Innsbrucker Gender Lectures

Innsbrucker Gender Lectures im Wintersemester 2020/21

 62. Innsbrucker Gender Lecture

Libe García Zarranz, Associate Professor of Literature in English, NTNU, Norwegen
“Paradoxical Worldings: Reflections on Feminist and Trans Cultures Today”

Moderation: Doris Eibl, Institut für Romanistik, Universität Innsbruck
Kommentar: Ulla Ratheiser, Institut für Anglistik, Universität Innsbruck

20. Oktober 2020, 19:00
ONLINE-Lecture (Teilnahmelink   https://webconference.uibk.ac.at/b/jul-gxa-ceu)

Abstract:

How can we rethink the paradoxical as a site for feminist and trans intervention? In this lecture, I will share my new research where I look at recent feminist and trans literary, artistic, and cultural production through the notion of paradox (Barenboim & Said 2002; Wunker 2016; Gossett, Stanley & Burton 2017). I will unveil how these writers’ and artists’ worldings (Haraway, 2016) advocate for fierce (political and ethical) modes of kindness and love, while simultaneously proposing what I call a critical necropoethics (Mbembe 2003; Haritaworn et al., 2014; Kähkönen & Ladin 2017). Ultimately, I seek to think critically and ethically about these paradoxical representations, while addressing broader discussions, such as the current fractures between feminist and trans groups, and the central paradox that characterizes these current times where trans visibility intimately co-exists with growing anti-trans violence.

 63. Innsbrucker Gender Lecture

Michelle Cottier, Rechtswissenschaftliche Fakultät, Universität Genf
"Elternschaft im Recht jenseits von Heterosexualität und Zweigeschlechtlichkeit als Norm“

Moderation: Caroline Voithofer, Institut für Zivilrecht, Universität Innsbruck
Kommentar: Michael Ganner, Institut für Zivilrecht, Universität Innsbruck

26. Januar 2021, 19:00
Ort: Universität Innsbruck 

Abstract:

Nach wie vor sind die Familienrechte in Europa an der Norm der Heterosexualität und der Grundannahme der Binarität der Geschlechter orientiert. Gemeinsame Elternschaft gleichgeschlechtlicher Paare wird zwar zunehmend anerkannt, aber als Ausnahme und Abweichung verstanden. Die selbstdefinierte Identität von trans*- und inter*geschlechtlichen Personen als «Vater», «Mutter» oder non-binärem «Elternteil», wie auch Familien mit mehr als zwei Eltern werden hingegen nach wie vor als Irritation wahrgenommen. Aktuell stellt sich nun die Frage, wie ein Familienrecht aussehen kann, das in Bezug auf Elternschaft nicht mehr zwischen Norm und Abweichung unterscheidet, und der aktuellen Vielfalt von Familienrealitäten gerecht wird. Der Vortrag geht der Frage nach, welchen Beitrag die (Legal) Gender Studies zu dieser grundlegenden Neuorientierung leisten können.


Veranstaltet von der Forschungsplattform Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung
in Kooperation mit Radio Freirad (www.freirad.at)

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