Forschung

Forschungsgruppen

Auto_Biographie – De_Rekonstruktionen

↓ Theorizing the body: Körper, Diskurse, Materialität

AG Care: Relations, Rights & Policies

Geschlechterverhältnisse der Migrationsgesellschaften 

↓  Language and Gender

 Auto_Biographie – De_Rekonstruktionen

Die Forschungsgruppe „Auto_Biographie – De_Rekonstruktionen" beschäftigt sich aus einer geschlechterkritischen Perspektive mit der Frage der Subjekt- und Identitätskonstruktionen in autobiographischen Texten und Dokumenten sowie in historischen und literarischen Biographien. Dabei sollen sozial-, literatur- und kulturwissenschaftliche Zugänge fruchtbar gemacht werden. Als Quellen sind einerseits Primär- und Sekundärtexte, andererseits lebensgeschichtliche Interviews von Interesse.

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Theorizing the body: Körper, Diskurse, Materialität

Die Forschungsgruppe setzt sich methodisch und theoretisch mit Körper und Körperlichkeit auseinander, vor allem aus der Perspektive der kritischen Geschlechterforschung, punktuell auch aus der Perspektive der Queer Studies und Disability Studies. Im Zentrum stehen unter anderem die Fragen nach der geschlechtlichen Markierung des Körpers und nach dem Wissen über diese im jeweiligen historischen und kulturellen Kontext.

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AG Care: Relations, Rights & Policies

Der interdisziplinären Arbeitsgruppe Care: Relations, Rights & Policies liegt ein breites Verständnis von Sorge und Sorgeverhältnisse bzw. Sorgearbeit zugrunde. Die unter­schiedlichen Perspektiven der beteiligten Disziplinen darauf, was ein Sorgeverhältnis ausmacht oder wie Sorgearbeit gestaltet und finanziert wurde und wird, treffen sich in der Frage danach, welche Macht- und Ungleichheitsverhältnisse durch konkrete Sorgeregime hergestellt und legitimiert werden. Zentral dabei ist eine geschlechterkritische Perspektive. Wie wirken sich Geschlechterverhältnisse auf Vorstellungen und Praktiken von Sorgearbeit aus? Welchem historischen Wandel ist das Verständnis von Sorgetätigkeiten unterworfen? Welche Subjektvorstellungen werden in unterschiedlichen gesellschaftlichen Sorgebeziehungen hervorgebracht und inwiefern werden private und staatliche Sorgeangebote als angemessen, ausreichend oder gerecht empfunden?

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Geschlechterverhältnisse der Migrationsgesellschaften 

Die Forschungsgruppe Geschlechterverhältnisse der Migrationsgesellschaften verortet sich innerhalb einer kritischen Migrationsforschung, die Migration als Normalität und bestimmendes Merkmal gegenwärtiger europäischer Gesellschaften betrachtet. Eine Normalität, die - wie alle gesellschaftlichen Fragen - nicht hinreichend verstanden werden kann, ohne auch ihre Beziehung zu Geschlechter- und weiteren Ungleichheitsverhältnissen zu berücksichtigen. Damit knüpft die Forschungssgruppe an aktuelle internationale Debatten der Intersectionality, der Postcolonial und Refugee Studies an und positioniert sich zugleich entschieden innerhalb der Geschlechterforschung, indem sie Migrationsverhältnisse als vergeschlechtlicht betrachtet. Systematisch werden einerseits intersektionale Ungleichheiten in Migrationsgesellschaften empirisch analysiert und andererseits neueste theoretische Texte diskutiert, verglichen und auf Synergien und Widersprüche befragt. Die fachliche Heterogenität der Forschungsgruppe und die damit einhergehende interdisziplinäre Annäherung  erweisen sich bei der Zusammenarbeit als besonders fruchtbar.

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Language and Gender

Diese Forschungsgruppe legt den Fokus explizit auf Sprache. Im Mittelpunkt unseres Interesses stehen das interdependente Verhältnis von Sprache und Geschlecht(lichkeit) sowie die Frage, wie Geschlecht(lichkeit) durch einen heteronormativitätskritischen Ansatz in verschiedene Soziokulturen sprachlich neu verhandelt werden kann oder gar muss.

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