgedächtnis gleichermaßen anzusprechen, und den Modalitäts- wie auch Multimedia-Effekt mittels Lernen durch Spielen oder Gamification zu unterstützen. Der Vortrag gibt einen Überblick über bestehende Ansätze und zeigt anhand von einigen Beispielen dessen Möglichkeiten wie auch dessen Grenzen auf.

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Andreas BollinCurriculum Vitae:

Andreas Bollin studierte Telematik an der TU Graz und habilitierte im Bereich der Angewandten Informatik an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Im Rahmen seiner Tätigkeiten beschäftigte er sich viele Jahre mit der Frage, wie man auch schwierige informatische Inhalte geeignet vermitteln kann und begleitete Projekte im Bereich der Neuen Medien im Unterricht. Er ist zurzeit Professor für Informatik-Didaktik an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und beschäftigt sich neben der Fachdidaktik in der LehrerInnenausbildung noch mit Kompetenz- und Reifegrad-Modellen in der Lehre, sowie mit gehirn- und gendergerechtem Unterricht.

10.20 Uhr

Kaffeepause

10.40 Uhr

Ronald Bieber stellt aktuelle Projekte der OCG vor.

Clemens Brunner, Masterprojekt Eduthereum: A system for storing educational certificates in a public blockchain

Radu Prodan, ENTICE, ein Horizon-2020-Projekt am Institut für Informatik, verspricht eine dramatische Verbesserung von Virtualisierungstechnologien für Clouds. Ein neuartiges Virtual-Machine-Repository soll Performance, Kosten sowie Speicherplatzbedarf optimieren und damit höchsten Quality-of-Service-Ansprüchen genügen.

Romana Huber, Organisatorin des Sommertechnikum MINT stellt vor:
Probieren – statt spekulieren: Das Sommertechnikum MINT ist ein Projekt der Universität Innsbruck und bietet Schülerinnen einen Einblick in die MINT Fächer. Im Sommertechnikum MINT wird eine Kombination aus Praktikum und Summerschool angeboten.

11.30 Uhr

Workshop 1, Raum SR1:
Software Engineering in der Primar- und Sekundarstufe mit Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Andreas Bollin, Universität Klagenfurt

Software finden wir überall – sei es in Mobiltelefonen, Waschmaschinen oder Autos. Die Wichtigkeit von Software Engineering (SE) steht außer Frage, es gibt auch internationale SE Lehrpläne, Standards und Zertifikate, man findet aber keine Manifestation von SE in den Lehrplänen der Primar- und Sekundarstufe Österreichs. Aufgrund der vielfältigen Anforderungen muss eine SE Ausbildung breit gefächert sein und neben technischem Grundwissen auch viele andere (soziale) Fähigkeiten vermitteln. Dies in der gebotenen Tiefe in der Schule anzubieten ist aufgrund des Vorwissens der Lernenden, der Einschränkungen des Lehrplans, wie auch der Unterschiede zwischen den Schultypen nicht machbar.

Unsere Erfahrungen mit SE-Inhalten in Schulprojekten zeigen, dass es trotzdem ohne viel Aufwand möglich ist, Schülerinnen und Schüler unterschiedlichen Alters an die Thematik heranzuführen. Im Workshop wird gezeigt, wie SE- Themen in Schulprojekte verschiedener Fächer integriert, Schlüsselkompetenzen vorgestellt sowie Herausforderungen besprochen und Lösungen anhand von Beispielen erarbeitet werden können.

Workshop 2, Raum 3W04:
Mobile Security & Privacy Lab mit Mag. Christian Sillaber, BSc MSc MSc PhD, Universität Innsbruck, Institut für Informatik

Das „Mobile Security & Privacy Lab“ ist ein interaktiver Baukasten bestehend aus Software, Hardware und Lehrmaterialien, um Forschung im Themenbereich Datenschutz und Datensicherheit im Regelunterricht einzubringen und entsprechende Experimente inhaltlich zu vermitteln. Im Kern des Projekts steht eine ausgewählte Sammlung von Programmen, die es SchülerInnen ermöglicht, in Modulen aufbereitete und durch Lehrmaterialien ergänzte Experimente durchzuführen.

Workshop 3, Raum 3W03:
Networkbox II mit Reinhard Fink, BRG Adolf-Pichler-Platz, Innsbruck

Die Fortsetzung der Networkbox 2016, ein Linux – Netz, welches sich skriptgesteuert installiert und dessen automatisch aufgesetzte Clients mit Skripten konfiguriert/aktualisiert werden. Experimentieren und Einblick in das Zusammenwirken verschiedenster Server, diesmal mit Networkbox II.

Workshop 4, Raum RR18:
Coding with Scratch and free/libre Software mit Mag. Thomas Gatterer, Meinhardinum Stams, Josef Strasser-Leitner, BRG Wörgl und Simon Haller, Institut für Informatik

Dieser Workshop zeigt, neben einer Einführung in Scratch, dass mit Scratch nicht nur nette Spiele gemacht und Geschichten erzählt werden können, sondern dass sich Scratch, und die Weiterentwicklung Snap! als ernsthaftes Tool zum Programmieren im Informatik-Unterricht eignet. Deduktives Programmieren also anhand von ausprogrammierter Software und deren freien Quellcode.

13.00 Uhr

Gettogether & Lunch

14.00 Uhr

Workshop 5, Raum SR1:
Informatik und Recht mit Ass.-Prof. Dr. Walter-Michael Grömmer, Universität Innsbruck, Institut für Arbeitsrecht, Sozialrecht und Rechtsinformatik

Wie sage ich es meinen SchülerInnen. Was ist im Internet erlaubt, was ist verboten. Behandelt werden vor allem Fragen im Zusammenhang mit dem Urheberrecht, Computerstrafrecht und Datenschutz. Gerne erarbeite ich mit Ihnen in der Folge auch entsprechende Unterlagen für den Unterricht.

Workshop 6, Raum SR2:
Creating for future: Computing in education mit Dr. Johann Stockinger, Head of Innovation and Research, OCG

Johann Stockinger stellt kreative Informatikprojekte vor und gibt Einblick in Coding, Making und Robotic.

Workshop 7, Raum 3W03:
Test your App mit Mag. Emmanuel Nowakowski, MSc, Universität Innsbruck, Institut für Informatik

Im Workshop werden zuerst die Grundlagen von Softwarequalität erarbeitet und erläutert, warum Softwarequalität überhaupt wichtig ist. Danach werden diese erarbeiteten Grundlagen mit Hilfe von Software, die von Studenten entworfen und implementiert wurde, in der Praxis angewandt. Was Sie aus diesem Workshop mitnehmen können ist die Erarbeitung von Softwarequalitätskriterien und exploratives Testen von Software im Team, sowie die Anwendung der erarbeiteten Kriterien zur Evaluierung von Software. Zusätzlich wird ein Gefühl dafür geschaffen warum Softwarequalität wichtig und wie komplex und weitreichend dieses Thema ist. Außerdem wird versucht, die Konzepte so zu vermitteln, dass diese im Zuge eines Informatikunterrichts angewandt werden können.

Workshop 8 Raum 3W03:
Inside the Black Box – Eine Tour durch ein einfaches Prozessordesign mit David Oberhollenzer, Universität Innsbruck, Institut für Informatik

In diesem Workshop werfen wir einen Blick auf Rechenmaschinen, Prozessordesign und digitale Elektronik der 1970er an Hand des praktischen Beispiels der Autonomen Digitalen Addier-Maschine 1 (kurz ADAM/1), ein 16 Bit Eigenbaucomputer.

Reisekosten­abrechnung / Dienst­reise

Die Veranstaltung findet im Rahmen der dienstrechtlichen Bestimmung für LehrerInnen statt.


Reisegebühren / Dienstreiseauftrag Landesschulen:

Landeslehrerinnen und Landeslehrer können im Dienstweg ein Email an veranstaltungen.planen@tirol.gv.at mit einer Stellungnahme zur Notwendigkeit der Teilnahme senden. Bei Fragen steht Hr. Schacher der Abteilung Bildung, Amt der Tiroler Landesregierung, unter bildung@tirol.gv.at gerne zur Verfügung.


Reisegebühren/Dienstreiseauftrag Bundesschulen:

Bundeslehrerinnen und Bundeslehrer können unter Einhaltung des Dienstwegs einen Dienstreiseantrag stellen und gemäß der Reisegebührenvorschrift 1955 über die Dienststelle Reisegebühren abrechnen.

Links zu ph-online

für Tirol:
www.ph-online.ac.at
Veranstaltungsnummer: 7F6.TIT5D61
Veranstaltungname: inday teachers 2017

für Wien:
Interessenten werden gebeten, sich bis spätestens 25. April 2017 unter office@it4education.at und bei PH-Online www.ph-online.ac.at/kphvie/webnav.ini anzumelden

Seminar 8717.007 CCIT – Sonstige – Inday Teachers 2017

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