Forschung

Forschungsgruppen

Forschungsnetzwerk "Gender, Care and Justice"

Das Forschungsnetzwerk "Gender, Care and Justice" befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen den zugrunde liegenden Wertvorstellungen und gesellschaftlichen Präferenzen und Lösungsmodellen in einer vergleichenden Perspektive. Dazu werden unterschiedliche Aspekte dieser umfassenden Problematik durch eine multi- und interdisziplinäre Herangehensweise zusammenführt um zur Überwindung der Kluft zwischen individuellen und gesellschaftlichen Zielen sowie deren Realisierung beizutragen.

Forschungsgruppe "Körpertheorien - Theorizing the body"

  NEU Die Forschungsgruppe setzt sich methodisch und theoretisch mit Körper und Körperlichkeit auseinander, vor allem aus der Perspektive der kritischen Geschlechterforschung, punktuell auch aus der Perspektive der Queer Studies und Disability Studies. Im Zentrum stehen unter anderem die Fragen nach der geschlechtlichen Markierung des Körpers und nach dem Wissen über diese im jeweiligen historischen und kulturellen Kontext.

Forschungsgruppe "Auto_Biographie – De_Rekonstruktionen"

Die Forschungsgruppe „Auto_Biographie – De_Rekonstruktionen" beschäftigt sich aus einer geschlechterkritischen Perspektive mit der Frage der Subjekt- und Identitätskonstruktionen in autobiographischen Texten und Dokumenten sowie in historischen und literarischen Biographien. Dabei sollen sozial-, literatur- und kulturwissenschaftliche Zugänge fruchtbar gemacht werden. Als Quellen sind einerseits Primär- und Sekundärtexte, andererseits lebensgeschichtliche Interviews von Interesse.

Forschungsgruppe "Geschlechterverhältnisse der Migrationsgesellschaften" 

Die Forschungsgruppe befasst sich mit Geschlechterverhältnissen vor dem Hintergrund der globalen Migrationstatsache und verankert auf diese Weise die thematische Ausrichtung des Masterstudiums „Gender, Culture and Social Change“ auf der Ebene der Forschungsgruppen. In den aktuellen internationalen Debatten werden die Differenzkategorien Geschlecht und ethnische/soziale Herkunft als miteinander verwoben gedacht. Hervorgetan haben sich hierbei insbesondere die Intersectionality, die Postcolonial und Refugee Studies. Systematisch werden neueste theoretische Texte diskutiert, verglichen und auf Synergien und Widersprüche befragt. Es gilt, eine theoretische Rahmung auszuloten, die der komplexen Verknüpfung von Geschlechter- und Migrationsforschung gerecht werden kann. Dabei erweisen sich die Heterogenität der Forschungsgruppe und die damit einhergehende Befragung sowohl aus kulturwissenschaftlicher als auch aus sozialwissenschaftlicher Perspektive als besonders erkenntnisreich.

Forschungsgruppe "Gender- und Queer-Linguistik"

Diese Forschungsgruppe legt den Fokus explizit auf Sprache. Im Mittelpunkt unseres Interesses stehen das interdependente Verhältnis von Sprache und Geschlecht(lichkeit) sowie die Frage, wie Geschlecht(lichkeit) durch einen heteronormativitätskritischen Ansatz in verschiedene Soziokulturen sprachlich neu verhandelt werden kann oder gar muss.