Michaela RalserUniv.-Prof. Dr. Michaela Ralser

Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
Institut für Erziehungswissenschaft
A-6020 INNSBRUCK – Liebeneggstr. 8
Zi. 03-06 (3. Stock)
Tel: 0043-512-507/40054
E-Mail: michaela.ralser@uibk.ac.at



Publikationen - Eine Auswahl

1. Monografien

Umschlagbild_Regime der Fuersorge

Michaela Ralser, Anneliese Bechter, Flavia Guerrini (2014):Regime der Fürsorge. Eine Vorstudie zur Geschichte der Tiroler und Vorarlberger Erziehungsheime und Fürsorgeerziehungssysteme der Zweiten Republik, Innsbruck.

Redaktionell überarbeitet ist nun auch die Vorstudie zur Geschichte der Tiroler und Vorarlberger Erziehungsheime und Fürsorgeerziehungssysteme der Zweiten Republik (2012) in Buchform erschienen. Der Band liefert eine Bestandsaufnahme der Tiroler und Vorarlberger Fürsorgeerziehungslandschaft der Nachkriegsjahrzehnte. Er zeigt, dass sich das historische Fürsorgeerziehungssystem als Ensemble zusammenwirkender Akteurskonstellationen, Kräfte und Machtwirkungen darstellt und Tausende Kinder auf eine Weise auslieferte, die heute kaum noch vorstellbar scheint. Es ist die Effizienz der Symbiose zwischen dem System Jugendfürsorge, dem System Erziehungsheim und dem System Kinderpsychiatrie, welches die historischen Vorgänge am deutlichsten kennzeichnet und von den Autorinnen als Fürsorgeerziehungsregime bezeichnet wird. Nie wieder werden derart viele Kinder und Jugendliche aus deprivilegierten Schichten in Erziehungsheimen und Kinderbeobachtungsstationen untergebracht und dort einer Korrektur- und Strafpädagogik ausgesetzt wie in den ersten Nachkriegsjahrzehnten.

Dieses Buch können Sie direkt beim IUP-Verlag bestellen.

Cover des Buches "Subjekt der Normalität"

Ralser, Michaela: Das Subjekt der Normalität. Wissensarchiv der Psychiatrie. Kulturen der Krankheit um 1900, Wilhelm-Fink-Verlag, München, 2010.
Verlagsansicht und Online-Bestellmöglichkeit

Das Buch zeigt die historische Psychiatrie als Muster und Motor einer spezifischen Konstituierung der Menschen als Subjekte. Dabei tritt eine schon sehr gegenwärtige Gestalt in den Vordergrund: das Subjekt der Normalität.

Die psychiatrische Wissensproduktion erlangt um 1900 herausragende Deutungsmacht. Den großen Nervenkrankheiten – den Hysterien, Neurasthenien,  traumatischen Neurosen und sozialen Pathologien – kommt dabei strategische Bedeutung zu. Sie erreichen in kurzer Zeit eine Publizität, die es rechtfertigt, sie
als erste mediale Krankheiten zu bezeichnen.  Ihre Modelle  bilden  das  Inventar  noch  heute  gültiger Diagnosesysteme.  An der Wende zum 20. Jahrhundert verschafft sich das psychiatrische Wissen weit über die Klinik  hinaus  soziale Geltung. Als Gesellschaftswissenschaft avant  la  lettre  interveniert die  Jahrhundertwende-Psychiatrie erfolgreich  in die Debatten um die Krise der Moderne,  die  soziale  Frage, die Ordnung  der Geschlechter,  um Degeneration,  Sozial-  und Rassehygiene. Als interdisziplinäres Projekt einer frühen Public Health Policy wandelt sie den Diskurs über die Kranken zunehmend in einen über die Gesunden.

Am Narrativ  der  klinischen  Fallgeschichte  (Von  Philipp  Pinel  bis  Sigmund  Freud),  an Hunderten Krankenakten einer psychiatrischen Klinik (Innsbruck) und an Selbstbeschreibung und Briefen von PatientInnen wird der Prozess beschrieben und  verdeutlicht, wie das Konzept der Normalität zusehends zum sozialen Distinktionsmittel wird.

 Cover_Dissertation

Ralser, Michaela: Sinich – eine Gegenwartsgeschichte. Soziografische Untersuchungen und historische Besetzungen einer Siedlung am Rande von Meran. Innsbruck (Phil. Diss.), 1989.

 

2. (Mit)Herausgeberschaften

Erna Appelt, Elisabeth Grabner-Niel, Marion Jarosch, Michaela Ralser (Hg.): Identitäten verhandeln – Identitäten de/konstruieren, Innsbrucker Gender Lectures III, Innsbruck University Press, Innsbruck, 2015.

Die INNSBRUCKER GENDER LECTURES verstehen sich als Diskussions- und Austauschforum, das es den Mitgliedern der Interfakultären Forschungsplattform „Geschlechterforschung: Identitäten – Diskurse – Transformationen“ an der Universität Innsbruck und Genderforscherinnen und -forschern aus dem In- und Ausland ermöglicht, brisante Themen in den Blick zu nehmen, unter geschlechterkritischer Perspektive zu diskutieren und sich über theoretische Grundlagen der inter- und multidisziplinären Geschlechterforschung auszutauschen.

Buchcover "Identitäten verhandeln - Identitäten de/konstruieren"

Sieder, Reinhard; Ralser, Michaela (Hg.): Die Kinder des Staates/Children of the State, Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften 1&2/ 2014.

Auszug aus dem Klappentext: Die strukturelle Gewalt in Fürsorgeerzieh-ungsanstalten aller Art ist das Ergebnis der sozial- und kommunalpolitischen Ambition, in das Leben, in die Familien und in elterliche Erziehung einzu-greifen. Die damit verbundene Ausdehnung staatlicher Herrschaft wurde in vielen europäischen und nordamerikanischen Ländern seit den 1890er Jahren mit den Argumenten der Eugenik bzw. der Rassenhygiene durchgesetzt. Dieser Band der ÖZG nimmt jene Humanwissenschaften in den Blick, die diese Ausdehnung staatlicher Herrschaft und Macht ermöglicht haben: Psychiatrie, Heilpädagogik und Entwicklungspsychologie.

Cover ÖZG

Heidegger, Maria; Die Pauli, Celia; Noggler, Lisa; Ralser, Michaela; Dietrich-Daum, Elisabeth; Kuprian, Hermann J.W.: Ich lasse mich nicht länger für einen Narren halten. Eine Ausstellung zur Geschichte der Psychiatrie in Tirol, Südtirol und dem Trentino, Bozen, 2012.

Der Katalog der Ausstellung kann beim Raetia-Verlag bestellt werden.

Cover_Ich lasse mich nicht

Dietrich-Daum, Elisabeth; Kuprian, Hermann; Clementi, Siglinde; Heidegger, Maria; Ralser, Michaela (Hg.): Psychiatrische Landschaften. Die Psychiatrie und ihre Patientinnen und Patienten im historischen Raum Tirol seit 1830, Innsbruck, University press, 2011.

Bestellmöglichkeit

Das Buch liegt auch in italienischer Sprache vor.

Cover_Ich lasse mich nicht

Ralser, Michaela; Clementi, Siglinde; Dietrich-Daum, Elisabeth; Kuprian, H. J. W; Heidegger, Maria (Hg.): Die [un]sichtbare Arbeit. Zur Geschichte der psychiatrischen Pflege im historischen Tirol von 1830 bis zur Gegenwart - eine Filmdokumentation und Unterrichtsplattform, Innsbruck, 2011. Link

Cover "Film unsichtbare Arbeit"


 
 
  • Ralser, Michaela /Rathmayr, Bernhard (Hg.): Zukunft Erziehungswissenschaft. Auffassungen und Neufassungen einer Disziplin im Um­bruch. Innsbruck, Studia Universitätsverlag, 2003 (2 2005).
  • Ralser, Michaela (Hg.): Kein Land zum Bleiben. Auf der Flucht nach und durch Österreich. 17 Porträts. Innsbruck-Wien-München, Studienverlag, 2002.
  • Ralser, Michaela (Hg.): Egalitäre Differenz. Einsätze Ansätze und Auseinandersetzungen im Kampf um Anerken­nung und Gerechtigkeit. Innsbruck, Studia Universitätsverlag, 2001.
  • Wolf, Maria /Walter, Hans-Jörg /Rathmayr, Bernhard/ Ralser, Michaela/ Hauser, Kornelia (Hg.): Körper-Schmerz. Intertheoretische Zugänge Innsbruck, Studia [Sozialwissenschaftliche Studientexte Band 1], 1998.
  • Bertoluzza, Eva /Gitzl, Martina /Ralser, Michaela: Pathos - Psychose - Pathologie. Der weibliche Wahnsinn zwischen Ästhetisierung und Verleugnung. Wien, Wiener Frauenverlag, 1994.
  • Holzer, Anton /Kiem, Othmar /Mezzalira, Giorgio /Ralser, Michaela /Romeo, Carlo (Hg.): Nie nirgends daheim. Vom Leben der Arbeiter und Arbeiterinnen in Südtirol / È sempre lavoro. Frammenti di storia del lavoro e dei lavoratori in Alto Adige. Bozen, Bund der Genossenschaften, 1991.
  • Heider, Michael /Ralser, Michaela /Rath, Gabi /Soraperra, Thomas /Verdorfer, Martha (Hg.): Politisch zuverlässig – rein arisch – Deutscher Wissenschaft verpflichtet. Die geisteswissenschaftliche Fakultät in Innsbruck 1938 – 1945. Bozen/Innsbruck, Südtiroler Hochschülerschaft [skolast-Sondernummer 1-2/90], 1990.


3. Wissenschaftliche Aufsätze in Sammelwerken und Zeitschriften

 

  • Die Anstalt als pädagogischer Sonderort. Das Vorarlberger Landeserziehungsheim am Jagdberg, (gem. mit Ulrich Leitner und Martina Reiterer) in: Österreichische Zeitschrift für Zeitgeschichte, 3/2015 [Fallstudien zur Geschichte der Heimerziehung], S. 179-195. Peer reviewed (web of science)
  • Psychiatrisierte Kindheit – Expansive Kulturen der Krankheit. Machtvolle Allianzen zwischen Psychiatrie und Fürsorgeerziehung, in: Reinhard Sieder, Michaela Ralser (Hg.):Die Kinder des Staates/Children of the State, Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften 1&2/ 2014, 128-156, peer reviewed.
  • Die Kinderbeobachtungsstation (1954-1987) der Maria Nowak-Vogl und deren Stellung im Fürsorgeerziehungssystem des Landes Tirol, in: Sperk, Günther; Dietrich-Daum, Elisabeth; Ralser, Michaela; Schreiber, Horst; Gerstgrasser, Patricia; Purtscher-Penz, Anna Katharina; Berger, Ernst; Laichner, Daniela; Hoffmann, Barbara: Die Innsbrucker Kinderbeobachtungsstation von Maria Nowak-Vogl, Innsbruck 2013.
  • Maria Nowak-Vogl und ihre akademische Stellung zwischen Medizin und Heilpädagogik, in: Sperk, Günther; Dietrich-Daum, Elisabeth; Ralser, Michaela; Schreiber, Horst; Gerstgrasser, Patricia; Purtscher-Penz, Anna Katharina; Berger, Ernst; Laichner, Daniela; Hoffmann, Barbara: Die Innsbrucker Kinderbeobachtungsstation von Maria Nowak-Vogl, Innsbruck 2013.
  • Die Bio-Politik der Migrationsregime und die Normalität des Rassismus, in: Mecheril, Paul u.a. (Hg.): Migrationsforschung als Kritik? Konturen einer Forschungsperspektive, Wiesbaden 2013.
  • Das Proletarische Kind und seine uneheliche Mutter als Objekte öffentlicher Erzeihung. Zum Fürsorgeerzeiungsregime im Tirol der 1960er- und beginnenden 1970er-Jahre (gemeinsam mit Bechter, Anneliese; Guerrini, Flavia), in: Wolf, Maria A. u.a. (Hg.): Child Care. Kulturen, Konzepte und Politiken der Fremdbetreuung von Kindern aus gelchlecherkritischer Perspektive, Weinheim und Basel, 2013, S. 132-146.
  • Der Aufstand der Sitzenbleiber. Die Schülerschule von Barbiana im Italien der 1950er- und 1960er-Jahre (gemeinsam mit Sauer, Benedikt), in: Wolf, Maria A., u.a. (Hg.): Child Care. Kulturen, Konzepte und Politiken der Fremdbetreuung von Kindern aus gelchlecherkritischer Perspektive, Weinheim und Basel, 2013, S. 173-187.
  • Die Klage des Subjekts, in:  Doris G. Eibl, Marion Jarosch, Ursula A. Schneider, Annette Steinsiek (Hg.),  Innsbrucker Gender Lectures I,  innsbruck university press, 2012, S. 111-134.
  • Die Psychiatrische Landschaft des historischen Tirol von 1830 bis zur Gegenwart - Ein Überblick,  in: Elisabeth Dietrich Daum u.a. (Hg.): Psychiatrische Landschaften. Die Psychiatrie und ihre Patientinnen und Patienten im Raum des historischen Tirol seit 1830, innsbruck university press, 2011, S. 15-43 (gem. mit Dietrich-Daum).
  • Leibsprechen und  Wahrsagen. Das Kürzel  „Hy“ und die weibliche Stimme der Kranken um 1900, in: Elisabeth Dietrich-Daum u.a. (Hg.): Psychiatrische Landschaften. Die Psychiatrie und ihre Patientinnen und Patienten im Raum des historischen Tirol seit 1830, innsbruck university press, 2011, S. 91-101.
  • „Man habe sie mit [...] mit Güte und mit Strenge behandelt, doch ohne jeden Erfolg“. Die Anfänge psychiatrisierter Kindheit um 1900, in: Elisabeth Dietrich-Daum u.a. (Hg.): Psychiatrische Landschaften. Die Psychiatrie und ihre Patientinnen und Patienten im Raum des historischen Tirol seit 1830, innsbruck university press, 2011, S. 111-119.
  • Reflexive Differenz. Vom Umgang mit Differenzverhältnissen in der psychotherapeutischen Arbeit mit Flüchtlingen im Exil, in: Reingard Spanring, Susanne Arens, Paul Mecheril (Hg.): Bildung – Macht – Unterschiede, Innsbruck university press, 2011 (gem. mit Verena Schlichtmeier).
  • Anschlussfähiges Normalisierungswissen. Untersuchungen im medico-pädagogischen Feld.
    In: Kessl, Fabian; Plößer, Melanie: Differenzierung, Normalisierung, Andersheit. Soziale Arbeit als Arbeit mit den Anderen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, ISBN 978-3-531-16371-0 , S. 135 - 153, peer reviewed.
  • Mobilität unter den Bedingungen globaler Prekarisierung. Mikrokosmen sozialer Ent-Sicherung an der Schnittstelle zwischen den Mobilen auf hohem und niederem Niveau. In: Bernhard Rathmayr  u. a. (Hg.): Konglomerationen. Alltagspraktiken subjektiver Absicherung, Bielefeld, transcript, 2009.
  • Über den Wandel der Signaturen der Seele in der Klinischen Psychiatrie um 1900. In: Virus - Beiträge zur Sozialgeschichte der Medizin, 8/2009, S. 143 - 155, peer reviewed.
  • Im Vordergrund die Klinik. Das Beispiel der Innsbrucker Psychiatrisch-Neurologischen Universitätsklinik um 1900. In: Dietrich-Daum, Elisabeth / Grandi, Casimira / Taiani, Rodolfo (Hg.): Psychiatrielandschaft – Oltre il manicomio, Geschichte und Region 17, Heft 2, Innsbruck-Wien-Bozen, Studienverlag, 2008, peer reviewed.

2007 – 2000

  • Die Freiheit der Anderen. Zur Anrufung der gegenwärtigen Pädagogik als Kunst des Regierens. in: Helga Peskoller, Michaela Ralser, Maria A. Wolf (Hg.): Texturen von Freiheit. Beiträge für Bernhard Rathmayr, Innsbruck, University-Press, 2007, S. 117-126.
  • Kein Ort, nirgends. Jugendliche aus den Maghrebstaaten in Innsbruck. in: Gensluckner, Lisa/ Jarosch, Monika /Schreiber, Horst /Weiss,  Alexandra (Hg.): Auf der Spur, Innsbruck, Gaismair-Jahrbuch 2008, Studienverlag, 2007, S. 82-90.
  • Migration – Marginalisierung – bio-ökonomischer Imperatitiv. Schubhaft und Abschiebung: Instrumente gegen Armutsflüchtlinge. in: Alexander Eberharter/ Andreas Exenberger (Hg.): Globalisierung und Gerechtigkeit. Eine transdisziplinäre Annäherung, Innsbruck. University-Press, 2007, S. 145-161.
  • Der Fall und seine Geschichte. Die klinisch-psychiatrische Fallgeschichte als Narrativ an der Schwelle. in: Höcker, Arne /Moser, Jaennie /Weber, Philippe (Hg.): Wissen. Erzählen. Narrative der Humanwissenschaften, Bielefeld, transcript 2006, S. 115-126.
  • Die Klage des Subjekts. In: Flatz, Christian /Felgitsch, Sascha (Hg.): Dimensionen einer neuen Kultur des Politischen. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 2006, S. 76-94.
  • gem. mit Studierenden des Instituts für Erziehungswissenschaften, Innsbruck: Angetretene Erbschaften. Drei Frauengenerationen auf ihren Bildungswegen. in: AEP-Zeitschrift, Innsbruck, 1/2005, S. 4-14.
  • Herbergssuche. Obdachlosigkeit und Flüchtlinge in Tirol. In: Gensluckner, Lisa u.a. (Hg.): Gegenwind. Gaismair-Jahrbuch 2004, Studienverlag, Innsbruck-Wien-München-Bozen, 2004, S. 40-52.
  • Feminismus ist tragbar. Plädoyer für eine kritische Geschlechterperspek­tive in den Wissenschaften und in der Erziehungswissenschaft. in: Ralser, Michaela /Rathmayr, Bernhard (Hg.): Zukunft Erziehungswissenschaft. Auffassungen und Neufassungen einer Disziplin im Umbruch. Innsbruck, Studia Universitätsverlag, 2003, S 161-179 (22005).
  • Egalitäre Differenz . Bedingung und Notwendigkeit der Unterscheidung. in: Ralser, Michaela (Hg.): Egalitäre Differenz. Ansätze, Einsätze und Auseinanderset­zungen im Kampf um Anerkennung und Gerechtigkeit. Innsbruck, Studia Universitätsverlag, 2001, S. 11-23.
  • Mit Frauen ist kein Krieg zu machen und kein Friede unter derzeitigen Bedingungen. Einsätze und Bündnisse der lokalen Frauenbewegungen gegen den Krieg. In: Gensluckner, Lisa/ Regensburger, Christine /Schlichtmeier, Verena /Treichl, Helga /Windisch, Monika (Hg.): vielstimmig – mancherorts. Die Neue Frauenbewegung in Tirol seit 1970. Innsbruck, Studienverlag, 2001, S. 245-259.
  • Inklusion & Exklusion. Die Institution der Schubhaft und das Instrument der Abschiebung. in: Appelt, Erna /Weiss, Alexandra (Hg.): Globalisierung und der Angriff auf die europäischen Wohlfahrtsstaaten, Berlin-Hamburg, Argument, 2001, S. 117-131 (2 2006).
  • Dort, wo Sexualität und Gewalt zusammenkommen, realisiert sich im­mer wieder ein patriarchales Projekt. in: Arunda (Schlanders), 54 / 2001, S. 144-152.
  • Le origini storico-culturali della violenza sulle donne. in: Centro docu­mentazione Donna (Hg.): Violenza contro le donne. Aspetti culturali e sociali. Interventi d’aiuto, Rom-Bozen, 2001, S. 20-32.
  • Angriffe auf das Leben im Namen des Lebens. Im Gegenlicht der Optimie­rung die Vernichtung: Biopolitik und Neue Rechte. In: Wolf, Maria (Hg.), Opti­mierung und Zerstörung. Intertheoretische Analysen zum menschlich Lebendigen, Innsbruck, Studi­a Universitätsverlag, 2001, S. 209-230.
  •  „Kritik ist die Kunst nicht dermaßen regiert zu sein“: Ein Plädoyer für eine kritische Geschlechterforschung aus feministischer Erkenntnisperspektive. In: AG Kulturwissenschaften Graz (Hg.), Kulturwissenschaften in Österreich, Graz, 2000, S. 65-72.

1999 – 1993

  • Die Seele ist (k)ein weites Land. Zaunreiterin in den Gärten der Ver­nunft. In: Klettenhammer, Sieglinde /Pöder. Elfriede (Hg.): Das Geschlecht, das sich (un-) eins ist. Frauenforschung und Geschlechtergeschichte in den Kulturwissenschaften, Innsbruck, Studienverlag, 1999, S. 88-109.
  • Feministische Gesellschafts- und Kulturanalyse in den Erziehungswissen­schaften. Das Innsbrucker Projekt feministische Studien. In: Hey, Barbara (Hg.): Standpunkte feministischer Forschung und Lehre [Materialien zur För­derung von Frauen in der Wissenschaft, Band 9/2], Wien, Bundesministerium für Wissenschaft und Ver­kehr, 1999,  S. 77-95.
  • gem. mit den Studentinnen des Theorie-Praxis-Bereichs "Das Ge­schäft mit dem Leben", Erziehungswissenschaften, Innsbruck: Humanwissenschaften als Säulen der „Vernichtung unwerten Lebens. Biopolitik und Faschismus am Beispiel des Rassehygieneinstituts in Innsbruck (1939-1945. In: „erziehung heute“ (Innsbruck), 1/1999, S. 32-40.
  • Neue Welten - Neue Ver­rücktheiten. "Frauenkrankheit" als Spiegelbild von Geschichte und Gegenwart. In: Brügge, Claudia (Hg.): Frauen in verrückten Lebenswelten. Ein Lesebuch zu Frauen und Psychiat­rie, Bern, eFeF, 1999, S. 51-62.
  • Das Phantasma der Unversehrtheit und die Sprachlosigkeit des Versehr­ten. Über die unterschiedliche Schmerzzuständigkeit der Geschlechter. In: Hauser, Kornelia /Ralser, Michaela/ Rathmayr, Bernhard /Walter, Hans-Jörg /Wolf, Maria (Hg.): Kör­per-Schmerz. Intertheoretische Zugänge, Innsbruck, Studia Universitätsverlag, 1998, S. 37-53.
  • gem. mit Bertoluzza, Eva /Gitzl, Martina: Der weibliche Wahnsinn zwischen Ästhetisierung und Verleugnung. In: Bertoluzza /Gitzl /Ralser (Hg.): Pathos - Psychose – Pathologie. Wien, Wiener Frauenverlag, 1995, S. 7-29.
  • Aufgeklärte Freiheit. Über die rechtmäßige Disziplinierung der Unver­nunft in: Treusch-Dieter; Gerburg (Hg.): Foucault. [Interdisziplinäre Kolloquien am Institut für Erziehungswissenschaften]. Innsbruck, Eigenverlag, 1993, S. 39-46.
  • gem. mit Holtzhauer, Ruth: Über die Neutralisierung des Frauenwider­stands gegen Gen- und Reproduktionstechnologie. In: Fleischer, Eva /Winkler, Ute (Hg.): Die kontrollierte Fruchtbarkeit. Wien, Verlag für Gesellschaftskritik, 1993, S. 107-121.


4. Reihe

 

Ralser, Michaela /Rathmayr, Bernhard /Wolf, Maria A. (Hg.): Sozial- und kulturwissenschaftliche Studientexte. Innsbruck, Studia Universitätsverlag 1998ff.

Bisher erschienen:

  • Band 1: Hauser, Kornelia/ Ralser, Michaela/ Rathmayr, Bernhard /Walter, Hans Jörg/ Wolf, Maria (Hg.): Körper – Schmerz. Intertheoretische Zugänge. 1998.

  • Band 2: Dressel, Gert /Rathmayr, Bernhard (Hg.): Mensch – Gesellschaft – Wissenschaft. Versuche einer reflexiven Anthropologie. 1999.

  • Band 3: Wolf, Maria (Hg.): Optimierung und Zerstörung. Intertheoretische Analysen zum menschlich Lebendigen. 2000.

  • Band 4: Ralser, Michaela (Hg.): Egalitäre Differenz: Ansätze, Einsätze und Auseinadersetzungen im Kampf um Anerkennung und Gerechtigkeit. 2001.

  • Band 5: Rathmayr, Bernhard (Hg.): Kindheit – Neue Perspektiven. Theorie, Lebenswelt, Erziehung, Politik. 2002.

  • Band 6: Rathmayr, Bernhard/ Ralser, Michaela (Hg.): Zukunft Erziehungswissenschaft. Auffassungen und Neufassungen einer Disziplin im Umbruch. 2003 (22005).

  • Band 7: Hug, Theo (Hg.): Instantwissen, Bricolage, Tacit Knowledge: Ein Studienbuch über Wissens-formen in der westlichen Medienkultur. 2003.

  • Band 8: Schacherl, Ingrid (Hg.): Gender Mainstreaming: kritische Reflexionen. 2003.

  • Band 9: Hartmann, Jutta (Hg.): Grenzverwischungen: vielfältige Lebensweisen im Gender-, Sexualitäts- und Generationendiskurs. 2004.

  • Band 10: Stöger, Peter: Das Spiel – Ortungsversuche : Annäherungen zu einer integrativen Pädagogischen Anthropologie – Essay und Skizze. 2005.

  • Band 11: Hierdeis, Helmwart: Fremdheit als Ressource: Probleme und Chancen interkultureller Kommunikation; ein Studien- und Arbeitsbuch. 2005.



Bisher erschienen:

  • Band 1: Maria A. Wolf, Bernhard Rathmayr, Helga Peskoller (Hg.): Konglomerationen – Produktion von Sicherheiten im Alltag. Theorien und Forschungsskizzen; transcript, 2009.

  • Band 2: Bernhard Rathmayr:  Selbstzwang und Selbstverwirklichung. Bausteine zu einer historischen Anthropologie der abendländischen Menschen, transcirpt, 2011.