uni innsbruck | gut draufGesundheitstipp der Woche (KW 23 / 2014)


Zeckenstiche: Der richtige SchutzOrange

Liebe MitarbeiterInnen!

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen, die Sonne lockt uns nach draußen. Wandern oder Gartenarbeit können allerdings auch wenig Angenehmes mit sich bringen: Zecken. Diese kleinen Blutsauger leben im Unterholz, in Gebüschen, im hohen Gras und am Boden. Dort warten sie darauf, dass sich ein Lebewesen nähert und sie zustechen können. Der Stich schmerzt nicht; doch Zecken können verschiedene Krankheitserreger übertragen. 

 

 Borreliose und FSME
Insbesondere die Borreliose ist in Mitteleuropa stark verbreitet. Seltener, allerdings im Krankheitsverlauf schwerwiegender, ist die so genannte FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis). Vor der FSME kann man sich durch eine Impfung schützen. Für Personen, die sich häufig in der freien Natur aufhalten, insbesondere in einem Risikogebiet, wird diese Schutzimpfung empfohlen. Sie muss regelmäßig alle 3 bis 5 Jahre aufgefrischt werden. Eine vorbeugende Schutzimpfung gegen die Borreliose gibt es gegenwärtig nicht. Allerdings ist die Krankheit in der frühen Phase mit Antibiotika erfolgreich behandelbar.

Ab nach draußen – aber geschützt
Sie müssen jedoch keinesfalls auf Ausflüge in die Natur verzichten. Geschlossene Schuhe und lange Hosen können vor Zecken schützen. Auch Anti-Mückensprays mindern das Risiko, gestochen zu werden. Und wenn Sie sich nach der Heimkehr aufmerksam nach den kleinen Tierchen absuchen, können Sie schnell handeln und gegebenenfalls gemeinsam mit Ihrem Arzt geeignete Maßnahmen gegen eventuelle Infektionen ergreifen. Entdecken Sie einen Zeckenstich, sollten Sie das Tier möglichst schnell entfernen. Denn erst nach 12 bis 24 Stunden wird der Borreliose-Erreger übertragen (leider gilt das nicht für FSME). Die entfernte Zecke kann außerdem sowohl auf Borreliose- als auch auf FSME-Erreger untersucht werden.

Nutzen Sie die Impfaktionen unserer Arbeitsmedizinerin Frau Dr. Elisabeth Steiner. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage der Arbeitsmedizin: http://www.uibk.ac.at/arbeitssicherheit/arbeitsmedizin/impfungen.html


Quelle: http://www.gesund-bleiben.de/news/id/41/