41. Innsbrucker Gender Lecture

Silvia Ulrich, Institut für Legal Gender Studies, Universität Linz

Der Einfluss der Istanbul-Konvention auf die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen in Österreich

Kommentar:     Caroline Voithofer, Institut für Zivilrecht, Universität Innsbruck

Moderation:      Gabi Plattner, Geschäftsführerin Tiroler Frauenhaus

Dienstag, 12. Mai 2015

19:00 Uhr, SOWI, Universitätsstr. 15, Hörsaal 1


Abstract
Österreich hat das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung
von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt (Istanbul-Konvention) als einer der
ersten Mitgliedstaaten des Europarates ratifiziert. Dieses Vertragswerk stellt einen Meilenstein in der menschenrechtlichen Gewaltbekämpfung dar. Im Vortrag werden die wichtigsten
Regelungsinhalte der Konvention und ihr Einfluss auf die Fortentwicklung des österreichischen Gewaltschutzes ausgelotet.

Silvia ULRICH, Dr.in iur., Universitätsprofessorin für Legal Gender Studies, Diversity und Antidiskriminierungsrecht an der Johannes Kepler Universität Linz und Vorständin des Instituts für Legal Gender Studies. Rechtsexpertin im National Focal Point für die EU-Grundrechteagentur im Rahmen von FRANET (Multidisziplinäres Forschungsnetzwerk der Europäischen Grundrechteagentur). Forschungsschwerpunkte:

Genderdimensionen der Grundrechte und Geschlechterdifferenz im Recht; Diskriminierungsschutz und positive Maßnahmen auf nationaler und internationaler Ebene. Mitherausgeberin der „Linzer Schriften zu Gender und Recht“. Jüngste Publikation zum Vortragsthema: Ulrich/Schwarz-Schlöglmann (Hrsg), Aktuelle Entwicklungen im Gewaltschutz, Linzer Schriften zu Gender und Recht, Band 55 (2014).


Veranstaltet von der     
Interfakultären Forschungsplattform Geschlechterforschung: Identitäten – Diskurse – Transformationen


In Kooperation mit: Radio Freirad