Projekte

Die Kinderbeobachtungsstation der Maria Nowak-Vogl - interdisziplinäre Zugänge.

Projektleitung: Elisabeth Dietrich-Daum, Michaela Ralser und Dirk Rupnow
Gefördert durch: Land Tirol, Medizinische Universität Innsbruck und LFUI
Laufzeit: 2014-2016 

Dr. Alexandra Weiss
Teilprojekt III:
Sexualität – Klasse – Geschlecht
Eine sozialhistorisch-feministische Kontextualisierung der Psychiatrischen Kinderbeobachtungsstation von Maria Nowak-Vogl
http://www.uibk.ac.at/zeitgeschichte/aktuelles/projekt-kurzbeschreibung-weiss.pdf
Gefördert durch das Land Tirol


I-Point-Bericht zur Kinderbeobachtungsstation von Maria Nowak-Vogl: http://www.uibk.ac.at/ipoint/blog/1125388.html 

"Alternative Formen der Sexualität in der rumänischen Literatur nach 1945. Eine literaturhistorische Spurensuche/ Alternative Sexualities in Romanian Literature since 1945. A literary-historical investigation"

Projektleiterin Österreich: Ass.-Prof. Dr. Kordula Schnegg
Teilprojektleiterinnen Österreich: Dr. Ursula Schneider, Dr. Annette Steinsiek
Fördergeber: OeAD (Österreichischer Austauschdienst) - Austrian Agency for International Cooperation in Education and Research (Öffentlich-rechtlicher Fonds (Bund)), Programm wtz (wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit)
Kooperationspartner: Departement für deutsche Sprache und Literatur Babeş-Bolyai Universität Cluj/Klausenburg/Kolozsvár Projektleiterin Rumänien: Univ.-Doz. Dr. Lucia Gorgoi
Laufzeit: 2014-2016
Link: https://www.uibk.ac.at/geschlechterforschung/geschlechterforschungprofil/autobiografieforschungsaktivitaeten.html

"Analyse der professionalisierten Tiroler Hebammenausbildung (18.- 20. Jahrhundert)  und ihrer Adressatinnen"

Projektleiterin: Dr. Marina Hilber
Fördergeber: Tiroler Wissenschaftsfond

Gegenstand des vorliegenden Forschungsprojektes ist eine qualitative und quantitative Analyse der professionalisierten Tiroler Hebammenausbildung (18.-20.Jahrhundert) und ihrer Adressatinnen. Als Quellenbasis dienen dabei einerseits die bislang kaum in einem sozial- und medizinhistorischen Sinn genutzten, umfangreichen Aktenbestände der medizinischen Fakultät bzw. des medizinisch-chirurgischen Lyzeums, welche im Universitätsarchivs Innsbruck (UAI) zugänglich sind. Außerdem sollen die seriell verfügbaren Prüfungsprotokolle und Verzeichnisse der Hebammenschülerinnen datenbankmäßig aufbereitet werden. Dabei konzentriert sich die projektierte Untersuchung in erster Linie auf die Rekonstruktion der normativen Gegebenheiten, der spezifischen Ausbildungsanforderungen und konkreten Curricula, des Ausbildungsalltages und der Ausbildungsorte. Wesentliches Interesse legt die Untersuchung überdies auf die Sichtbarmachung der Adressatinnen dieses edukativen Ausbildungsangebotes, nämlich jene v.a. aus einem ländlichen Umfeld stammenden, auszubildenden Frauen, deren Sozialprofil (Alter, Herkunft, Bildungsgrad etc.) und Werdegang im obrigkeitlich überwachten Ausbildungssystem nicht nur statistisch erfasst, sondern nach sozialwissenschaftlichen Parametern analysiert und die Ergebnisse zum Sozialprofil der Frauen vergleichend interpretiert werden sollen.

Ziel des beantragten Projektes ist es, anhand der bearbeiteten Quellenbestände eine erste zusammenhängende Darstellung zur Professionalisierung der Hebammenausbildung in Tirol zu schaffen und somit eine klaffende Lücke in der bestehenden sozial- und medizinhistorischen Forschung zum historisch aktiven Sanitätspersonal zu schließen. So sind etwa neue Erkenntnisse zu bildungspolitischen Aspekten des medikal-edukativen Angebots am Ausbildungsstandort Innsbruck zu erwarten, die eine umfassendere und komparative Betrachtung dieses Themenbereiches in österreichischer bzw. monarchieweiter Sicht erlauben. Daneben sind auch klare Ergebnisse zum Wandel der Curricula und des somit an die Hebammen vermittelten praktischen und theoretischen medizinischen Wissens absehbar. Die Ergebnisse der quantitativ-statistischen Analysen versprechen eine genauere Einordnung hinsichtlich der sozialen Herkunft der Hebammenschülerinnen. Darüberhinaus lässt sich anhand der lückenlosen Auswertung der erhaltenen Hebammenlisten der Wandel anderer sozialstatistisch interessanter Parameter wie etwa des Zivilstandes, des Alters oder des Bildungsgrades der Frauen über den Untersuchungszeitraum hinweg rekonstruieren. Damit leistet das Projekt nicht nur einen Beitrag zur Sozial- und Professionalisierungsgeschichte eines medizinischen Berufsstandes, sondern auch zur Geschlechtergeschichte des Landes Tirol in seinen historischen Grenzen.

"Sorgen um die Seele: Psychiatrie und Seelsorge 1830-1870"

Projektleiterin: Dr. Maria Heidegger
Fördergeber: Erika Cremer-Habilitationsprogramm an der Universität Innsbruck
Laufzeit: 2013-2017

Studie zum Fürsorgeerziehungssystem der Länder Tirol und Vorarlberg in der Zweiten Republik insbe­sondere die öffentliche Heimerziehung, die Heime und die Heimwirklichkeiten betreffend

Projektleiterin: Ao.Univ.-Prof. Dr. Michaela Ralser
Forschungsförderung: Land Vorarlberg

Gegenstand der Untersuchung ist die Aufklärung des Zusammenhangs der unterschiedlichen Kräfte und Machtwirkungen, die das Fürsorgeerziehungssystem der Länder Tirol und Vorarlberg bis in die 1980er Jahre hinein kennzeichneten und seine Veränder­ungsresistenz bestimmten. Dazu gehören - nach bisherigem Kenntnisstand - der Fürsorgeer­zieh­ungsapparat ebenso wie die Fürsorgeerziehungs­anstalt (das Erziehungsheim selbst), beide flankiert noch durch die mit Fürsorgeerziehungsfragen befasste Kinder­psychia­trie, die Schule und die Behindertenhilfe. Die Effizienz der Symbiose von Recht, Politik, Pädagogik und Medizin steht im Zentrum der Analyse. Die Studie soll einen Überblick liefern und an aus­gewählten Beispielen – auf Grundlage kritischen Quellen­studiums ergänzt durch Zeitzeug­Inneninterviews - Tiefenschärfe gewinnen.

Die Untersuchung umfasst die Zweite Republik. Um Kontinuität und Bruch zu bestimmen, wird der Untersuchungszeitraum fallweise - abhängig von der Quellenlage - auch auf die Zeit des NS-Regimes und die Jahre davor ausgedehnt. Neben einer Analyse der Funktionsweise des Fürsorge­­erziehungs­systems und der Darstellung der Erziehungswirklichkeit in den Fürsorge­heimen der Region wird die Studie auch die rechtlichen und administrativen Rahmenbe­ding­ungen des Jugendwohl­fahrtswesens der Länder im historischen Kontext klären.
Beginn: 08. April 2013
Laufzeit: 2 Jahre

Das Landeserziehungsheim für Mädchen St. Martin in Schwaz der Zweiten Republik - als pars pro toto der frühen geschlechtsgebundenen Fürsorgeerziehung einschließlich der in ihrem Rah­men begründeten und aufzuklärenden Erwerbsarbeits- und Ausbildungsverhältnisse.

Projektleiterin: Ao. Univ.- Prof. Dr. Michaela Ralser
Forschungsförderung: Land Tirol

Gegenstand der Untersuchung ist die Rekonstruktion der Geschichte des Landeserziehungs­heims St. Martin. Als über Jahrzehnte einzigem Erziehungsheim für schulentlassene Mädchen in Westösterreich kommt ihm strategische Bedeutung und pars pro toto Stellung für die regionale Geschichte der weiblichen Jugendfürsorge zu. Diese gilt es herauszuarbeiten, sowohl was seine Entstehungs­geschichte als Arbeits- und Korrigendenhaus anlangt, als auch was seine Alleinstellung als Fürsorge­er­ziehungsanstalt für Mädchen einschließlich der zeit­spezifischen geschlechtsgebun­denen Erzieh­ungs­­vorstellungen und -praktiken betrifft. Dazu gehören neben dem Prinzip der „Versittlichung und Verhäus­lichung“ wesentlich auch das Erziehungsmittel „zur Arbeit durch Arbeit“ und die Aufklärung der in diesem Rahmen begrün­deten Erwerbsarbeits- und Ausbildungsverhältnisse der Mädchen. Um neben der Insti­tu­tionen- und Strukturgeschichte des landeseigenen Mädchenheims auch die Heim­wirk­lichkeit ange­mes­sen zu rekonstruieren, ist auf ZeitzeugInnenbefragung zurückzugreifen. Den Unter­such­ungs­­zeitraum bildet im Wesentlichen die Zweite Republik. Wo es für die Rekonstruktion der Nachge­schichte notwendig ist, wird der Fokus punktuell auch auf die Zeit vor 1945 aus­ge­dehnt.
Beginn: 01.Juli 2013
Laufzeit: 18 Monat

ElternWissen - gemeinsam stark (2012 - 2014)

Forschungsförderung: Europäischer Sozialfonds (ESF) und Bundesministerium für Unterricht und Kunst (BM:UKK)
Projektleitung Teilprojekte Forschung: Ao. Univ.-Prof. Dr. Maria A. Wolf
ProjektmitarbeiterInnen Teilprojekt Forschung: Dr. Anneliese Bechter (Post-Doc-Stelle 50%), Dipl.Päd. Claudia Ohmle (Doc-Stelle 50%)
Inhalt Teilprojekt Forschung: Im Teilprojekt Forschung wird der Frage nachgegangen, wie Eltern in Familien, die von unterschiedlichen Armutsformen (Armut an ökonomischem, kulturellem, sozialem, symbo­lischem Kapital) betroffen sind, das österreichische Kinderbetreuungs- und Grundschul­system erfahren und beurteilen. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Erhebung und Analyse der unterschiedlichen Bildungsvorstellungen, -erwartungen, -delegation und -aufträ­ge von Müttern und/oder Vätern gelegt im Hinblick auf eine erfolgreiche Bildung ihre Töchter und/oder Söhne, die nicht nur für die Bildungsbeteiligung an und für sich, sondern vor allem für die Bildungs- und Berufswahl eine ausschlaggebende Rolle spielen. Dabei wird die Relevanz der Wechselwirkungen verschiedener Differenzverhältnisse – Migrations-, Gene­rations-, Geschlechter- und Milieudifferenzen – mitberücksichtig. Abstract
ProjektpartnerInnen: BFI (Berufsförderungsinstitut Innsbruck), FAAL (Frauen aus allen Ländern: Kultur- Bildungs- und Beratungsinitiative Innsbruck) ZEMIT (Zentrum für MigrantInnen in Tirol)
Projekthomepage: http://www.elternwissen.co.at/

 PerspektivenBildung Österreich (2012 - 2014)

Forschungsförderung: Europäischer Sozialfonds (ESF) und Bundesministerium für Unterricht und Kunst (BM:UKK)
Projektleitung Teilprojekt IV "Wissenschaftliches Monitoring" : Ao. Univ.-Prof. Dr. Maria A. Wolf
ProjektmitarbeiterInnen: Univ.-Prof. Dr. Erol Yildiz (Universität Klagenfurt), Univ.-Prof. Dr. Helmut Bremer (Universität Duisburg-Essen), Prof. Christine Riegel (PH Freiburg)
Inhalt Teilprojekt IV Wissenschaftliches Monitoring: http://www.perspektivenbildung.at/go/ueber_perspektivenbildung_oesterreich/teilprojekt_4_wissenschaftliches_monitoring
ProjektpartnerInnen: BFI (Berufsförderungsinstitut Innsbruck),  ZEMIT (Zentrum für MigrantInnen in Tirol), ZSI (Zentrum für Soziale Innovation, Wien), Hafelekar Unternehmensberatung Schober GmbH
Projekthomepage: http://www.perspektivenbildung.at/

Symbolic Politics Matter; Sprachenpolitik als Instrument der intersektionalen Klassifikation

Projektleiterin: Sabine Gatt
Dissertationsstipendium der Österreichischen Akademie für Wissenschaften (ÖAW)
Laufzeit: 2012- 2014

Verspätete Modernisierung: Österreichs öffentlich verantwortete Erziehung - Zur Geschichte und Aktualität der Fürsorgeer-zeihungsregime und Erziehungsheime der 2. Republik.

Eine internationale Forschungskonferenz.
in Kooperation mit der Interfakultären Plattform Geschlechterforschung, Netzwerk "Gender - Care an Justice"
Projektleitung: Michaela Ralser
Laufzeit: Sept 2012 bis Feber 2013/international

Ethnische Differenzierung und soziale Schichtung in der Südtiroler Gesellschaft. Eine empirische Studie

Fördergeber: Autonomen Proviz Bozen, Amt für Hochschulförderung, Universität und Forschung
Projektmitarbeiter: Max Preglau
Stadium: Beantragt

„Agency" und Migration. Handlungsfähigkeit und Handlungsräume minorisierter Subjekte in verschiedenen europäischen Migrationskontexten

finanziert aus Mitteln der Universität und des Instituts für Erziehungswissenschaft. Im Laufen - Antragsphase für ein DGFE/FWF-Dach-Projekt
in Kooperation mit Paul Mecheril (Uni Oldenburg), Wassilios Barros (Uni Frankfurt) und LouisHenri Seukwa (Uni Hamburg)
Projektleitung: Michaela Ralser (Ibk) und Projektmitarbeiter: Matthias Rangger
Laufzeit. 2011 (Dez.) - 2012 (Mai) - / international

Geschichte der Tiroler und Vorarlberger Erziehungsheime und Fürsorgeerziehungsregime der Zweiten Republik

Eine Vorstudie (abgeschlossen)
Fördergeber: Länder Tirol & Vorarlberg
Zur Studie (online verfügbar): http://www.uibk.ac.at/iezw/aktuelles/vortraege/forschungsbericht.pdf
Projektleitung: Michaela Ralser mit Flavia Guerrini und Anneliese Bechter
Laufzeit: 2011(Okt.) - 2012(Juni)/national
HIer ist eine Fortsetzung geplant (2013-2015).

Praxis und PatientInnen des Südtiroler Landarztes Franz von Ottenthal (1819-1899). Eine vergleichende Analyse mit deutschen und Schweizer Arztpraxen des 17.-19. Jahrhunderts

(http://www.medizingeschichte.uni-wuerzburg.de/aerztliche_praxis/beteiligte_projekte.html)
eingereicht beim Südtiroler Fonds zur Förderung der Wissenschaft
in Kooperation mit deutschen und Schweizer HistorikerInnen im Rahmen eines DFG-Rahmenprojektes "Arztpraxen 17.-19. Jahrhundert" unter der Leitung von Martin Dinges ( Universität Stuttgart) und Michael Stolberg (Universität Würzburg) mit Elisabeth Dietrich-Daum, Martina Hilber, Alois Unterkircher
Laufzeit: seit 2011

Psychiatrische Landschaften im historischen Raum Tirol – Südtirol von 1830 bis zur Gegenwart

(http://www.psychiatrische-landschaften.net/)
Leadpartner Universität Innsbruck: Interfakultäres Kooperationsprojekt der Philosophisch-Historischen Fakultät / Institut für Geschichte und Europäische Ethnologie / Fakultät für Bildungs-wissenschaften / Institut für Erziehungswissenschaften; universitär eingebunden in die Forschungsplattform „Geschlechterforschung: Identitäten – Diskurse – Transformationen“, For-schungsplattform „Cultural Encounters and Transfers CenT“, Forschungszentrum „Bildung – Gene-ration – Lebenslauf“
Siglinde Clementi, Elisabeth Dietrich-Daum, Renate Fuchs, Angela Grießenböck, Maria Heidegger, Hermann Kuprian, Michaela Ralser, Oliver Seifert, Elena Taddei
Fördergeber: EU-Interreg-Projekt Italien/Österreich
Laufzeit: 2008 – 2011

Christine Busta. Szenen zu Leben und Werk. Biographie.

Ursula A. Schneider
Nachwuchsförderung der Universität Innsbruck
Laufzeit: 2011

Der Kommentierte Gesamtbriefwechsel Christine Lavants. Edition.

Annette Steinsiek und Ursula A. Schneider
Laufzeit: seit 2010

INTENSYS: Integriert geplante hocheffiziente Energie- und Gesellschaftssysteme für nachhaltige Lebensformen der Zukunft

Interdisziplinäres und interfakultäres Projekt
Projektleitung: Michael Flach, Projektteam: u.a. Oliver Niermann, Silvia Rief
Fördergeber: FFG – Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
Laufzeit: 2009-2010

Poetik - Religion - Politik. Neue Perspektiven auf Werk und Leben von Christine Busta (1915-1987) auf der Grundlage ihres Nachlasses

Projektleitung: Annette Steinsiek
Gemeinsam mit Ursula A. Schneider
Fördergeber: FWF, Einzelprojekt P20606
Laufzeit: 2008-2013

Pazifistinnen im neuen Kontext. Ein Transatlantischer Dialog

Projektleitung: Dr. Laurie Cohen
Fördergeber: FWF, Elise-Richter-Programm
Laufzeit: 11/2007-5/2010