Das Linguistische Kolloquium – das langjährige traditionsreiche Forum von Linguisten aus Europa und der ganzen Welt - lädt zu seinem 50. Jubiläums-Kolloquium an das Institut für Translationswissenschaft der Leopold-Franzens Universität Innsbruck ein.

50. Linguistisches Kolloquium
Sprache verstehen, verwenden, übersetzen
3. - 5. September 2015, Innsbruck

PosterPoster des 50. Linguistischen Kolloquiums (zum Download bitte Bild klicken)

Sprache als die zentrale Fähigkeit des Menschen, die ihn von allen anderen Lebewesen unterscheidet und ihm zum Ausdruck des Denkens und zu einer effektiven Kommunikation dient, birgt auch nach 50 Jahren Linguistisches Kolloquium noch viele Geheimnisse, zu deren Aufdeckung Ihre Vorträge zu linguistischen Grundlagenforschung und zur angewandten Linguistik beitragen sollen (siehe Call for Papers). Das Thema des 50. LK ist – im Einklang mit der langjährigen altbewährten Tradition des Linguistischen Kolloquiums – bewusst sehr weit gefasst, damit die Tagungsteilnehmer aus Ost und West, Nord und Süd ihre vielfältigen Forschungsaktivitäten zum Faszinosum Sprache unter folgendem Motto einbringen können: Sprache verstehen, verwenden, übersetzen.

Mit „Sprache verstehen“ ist das weite Feld der linguistischen Semantik, der Sprache und Kognition, aber auch Pragmatik bzw. Pragmalinguistik angesprochen. Mit „Sprache verwenden“ sind sowohl grammatiktheoretische, systemlinguistische Fragen als auch all die anwendungsorientiert und interdisziplinär zu erforschenden Fragen der Sprachverwendung im weitesten Sinne gemeint. Im Zeitalter der digital humanities, neuer Möglichkeiten der IT und des multimedialen und manipulativen Sprachgebrauchs sind sprach- und mediensprachkritische Beiträge sehr willkommen. „Sprache übersetzen“ zollt Tribut dem Gastgeber – dem Innsbrucker Institut für Translationswissenschaft der Universität Innsbruck – sowie der Tatsache, dass in den letzten Jahrzehnten die translationswissenschaftliche Sektion beim LK recht beliebt und stark besetzt war. Deshalb werden Beiträge sehr begrüßt, die an der Schnittstelle Sprache/ Sprachvergleich/Kognition/Kultur/Translation angesiedelt sind.