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Forschungsgruppe "Geschlechterverhältnisse der Migrationsgesellschaften" 

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Die Forschungsgruppe Geschlechterverhältnisse der Migrationsgesellschaften verortet sich innerhalb einer kritischen Migrationsforschung, die Migration als Normalität und bestimmendes Merkmal gegenwärtiger europäischer Gesellschaften betrachtet. Eine Normalität, die - wie alle gesellschaftlichen Fragen - nicht hinreichend verstanden werden kann, ohne auch ihre Beziehung zu Geschlechter- und weiteren Ungleichheitsverhältnissen zu berücksichtigen. Damit knüpft die Forschungssgruppe an aktuelle internationale Debatten der Intersectionality, der Postcolonial und Refugee Studies an und positioniert sich zugleich entschieden innerhalb der Geschlechterforschung, indem sie Migrationsverhältnisse als vergeschlechtlicht betrachtet. Systematisch werden einerseits intersektionale Ungleichheiten in Migrationsgesellschaften empirisch analysiert und andererseits neueste theoretische Texte diskutiert, verglichen und auf Synergien und Widersprüche befragt. Die fachliche Heterogenität der Forschungsgruppe und die damit einhergehende interdisziplinäre Annäherung  erweisen sich bei der Zusammenarbeit als besonders fruchtbar. In Zukunft möchten wir die Kooperation mit lokalen zivilgesellschaftlichen Akteur*innen intensivieren und gemeinsam weitere Transferveranstaltungen organisieren mit dem Ziel, die gegenwärtig dominierenden Darstellungsweisen und Perspektiven auf Geschlechterverhältnisse vor dem Hintergrund globaler Migrationsrealitäten kritisch zu hinterfragen.

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