uni innsbruck | gut draufGesundheitstipp der Woche (KW 14 / 2014)


Fasten - ein Gewinn für Körper und SeeleOrange
 

Liebe MitarbeiterInnen!

Ganz deutlich macht sich die Kraft der Natur mit ihrem frischen Grün bemerkbar und auch die traditionelle Fastenzeit mahnt uns,  unserem Körper eine Entlastung zu gönnen, um mit neuer Kraft und Energie die länger werden Tage zu genießen. Immer mehr Menschen besinnen sich auf eines der ältesten Heilverfahren – dem Fasten. Wenn auch Sie Ihrem Körper und Ihrer Seele etwas Gutes tun wollen, schalten Sie einige Fasttage in Ihren Lebensrhythmus ein.

Was bedeutet Fasten ?

Fasten ist der kurzfristige Verzicht auf feste Nahrung und Genussmittel.

Wichtig dabei sind die Zufuhr von mindestens 2,5 Liter kalorienfreier Flüssigkeit (vorwiegend Wasser und ungesüßte Kräutertees), sowie die Förderung der Ausscheidungsvorgänge über Darm, Leber, Nieren, Lungen und Haut. Eine der bekanntesten Fastenformen ist jene nach Dr. Otto Buchinger.

Bevor Sie sich zum Fasten entschließen, sollten Sie einige Tipps beherzigen:

  • Allein oder in einer Gruppe?
    Sicherlich ist es einer Gruppe Gleichgesinnter unter fachkundiger Anleitung leichter, aber nicht immer hat man die Zeit und Möglichkeit, sich in einen Fastenurlaub zu gönnen.
    Doch auch allein zu Hause kann eine durchaus wirkungsvolle Fastenzeit erlebt werden.

  • Holen Sie vor Beginn ärztlichen Rat oder die Unterstützung eines/r Fastenleiters/in ein,
    besonders dann, wenn Sie zum ersten Mal fasten möchten.
    Nicht für jeden Menschen ist eine Fastenkur empfehlenswert (z.B. bei bestimmten Erkrankungen, für schwangere oder stillende Frauen, ect.)

  • Stimmen Sie sich positiv ein
    Sehen Sie Fasten nicht als Verzicht sondern als Gewinn für Ihre Gesundheit, Ihr Wohlbefinden und Ihre Schönheit. Machen Sie sich bewusst, was Sie durch fasten erreichen wollen und halten Sie sich Ihr Ziel ständig vor Augen.

  • Richtig durchgeführtes Fasten braucht eine klare Entscheidung und gute Vorbereitung.
    Folgende Maßnahmen sind dabei hilfreich: Leeren Sie Ihren Kühlschrank und besorgen Sie
    nur jene Lebensmittel, die Sie während der Fastenzeit wirklich benötigen (Kräutertees, Obst, Gemüse)

  • Halten Sie sich an den vorgegebenen Fastenablauf
    Einstimmung mit ein bis drei Entlastungstagen. An diesen Tagen verabschieden Sie sich von bestimmten Genussmitteln (Kaffee, Süßes, Alkohol, tierische Produkte).
    5-7 Fastentage: eingeleitet wird das Fasten durch die Einnahme von Glaubersalz. Dies ist das Signal des Körpers auf eine Energiebereitstellung aus seinen inneren Reserven umzustellen. Für die Versorgung mit Flüssigkeit und Mineralstoffen müssen Fastende reichlich trinken. Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees, verdünnte Obst- und Gemüsesäfte sowie Gemüsebouillon sind hierfür geeignet.
    Das Ende der Fastenzeit wird mit einem Apfel beendet.
    Die anschließenden Aufbautage gewöhnen den Organismus mit fettarmen, leichten Gerichte wieder auf feste Nahrung.

  • Führen Sie ein Fasten – Tagebuch
    Die täglichen Aufzeichnungen über Ihr Befinden, Ihre Gefühle, Ihre körperlichen und seelische –geistigen Veränderungen dokumentieren den Erfolg Ihrer Fastenzeit und sind die beste Motivation um durchzuhalten.

  • Gönnen Sie Ihrer Leber einen täglichen Wickel
    Die Leber als wichtiges Entgiftungsorgan ist während des Fastens besonders gefordert. Ein einfaches Mittel, um sie zu unterstützen, ist der Leberwickel: legen Sie dazu ein feuchtheißes Tuch über den rechten Rippenbogen - darunter befindet sich die Leber. Dann folgt ein fest um den Körper gewickeltes Badetuch, obenauf kommt eine heiße Wärmflasche Am besten legen Sie sich mit dem Leberwickel ins Bett und lassen ihn mindestens eine halbe Stunde lang einwirken

  • Begegnen Sie Fastenflauten mit natürlichen Mittel
    Durch die Stoffwechselumstellung beim Fasten kann es in Einzelfällen zu leichten Beschwerden wie Kopfschmerzen, Kreislaufstörungen oder Schwindelgefühle kommen. In den meisten Fällen hilft viel trinken, Bewegung an frischer Luft oder Kneipp Anwendungen.

  • Gönnen Sie sich Phasen der Ruhe
    Der plötzliche Nahrungsentzug kann vom Organismus durchaus als Belastung empfunden werden. Spüren Sie in Ihren Körper und überfordern Sie ihn nicht. Ruhephasen und wohldosierte Spaziergänge an frischer Luft unterstützen die Regeneration und fördern Ihr Wohlbefinden.

  • Sehen Sie Fasten nicht als Blitz-Diät, die zum schnellen Abnehmen führt.
    Sicher werden Sie einige Kilos an Gewicht verlieren, doch viel wertvoller ist es, zu einer gesundheitsförderlichen Lebensweise (wieder)zu finden und auch Ihrem Seelenleben die nötige Erholung zu ermöglichen.

Mehr über Fasten auf: www.gesundeimpulse.at