Keynote Speaker


16. November 2017, 13:45 - 14:45 Uhr
Prof. Dr. Manuela du Bois-Reymond, University of Leiden:
"Herausforderungen für Jugendliche und junge Erwachsene - Auf dem Weg in eine neue Jugend und Jugendforschung ?"

 
Manuela du Bois Reymond

Prof.in Dr.in Manuela du Bois Reymond,
Professorin für Pädagogik und Jugendsoziologie,
Universiteit Leiden, Faculty of Social Sciences, Departement of Education
  dubois@fsw.leidenuniv.nl
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Manuela du Bois-Reymond wohnt und arbeitet seit 1977 in der niederländischen Stadt Leiden. Dort unterrichtete sie an der Universität bis zu ihrer Pensionierung Pädagogik und Jugendsoziologie. Ihre Forschungstätigkeit richtet sich seit ihrer Übersiedlung aus Berlin ins Nachbarland Holland auf interkulturelle Vergleichsstudien, in den letzten 15 Jahren verstärkt auf  europäische Übergangsforschung, zusammen mit einer internationalen Forschungsgruppe. Ihr besonderes Interesse gilt dem Konzept des informellen Lernens, das sie als Schlüssel  für  eine Interpretation von Modernisierungsprozessen begreift. Hierzu gehört auch die Sicht auf intergenerationelle Beziehungen, sowohl die zwischen Eltern und Kindern/Jugendlichen als zwischen Lehrpersonen und Schülern, und wie sich diese Beziehungen im Zivilisationsprozess entwickelt haben.

In ihrem Beitrag zu der Konferenz  Jugend – Lebenslauf - Bildung wird sie unter dem Titel: Auf dem Weg in eine neue Jugend und Jugendforschung Thesen und Tendenzen vortragen, in denen Jugend als Lernjugend, als Peer- und Medienjugend und als Jugend zwischen Kindheit und Erwachsensein dargestellt wird.

 

16. November 2017, 15:15 - 16:15 Uhr
Hans-Joachim Schild:
"Herausforderungen für Jugendliche und junge Erwachsene - Jugendlich sein in Europa."

Seit Oktober 2017 frei schaffender Experte in Jugendfragen, ehemals wissenschaftlicher Mitarbeiter bei INBAS GmbH (2016-2017), Mitarbeiter in den Jugendabteilungen des Europarats (2005-2016) und der Europäischen Kommission (2001-2005).


17. November 2017, 11:00 - 12:00 Uhr
Univ.-Prof. Dr. Josef Scheipl, Universität Graz:
"Jugendforschung in Österreich früher und heute"

 

Dr. Josef Scheipl

Univ.-Prof. i.R. Dr. Josef Scheipl,
Professor für Sozialpädagogik,
Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft
 josef.scheipl@uni-graz.at
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Nach der Ausbildung zum Volksschullehrer in Klagenfurt, Studium der Pädagogik, Philosophischen Propädeutik und Geschichte an der Universität in Graz, 1972 Promotion zum Dr. phil., 1985 Habilitation für das Fach Pädagogik, 1989 Ernennung zum Univ.-Prof., 1989-2011 Leiter der Abteilung für Sozialpädagogik am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Universität Graz. Langjähriger Institutsleiter, seit 2001Lehrbeauftragter an der FH - Joanneum in Graz (Studiengang: Soziale Arbeit), seit 2011 Lehrbeauftragter an der Donau - Universität - Krems (Universitäts-Lehrgang „Social Work, MSc“).
 
Veröffentlichungen in den Bereichen: Österreichische Schulgeschichte; Geschichte der Sozialpädagogik in Österreich; Jugendwohlfahrt; Jugendarbeit; Didaktik des Geschichtsunterrichts (Lehrbuchautor)
 
 

18. November 2017, 11:00 - 12:00 Uhr
Univ.-Prof. Dr. Birgit Bütow,  Universität Salzburg, und Univ.-Prof. Dr. Natalia Wächter, Universität München:
"Perspektiven für Jugendforschung und Jugendpolitik in Österreich"

 
Dr. Natalia Wächter

Univ.-Prof.in Dr.in Natalia Wächter,
Professorin für Bildung mit Schwerpunkt Jugendforschung,
Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Pädagogik, Bildungs- und Sozialisationsforschung
  natalia.waechter@lmu.de
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Seit 2016 Universitätsprofessorin für Bildung und Jugendforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München; zuvor Universitätsprofessorin für Sozialpädagogik am Institut für Bildungs- und Erziehungswissenschaft an der Karl-Franzens-Universität Graz; sowie Senior Researcher am Institut für Höhere Studien (IHS) in Wien, am Österreichischen Institut für Jugendforschung (ÖIJ) in Wien, und an der University of California, Los Angeles (UCLA). Seit 2010 ist sie Vizepräsidentin der Jugendsoziologie (Research Committee 34) der International Sociological Association.

Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind konzentriert auf Jugendforschung, Generationen und Lebensverläufe sowie Bildungs-, Migrations- und Identitätsforschung.

Jüngste Publikationen:

Natalia Waechter (Ed.) (2016). The construction and interplay of European, national and ethnic identities in Central and Eastern Europe. Special Issue of Identities. Global Studies in Culture and Power 23 (6)

Lothar Böhnisch, Leonhard Plakholm, & Natalia Waechter (Hrsg.) (2015). Jugend ermöglichen. Zur Geschichte der Jugendarbeit in Wien. Wien: Mandelbaum Verlag, 480 S