Generationenverhältnisse, Jugendforschung und Bildungsforschung

Aktuelles 


2020-2025
Fortführung der Längsschnittstudie LifE
Der Lehr- und Forschungsbereich „Generationenverhältnisse, Jugendforschung und Bildungsforschung“ ist an einer der größten Generationen- und Lebensverlaufsstudien im deutschsprachigen Raum beteiligt. In Zusammenarbeit mit den Universitäten Potsdam, Zürich und Konstanz konnten in den vergangenen vier Jahrzehnten die Entwicklungs- und Lebensverläufe von über 1300 Personen von der späten Kindheit bis ins mittlere Erwachsenenalter und die Beziehungen von drei familial miteinander verbundenen Generationen untersucht werden. Es ist geplant, die LifE-Studie in den kommenden Jahren als Generationen- und Lebensverlaufsstudie weiterzuführen.

November 2020
Symposium zu pädagogischen Generationenbeziehungen in der Schule
Am 20. November 2020 wird im Kaiser-Leopold Saal der Universität Innsbruck ein Symposium zum Thema „Pädagogische Generationenbeziehungen in der Schule“ stattfinden. Geplant sind zwei Hauptvorträge und mehrere praxisorientierte Workshops. Der Anlass wird organisiert vom Lehr- und Forschungsbereich „Generationenverhältnisse, Jugendforschung und Bildungsforschung“ in Kooperation mit dem Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung und der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Edith Stein. Weitere Informationen folgen.

Juni/Juli 2020
Innsbrucker Summer School zu Methoden der empirischen Sozial- und Bildungsforschung 2020
Die Innsbrucker Methoden Summer School wird auch 2020 mit einem interessanten Programm bestehend aus sieben bis acht Workshops aufwarten. Sie findet vom 29. Juni bis 3. Juli 2020 im Gebäude der Sozialwissenschaften der Universität Innsbruck statt. Das detaillierte Programm wird Anfang 2020 angekündigt.

Januar 2020
Workshop zum Thema „Kultursensible Soziale Arbeit mit benachteiligten Familien“ von R. Jammal-Abboud, MA
Am 24. und 25. Januar 2020 findet ein eineinhalbtägiger Workshop zum Thema „Kultursensible Soziale Arbeit mit benachteiligten Familien“ statt. Der Workshop wird von Frau Jammal-Abboud, MA. unterrichtet, die vor dem Hintergrund ihrer langjährigen sozialpädagogischen Arbeit mit benachteiligten palestinensischen Familien, Kindern und Jugendlichen in Israel ein Programm zur kultursensiblen sozialen Arbeit entwickelt hat. Der Workshop vermittelt ein Verständnis für die Strukturen, Wertvorstellungen und geschlechtsspezifischen Rollenmuster in arabischstämmigen Familien und führt – theoretisch und in praktischen Übungsbeispielen – in die Grundlagen eines kultursensiblen sozialpädagogischen Umgangs mit benachteiligten Familien aus anderen Kulturkreisen ein. Der Workshop ist Teil des vom Lehr- und Forschungsbereich „Generationenverhältnisse, Jugendforschung und Bildungsforschung“ gestalteten Wahlmoduls 5 im Masterstudium Erziehungs- und Bildungswissenschaften.


April bis Oktober 2019
Präsentation der LifE-Studie in der Kunstausstellung „Forschung in Bewegung“
Die Forschungsplattform „Organizations & Society“ hat anläßlich des 350-jährigen Uni-Jubiläums eine Fotoausstellung zum Thema „Forschung in Bewegung“ gestaltet. Die Ausstellung will eine „bewegte Reise durch die bunte Themenwelt der Forschung“ vermitteln. 14 Forschungsprojekte werden fotografisch präsentiert – unter anderem auch die internationale und interdisziplinäre Generationen- und Längsschnittstudie LifE, an welcher der Lehr- und Forschungsbereich „Generationenverhältnisse, Jugendforschung und Bildungsforschung“ beteiligt ist. Die Ausstellung ist im Gebäude der Sozialwissenschaften an der Universitätsstraße 15 zu sehen. Sie dauert von April bis Oktober 2019. https://www.uibk.ac.at/newsroom/dossiers/forschung-in-bewegung/

 


Archiv


Juli 2019
Innsbrucker Summer School zu Methoden der empirischen Sozial- und Bildungsforschung 2019
Vom 1. bis 5. Juli 2019 fand die vierte Innsbrucker Summer School zu Methoden der empirischen Sozial- und Bildungsforschung statt. Die Summer School bot auch dieses Jahr Wissenschaftler/innen auf allen Ebenen aus der Bildungsforschung und verwandten Disziplinen die Möglichkeit, ihre Methodenkenntnisse unter fachkundiger Anleitung zu vertiefen. Es wurden insgesamt 7 Workshops zu ausgewählten Methoden der Sozial- und Bildungsforschung angeboten. Organisiert wurde die Summer School wie in den vergangenen Jahren vom Lehr- und Forschungsbereich „Generationenverhältnisse, Jugendforschung und Bildungsforschung“ gemeinsam mit dem Forschungszentrum „Bildung, Generation, Lebenslauf“. Neben dem langjährigen Kooperationspartner, der „Österreichischen Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen (ÖFEB)“, konnte zusätzlich das „Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation & Entwicklung des österreichischen Schulwesens (BIFIE)“ als Partner gewonnen werden. Broschüre 


Juni 2019
Vortrag von Mag. Dr. Claudia Schreiner zum Thema „Chancengerechtigkeit im österreichischen Schulsystem“
Am 5. Juni 2019 hielt Mag. Dr. Claudia Schreiner vom Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung der Universität Innsbruck auf Einladung des Forschungszentrums „Bildung, Generation, Lebenslauf“ und des Lehr- und Forschungsbereichs „Generationenverhältnisse, Jugendforschung und Bildungsforschung“ einen Vortrag zum Thema „Chancengerechtigkeit im österreichischen Schulsystem“. Frau Dr. Schreiner gehört zu den besten Kenner/innen des österreichischen Schulsystems. In ihrem Vortrag ging sie der Frage nach, welchen Einfluss die soziale Herkunft auf den Erwerb von Bildungsabschlüssen in Österreich hat.       Broschüre 

Mai 2019
Gastvortrag von Dr. Liat Yakhnich aus Israel
Am 22. Mai 2019 hielt Dr. Liat Yakhnich aus Israel auf Einladung des Forschungszentrums „Bildung, Generation, Lebenslauf“ und des Lehr- und Forschungsbereichs „Generationenverhältnisse, Jugendforschung und Bildungsforschung“ einen Vortrag mit dem Titel „Problems of Adaptation of Immigrant Youth in Israel and its Consequences for Social Work“. Dr. Yakhnich ist Leiterin der Abteilung für „Youth Development“ und Mitarbeiterin der Abteilung für Kriminologie am Beit Berl College in Israel. In ihrem Gastvortrag schilderte sie vor dem Hintergrund mehrerer Studien Probleme von jugendlichen Migranten und Migrantinnen in Israel und entsprechende Unterstützungsansätze der Sozialen Arbeit.   Broschüre

Juli 2018
Innsbrucker Summer School zu Methoden der empirischen Bildungsforschung 2018
Mit einem umfangreichen Programm ging die Innsbrucker Methoden Summer School vom 2. bis 6. Juli 2018 in die dritte Runde. In insgesamt sechs Workshops wurden über eine Woche die Item-Response Theorie, Strukturgleichungsmodelle, Mehrebenenanalysen und Large-Scale-Assessments vertieft. Mehr als 70 Studierende, Nachwuchswissenschaftler/innen und Forschende von über 20 Hochschulen aus Österreich, Schweiz, Italien und Deutschland konnten an der Summer School begrüßt werden. https://www.uibk.ac.at/newsroom/summer-school-zur-bildungsforschung.html.de

April 2018
Gastvortrag von Prof. Dr. Faisal Azaiza zum Thema „Social Work Education in Israel“
Am 18. April 2018 hielt Professor Dr. Faisal Azaiza von der Universität Haifa in Israel auf Einladung des Lehr- und Forschungsbereichs „Generationenverhältnisse, Jugendforschung und Bildungsforschung“ und des Management Centers Innsbruck (Abteilung Soziale Arbeit) einen Gastvortrag mit dem Titel „Social Work Education in Israel“. Prof. Azaiza ist ein renommierter Forscher im Bereich der Sozialen Arbeit und Gesundheitswissenschaften. Er setzt sich in seinen wissenschaftlichen Arbeiten und in seinem bildungspolitischen Wirken sehr engagiert für die kulturelle Verständigung zwischen den verschiedenen Ethnien in Israel und für die Förderung der arabischen Minderheiten ein. In seinem Gastvortrag gab er einen Überblick über die Ausbildung von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern im multikulturellen und konfliktreichen Umfeld von Israel. https://www.uibk.ac.at/events/2018/04/18/social-work-education-in-israel.xml


April 2018
Lange Nacht der Forschung 2018 – Jugendwelten in Familie, Schule und Freizeit
Der Lehr- und Forschungsbereich „Generationenverhältnisse, Jugendforschung und Bildungsforschung“ war auch an der Langen Nacht der Forschung 2018 mit einer eigenen Station vertreten. Unter der Fragestellung „Wie sehen jugendliche Lebenswelten heute aus und werden in der Jugend Weichen für das spätere Leben gestellt?“ wurde den Besucherinnen und Besuchern gezeigt, wie unterschiedlich jugendliche Lebenswelten heute aussehen und wie bedeutsam Erfahrungen in der Jugend für das spätere Leben sein können. Auf Postern und in einem Film wurden die Forschungsergebnisse von mehreren Jugendstudien des Lehr- und Forschungsbereichs vorgestellt. Die Besucherinnen und Besucher hatten zudem die Gelegenheit, in einem Jugend- und Bildungsquiz mitzuspielen und sich Kurzvorträge zu aktuellen Themen der Jugendforschung anzuhören.


November 2017
Interdisziplinäre Tagung „Jugend - Lebenswelt - Bildung". Perspektiven für Jugendforschung in Österreich.
Vom 16. bis 18. November 2017 fand die Interdisziplinäre Tagung "Jugend - Lebenswelt - Bildung", organisiert vom LuF Generationenverhältnisse, Jugendforschung und Bildungsforschung am Institut für Erziehungswissenschaft, in Innsbruck statt. Die Tagung richtete sich an Jugendforscherinnen und -forscher in Österreich sowie an verantwortliche Personen im Bereich der österreichischen Jugendarbeit und Jugendpolitik. Mit der Tagung wurde der österreichischen Jugendforschung eine Plattform zur Präsentation ihrer Forschungsaktivitäten gegeben sowie ein Diskurs zwischen Forschung, Praxis und Politik eingeleitet. Durch die Gründung eines Netzwerkes "Jugendforschung" sollen die bisher gewonnen Forschungen, Arbeiten und Erkenntnisse besser untereinander ausgetauscht werden können. Die Tagung wurde von verschiedenen Institutionen im Bereich der Jugendforschung, Jugendarbeit und Jugendpolitik unterstützt. i-point / Interview

 

Juli 2017
Innsbrucker Summer School zu Methoden der empirischen Bildungsforschung 2017
Vom 3. bis 7. Juli 2017 fand zum zweiten Mal die Innsbrucker Summerschool zu Methoden der empirischen Bildungsforschung statt. Sie bot Forschenden die Möglichkeit, auf hohem Niveau ihre methodischen Kenntnisse zu vertiefen. Die positiven Rückmeldungen auf die 1. Innsbrucker Summer School 2016 bewogen die Organisatoren, 2017 diese erneut mit einem etwas erweiterten Programm durchzuführen. Die Summer School wurde im gemeinsamen Namen des Lehr- und Forschungsbereichs Generationenverhältnisse, Jugendforschung und Bildungsforschung des Instituts für Erziehungswissenschaft des Forschungszentrums Bildung - Generation - Lebenslauf an der Universität Innsbruck, sowie der Sektion Empirische pädagogische Forschung der Österreichischen Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen (ÖFEB) ausgerichtet.

 

Februar 2017
Gastforscherin aus Israel am Lehr- und Forschungsbereich
Anfang Februar 2017 war Frau Romain Jammal-Abboud auf Einladung des Instituts für Erziehungswissenschaft und des Austria-Israel Academic Network Innsbruck (AIANI) für eine Woche als Gastforscherin im Lehr- und Forschungsbereich Generationen­verhältnisse und Bildungsforschung tätig. Frau Jammal-Abboud, MA. arbeitet als Wissenschaftlerin an der Universität Haifa sowie als Dozentin für Soziale Arbeit an verschiedenen Hochschulen in Israel. Sie hielt am 1. Februar 2017 im Palais Claudiana einen Gastvortrag mit dem Titel „Between Individualism and Collectivism: Guiding Arab Social Workers in Israel through the Professional Socialization Process“. Eine Kurzbeschreibung des Vortrags und ein Portrait der Referentin finden Sie HIER.

 

November 2016
Informationsveranstaltung zu europäischen Jugendprojekten
Am 9. November 2016 fand im Hörsaal des Instituts für Psychosoziale Intervention und Kommunikationsforschung der Universität Innsbruck eine Vortrags- und Informations­veranstaltung mit dem Titel „Was geht bei europäischen Jugendprojekten?  Neuste Ergebnisse aus der Forschung!“ statt. Organisiert wurde der Anlass vom Lehr- und Forschungsbereich Generationenverhältnisse und Bildungs­forschung (Helmut Fennes, Susanne Gadinger) sowie von „InfoEck Tirol“, der Jugendberatungsstelle des Landes Tirol. Die neusten Ergebnisse aus der österreichischen Begleitstudie zum „Erasmus+: Jugend in Aktion“ Programm (http://www.researchyouth.net/) und verschiedene lokale Jugendprojekte wurden dem zahlreichen Publikum auf sehr anschauliche Weise vorgestellt.

 

Juli 2016
1. Innsbrucker Summer School zu Methoden der empirischen Bildungsforschung
Vom 4. bis zum 7. Juli 2016 richteten der Lehr- und Forschungsbereich Generationen­verhältnisse und Bildungsforschung (Alfred Berger, Katharina Lunardon) und die Österreichische Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen (ÖFEB) gemeinsam die 1. Innsbrucker Summer School zu Methoden der empirischen Bildungsforschung aus. Angeboten wurden je ein Workshop zu Strukturgleichungsmodellen und zur Item-Response Theorie. Über 30 (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen und (Nachwuchs-)Wissenschaftler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz nahmen an den beiden Workshops teil. Weitere Informationen erhalten Sie HIER.

 

Juni 2016
Untersuchung zu intergenerationalen Beziehungen im jungen Erwachsenenalter
Im Juni 2016 fand an der Universität Innsbruck eine Studie zu den intergenerationalen Beziehungen im jungen Erwachsenenalter statt (Intergenerational Relationships in Emerging Adulthood). Über 600 Studierende konnten zu ihrer Lebenssituation, ihren Beziehungen zu den Eltern und zu den elterlichen Unterstützungs­leistungen befragt werden. Die Untersuchung wurde von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Studierenden des Lehr- und Forschungsbereichs Generationenverhältnisse und Bildungsforschung (Alfred Berger, Markus Herrmann, Jasmin Sommer, Stefanie Mark) durchgeführt.

 

April 2016
„Lange Nacht der Forschung“ 2016
Im Rahmen der diesjährigen „Langen Nacht der Forschung" hat der Lehr- und Forschungsbereich Generationenverhältnisse und Bildungsforschung (Alfred Berger, Katharina Lunardon, Andrea Umhauer) unter der Fragestellung „Werden im Jugendalter die Weichen für das Leben gestellt?“ zwei seiner größeren Forschungsprojekte vorgestellt (LifE + RAY). Die Besucherinnen und Besucher konnten sich mittels einer Videopräsentation und vielfältigen Unterlagen informieren. Daneben bestand die Möglichkeit, ein qualitatives Interview durchzuführen (Interviewleitfaden) oder an einer Online-Befragung teilzunehmen. HIER finden Sie einige Ergebnisse der Befragungen. 

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