Weinzierl Erika, em.Univ.Prof.


Lebenslauf

Geboren 1925 in Wien, 1945-1948 Studium der Geschichte und Kunstgeschichte sowie Absolvierung des Instituts für Geschichtsforschung an der Universität Wien. 1948-1964 Archivarin im Haus-, Hof- und Staatsarchiv in Wien. 1948 Verehelichung mit Dr. Peter Weinzierl (2 Söhne, geb. 1950 und 1954). 1961 Habilitation für Österreichische Geschichte an der Universität Wien, 1964-1992 Vorstand des Instituts für kirchliche Zeitgeschichte am Internationalen Forschungszentrum Salzburg. Seit 1967 ao., seit 1969 o.Univ.Prof. für Österreichische Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Zeitgeschichte an der Universität Salzburg. Seit 1977 Leiterin des Ludwig Boltzmann-Instituts für Geschichte der Gesellschaftswissenschaften Wien-Salzburg (seit 1991 Geschichte und Gesellschaft). Von 1979-1995 o.Univ.Prof. für neuere und neueste Geschichte am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien.
Autorin von 7 Büchern (davon eines viermal, eines dreimal und eines zweimal aufgelegt: Österreich, Zeitgeschichte in Bildern. Innsbruck-Wien-München 1968. Graz-Wien-Köln 1969, 1985, 1986 und 1997. Herausgeberin und Mitherausgeberin von 30 Büchern, zuletzt Erika Weinzierl/Dr. Otto Kulka (Hrsg.), Vertreibung und Neubeginn. Israelische Bürger österreichischer Herkunft, Wien-Köln-Weimar 1992. Verfasserin von 220 Aufsätzen und wissenschaftlichen Beiträgen. Herausgeberin der Monatszeitschrift "zeitgeschichte" seit 1973 (seit 1991 Zweimonatsschrift). 1979 Preio Adelaide Ristori, Centro Culturale Italiano, Rom.

1985 Verleihung des Ehrenzeichens für Wissenschaft und Kunst I. Kl., der Goldenen Ehrenmedaille der Stadt Wien und 1988 Verleihung des österreichischen Staatspreises für Kulturpublizistik. 1992 Verleihung des Dr. Hertha Firnberg-Staatspreises für besondere Leistungen im Bereich von Wissenschaft und Forschung. 1994 Verleihung des Wissenschaftspreises der Stadt Wien. 1995 Bruno-Kreisky-Preis "Für das politische Buch" (Sonderpreis für das Lebenswerk). 1996 Samuel Bloch-Medaille der Aktion gegen den Antisemitismus. 1998 Wilhelm-Hartel-Preis der Österreichischen Akademischen Wissenschaften. 1999 Goldenes Doktorat der GWF der Universität Wien. Ehrenpräsidentin der Aktion gegen den Antisemitismus. Vizepräsidentin der Sigmund-Freud-Gesellschaft. Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Instituts "Wiener Kreis". Vorstandsmitglied des Kuratoriums der Stiftung Bruno Kreisky-Archiv. Jury-Mitglied für den Bruno Kreisky-Preis für Verdienste um die Menschenrechte. Mitglied des Kuratoriums des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalfonds des Nationalsozialismus. Mitglied der kirchlichen Kommission "Justitia et Pax". Vorsitzende der Österreichischen Gesellschaft für Zeitgeschichte. Mitglied des Beirates "Topographie des Terrors" in Berlin. Mitglied des Beirates des Jüdischen Museums in Wien. Vorstandsmitglied von Amcha (Komitee zur Förderung der psychosozialen Betreuung von Überlebenden des Holocaustes).