uni innsbruck | gut draufGesundheitstipp der Woche (KW 38 / 2014)


OrangeDer optimale Cooldown für Heim und Büro - Teil 2

 

Liebe MitarbeiterInnen!

Wie viel und was Sie trinken sollten

Täglich scheidet der Mensch etwa 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit als Schweiß und Urin aus. An sehr heißen Tagen und bei starker körperlicher Anstrengung können es sogar bis zu zehn Liter sein. Aus nahe liegenden Gründen gilt, dass man täglich jene Menge Flüssigkeit zu sich nehmen sollte, die man verloren hat - das heißt unter durchschnittlichen Verhältnissen 1,5 bis 2 Liter und unter Anstrengung oder Hitzeeinwirkung bis zum Drei- oder Vierfachen dessen.

Empfehlenswert sind Wasser und kalorienarme Getränke. Fruchtsäfte werden am besten mit Mineralwasser verdünnt. Sehr erfrischend ist auch mit Mineralwasser (mind. im  Verhältnis 1:1) aufgespritzte Buttermilch.  Abgekühlter Pfefferminztee ist ebenfalls hilfreich - die Minze wirkt kühlend. Ungeeignet sind sämtliche Energy-Drinks, sowie Limonaden, da sie deutlich zu viel Zucker enthalten. Gegen den täglichen moderaten Konsum (3-4 Tassen) von Kaffee und zuckerfreien Schwarz- und Grüntees ist nichts einzuwenden. Ein Glas Wasser zum Kaffee wird aber dennoch empfohlen, da die Flüssigkeitsaufnahme generell zu gering ist.

Wenig trinken heißt nicht wenig schwitzen

Wer wenig trinkt, schwitzt deswegen nicht weniger. Verliert man zu viel Flüssigkeit, so wird das Blut dickflüssiger. Dadurch kann die Organdurchblutung gestört sein und der Blutdruck absinken. Anzeichen dafür können Müdigkeit, Schwindel und Konzentrationsmängel sein. Eine weitere Gefahr durch die Eindickung des Blutes ist ein erhöhtes Risiko für Thrombosen.

"Light" entlastet

Der Sommer schreit nach leichter, fettarmer Kost. Am besten sind hier Vollkornprodukte, Milchprodukte, Fisch, Obst und Gemüse der Saison.

Schwer verdauliche Speisen strengen nur unnötig die Verdauung an, Blut wird dadurch verstärkt in den Magen-Darm-Trakt gepumpt, der Kreislauf wird belastet.

Tipps

  • Joghurt mit Erdbeeren, Bananen-Milchshakes u. ä.
  • Ayran - das türkische Nationalgetränk (auf einen Liter Joghurt ein Glas Wasser, etwas Meersalz und - je nach Geschmack - frische Kräuter, ein Spritzer Zitronensaft oder ein wenig Knoblauch)
  • Lassi - ein indisches Joghurtgetränk (ein Viertelliter Joghurt, ein Achtelliter Wasser, eine Prise Salz, etwas Kreuzkümmel, ein Spritzer Zitrone, mit Eiswürfeln serviert - kann auch süß, ohne Salz und Kümmel, beispielsweise mit ein wenig Mangodicksaft gemacht werden)
  • Salate aller Art aus Früchten oder Gemüse (besonders geeignet ist stark wasserhältiges Gemüse wie Gurken, Tomaten u. ä.)

Scharfes Essen kühlt nicht

Dass in manchen heißen Ländern das Essen scharf gewürzt wird, liegt daran, dass die feurigen Würzmittel dank ihrer antibakteriellen Wirkung die Speisen vor zu schnellem Verderb schützen. Eine vielfach behauptete kühlende Wirkung der Gewürze ist allerdings nicht nachweisbar.

Quelle: http://www.netdoktor.at/gesundheit/urlaub/hitze-5897?page=2