Auf diesem Bild ist Anna Bergmann zu sehen

Anna Bergmann

Apl. Prof. Dr. Anna Bergmann

Kontakt Vita Forschung Arbeitsgebiete Vorträge/Medien Publikationen

Vita

Geboren 1953 in Michelbach/Unterfranken (Deutschland)

1964 bis 1973 Besuch des neusprachlichen Gymnasiums Herder-Schule Lüneburg

1974 bis 1980 Studium der Politik- und Sozialwissenschaften am Otto-Suhr-Institut, Zentralinstitut für sozialwissenschaftliche Forschung (ZI 6) und Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin (FU Berlin).1980 Verleihung des akademischen Grades der Diplompolitologin mit dem Gesamturteil: „sehr gut". Thema der Diplomarbeit: Geburtenregelung und „Menschenökonomie" am Beispiel der „Gebärstreikdebatte" in Deutschland vor dem Ersten Weltkrieg. Betreut von Prof. Dr. Elmar Altvater und Dr. Gisela Bock.

1988 Promotion mit dem Prädikat „summa cum laude" bei Prof. Dr. Elmar Altvater am Fachbereich Politische Wissenschaften der FU Berlin und Prof. Dr. Johanna Bleker am Institut für Geschichte der Medizin der FU Berlin: Die „Rationalisierung der Fortpflanzung": Der Rückgang der Geburten und der Aufstieg der Rassenhygiene und Eugenik in Deutschen Kaiserreich 1871 bis 1914.

2003 Habilitation an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Verleihung der Lehrbefähigung zu Neuere Geschichte und Kulturgeschichte. Thema des Probevortrags: Kulturhistorische Überlegungen zu Philippe Ariès’ „Geschichte der Kindheit“. Die Habilitationsschrift „Klimakatastrophen, Pest und Massensterben in Europa: Staatliche Todesabwehr und todesabhängige Medizin zwischen Rationalität und Magie in der Moderne“ wurde von Prof. Dr. Heinz Kittsteiner. Prof. Dr. Dr. Ulrich Knefelkamp und Prof. Dr. Gerhard Baader begutachtet.

2004 Verleihung des Titels „Privatdozentin“ durch die Präsidentin der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) am 20. Januar 2004

2008 Verleihung der Würde einer außerplanmäßigen Professorin durch den Präsidenten der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Universitäre Tätigkeiten

Aktuell:

  • Seit September 2010: Senior Lecturer für den Bereich Theorien und Geschichte der Kindheit am Institut für Erziehungswissenschaften der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
  • Käthe-Leichter-Gastprofessorin an den Instituten Europäische Ethnologie und Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien [mehr Informationen]
  • außerplanmäßige Professorin an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
  • Forschungsprojekt: Geschichte der Kindheit in der Kultur der Industriegesellschaft (19.-21. Jh.), verankert am Interdisziplinären Zentrum für Historische Anthropologie, Freie Universität Berlin bei Prof. Dr. Christoph Wulf)

Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Gastprofessorin

1990 – 1995: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Philosophie und Sozialwissenschaften 1, Institut für Soziologie der FU Berlin (Lehrstuhl: Kultursoziologie Prof. Dr. Dietmar Kamper)

1996 – 1999: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kulturwissenschaftlichen Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin im Rahmen des von Prof. Dr. Hartmut Böhme begleiteten DFG-Teilprojekts: Die Theatralisierung des Todes

WS 1999/2000: Aigner-Rollett-Gastprofessorin am Institut für Philosophie der Karl-Franzens-Universität Graz

SS 2001: Gastprofessorin an der Fakultät für Kulturwissenschaften der Alpen-Adria Universität Klagenfurt

WS 2005/06: Gastprofessorin an der Fakultät für Kulturwissenschaften der Alpen-Adria Universität Klagenfurt

WS 2005/2006: Maria-Goeppert-Mayer-Gastprofessorin an der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, Abteilung Geschichte der Naturwissenschaften mit Schwerpunkt Pharmaziegeschichte (interfakultär: Soziologie, Politikwissenschaft, Geschichte, Biotechnologie)

SS 2007: Gastprofessur am Institut für Geschichte und Ethnologie der – Historisch-Philosophischen Fakultät Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

2007-2008: Vertretung einer Juniorprofessur für Europäische Kulturgeschichte am Institut für Geschichte, Jean Monnet Chair für Europäische Geschichte, Stiftung Universität Hildesheim

WS 2011/12: Käthe-Leichter-Gastprofessorin an den Instituten Europäische Ethnologie und Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien

Universitätslektorin

1982 – 1984 Fachbereich (FB) Politische Wissenschaft der Freien Universität (FU Berlin)

WS 1983/84 Institut für Soziologie der FU Berlin

SS 1988 FB Politische Wissenschaft der FU Berlin

WS 1989/90 Institut für Erziehungswissenschaft der Technischen Universität Berlin

SS 1990 – SS 2010 Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (Institut für Geschichte und Volkskunde, Erziehungswissenschaften, Politische Wissenschaft)

2001 – 2006 Karl-Franzens-Universität Graz (Institut für Volkskunde und Kulturanthropologie sowie Gender Studies interfakultär)

SS 2002 Institut für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig

WS 2002/03 Fakultät für Kulturwissenschaften der Alpen-Adria Universität Klagenfurt

SS 2003 Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der FU Berlin

2005 – 2015 Institut für Europäische Ethnologie – Historisch - Kulturwissenschaftliche Fakultät der Universität Wien

2006 – 2010 Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, Abteilung Geschichte der Naturwissenschaften mit Schwerpunkt Pharmaziegeschichte (interfakultär: Soziologie, Politikwissenschaft, Geschichte, Biotechnologie)

WS 2008/09 Leuphana Universität Lüneburg – Leuphana Semester (Modul „Wissenschaft macht Geschichte“)

2008 – 2014 Karl-Franzens-Universität Graz (Interfakultär: Gender Studies und Institut für Volkskunde und Kulturanthropologie)

Außeruniversitäre Tätigkeiten

1980 – 1982 Freie Mitarbeiterin beim Sender Freies Berlin

1988-1989 Mitarbeit in der Redaktion der Zeitschrift „Niemandsland. Zeitschrift zwischen den Kulturen.“ Hrsg. von Wolfgang Dreßen, Eckart Gillen und Siegfried Radlach, Paul-Löbe-Institut Berlin

1991 – 1993 Wissenschaftliche Beratung der Ausstellung „Unter anderen Umständen. Zur Geschichte der Abtreibung", Deutsches Hygiene-Museum Dresden

2003 Beitrag durch eine akustische Säule in der Ausstellung "Wert des Lebens“ der Gedenkstätte für die Opfer der NS- Euthanasie 1940-1944 Schloss Hartheim

2002-2004 Dozentin für medizinische Ethik auf Honorarbasis beim Verein für integrative Angebote (VIA e.V.)