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Einladung zum Vortrag

Anne Waldschmidt: Dis/Ability als Differenzverhältnis: Ein Beitrag zur Intersektionalitätsdebatte

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Vortragsreihe "Differenzverhältnisse: Gesellschaftliche Bedingungen von Bildung und Erziehung" - Institut für Erziehungswissenschaft, Fakultät für Bildungswissenschaften, Universität Innsbruck

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Mittwoch,16. Mai 2012
17:30-19:00
Saal University New Orleans, Hauptgebäude (barrierefrei)
Universität Innsbruck
Innrain 52 (Christoph-Propst-Platz )

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Kommentar: A.Univ.-Prof. Dr. Volker Schönwiese, Lehr- und Forschungsbereich Inklusive Pädagogik und Disability Studies

Moderation: Univ.-Ass. Dr. Heike Raab, Lehr- und Forschungsbereich Inklusive Pädagogik und Disability Studies

KoStatement zu den Beiträgen: Univ.-Ass. Dr. Sascha Plangger, Lehr- und Forschungsbereich Inklusive Pädagogik und Disability Studies

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Abstract

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Viele Studien, die sich der Intersektionalitätsforschung verpflichtet fühlen, fokussieren auf die drei zentralen Differenzlinien race – class – gender. Behinderung spielt bislang eine untergeordnete Rolle; sie rangiert zumeist unter „etc.“, den Merkmalen, die in der Konkurrenz mit anderen Unterscheidungen unterliegen. Umgekehrt hat sich bislang der wissenschaftliche Diskurs zu Behinderung vorzugsweise auf sich bezogen oder die Differenz entweder in Zusammenhang mit Geschlecht oder (seltener) Migration oder (noch seltener) Alter thematisiert. Während in den Gender Studies und Queer Studies nicht allein „gender“, sondern längst auch „sex“ dekonstruiert wird, ist die Naturalisierungsthese im Falle von Behinderung immer noch dominant; höchstens in den Disability Studies wird die Unterscheidung „impairment/disability“ kritisch hinterfragt. Vor diesem Hintergrund beleuchtet der Vortrag, wie „dis/ability“ als Binarität im Sinne des Intersek-tionalitätsansatzes untersucht werden kann.

Biografische Angaben

Anne Waldschmidt: Dr. rer. pol., Univ. Prof. für Soziologie und Politik der Rehabilitation, Disability Studies an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, Leitung der Internationalen Forschungsstelle Disability Studies (iDiS). Forschungsschwerpunkte u.a.: Wissenssoziologie, Körpersoziologie, Politische Soziologie, Bioethik/Biopolitik, Normalität und Abweichung, Europäische Behindertenpolitik, Disability Studies, Diskurstheorie und -analyse.

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