Michaela RalserUniv.-Prof. Dr. Michaela Ralser

Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
Institut für Erziehungswissenschaft
A-6020 INNSBRUCK – Liebeneggstr. 8
Zi. 03-06 (3. Stock)
Tel: 0043-512-507/40054
E-Mail: michaela.ralser@uibk.ac.at



Arbeitsgebiete

Wissenschafts(geschichts)forschung und sozialer Wandel

Bio-sozio-medizinische Wissensbildungen der Moderne; Erkenntnisproduktion und materielle Kultur (am Beispiel der Psychiatrie des 19./20. Jahrhunderts); Explaining Epidemics: zur kulturellen Modellierung von Krankheitsbildern; Wissen und Selbstverhältnis; Public Health und sozialer Wandel; Strukturwandel des Subjekts; Das Subjekt der Erziehung.

Struktur-, Sozial- und Institutionengeschichte öffentlicher Erziehung

Regime der Fürsorge; Die großen Institutionen der Ersatzerziehung: Erziehungsanstalt & Erziehungs­heim des 19./20. Jahrhunderts – Geschichte und Kritik; Genealogien medikalisierter Kindheiten (am Beispiel der Heilpädagogik und Kinderpsychiatrie); Epistemische Gewalt als heuristisches Instrument (hier in Bezug auf die Leitwissenschaften der Fürsorgeerziehung); Landscapes of Welfare: trans­nationale Wohlfahrtsregionen im sozialen Wandel; Diskursgeschichte der Fürsorgeerziehung und deren normativen Anschlüsse in der Sozialpädagogik.

Kritische Geschlechter- und Sozialforschung

Feministische Theoriebildung: Geschichte und Gegenwart; Biografie und sozialer Wandel; Normalität und Pathologie im Geschlechterverhältnis; Konzepte Egalitärer Differenz: Kulturen der Anerkennung und Gerechtigkeit und ihre Relevanz für eine kritisch-reflexive Erziehungswissenschaft; Gewalt im Geschlechterverhältnis; Geschlecht und Narration (am Beispiel medizinischer und pädagogischer Kasuistiken).

Migrationsforschung und Cultural Studies

Ethnische Zugehörigkeit und sozial-strukturelle Gliederung; Migration und ökonomische Globali­sierung: Transnationalisierung von Biografie; verfügte und unverfügte Mobilität; Differenz und soziale Ungleichheit, Flucht und Trauma; Diskussion der Ansätze zu einer Pädagogik der Teilhabe, des Anderen und der Vielfalt.