Forschungsnetzwerk Gender, Care and Justice

Assoziierte ForschungspartnerInnen + Forschungskooperationen

Anneliese Bechter

Dr. phil., geb. 1965. Von 1985-2004 Tätigkeit als diplomierte Krankenpflegerin an der Universitätsklinik Innsbruck. Studium der Erziehungswissenschaften von 2000-2005. 2009 Promotion im Bereich der geschlechterkritischen Familienforschung. Das Dissertationsprojekt wurde 2008 mit dem 1. Maria-Ducia-Frauenforschungspreis ausgezeichnet. Sie ist Mitglied der Forschungsplattform Geschlechterforschung der Universität Innsbruck. Ab Juni 2009: Tätigkeit als Beraterin im Verein "Frauen im Brennpunkt". Lehrtätigkeit als externe Lehrbeauftragte am Institut für Erziehungswissenschaften (geschlechterkritische Familienforschung).

Publikationen:

Die Publikation der Dissertation "Doing family in nonkonformen Familien" im trancript Verlag [ Reihe "Konglomerationen - Studien zu Alltagspraktiken subjektiver Absicherung", Wolf, Maria A.; Rathmayr, Bernhard; Peskoller, Helga (Hg.)].

anneliesebechter@hotmail.com


Margrit Brückner

Prof. Dr. habil., geb. 1946, Soziologin, Gruppenanalytikerin und Supervisorin (DGSv), tätig an der Fachhochschule Frankfurt, Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit (im Ruhestand); zusammen mit Prof. Dr. Monika Simmel-Joachim Vorsitzende des Arbeitskreises „Häusliche Gewalt“ des vom Justizministerium einberufenen Präventionsausschusses des Landes Hessen; Vertrauensdozentin im Studienwerk der Heinrich Böll Stiftung; Forschungsschwerpunkte: Geschlechterverhältnisse, Gewalt gegen Frauen, Frauen- und Mädchenprojekte, das Unbewusste in Institutionen, Internationale Care-Debatte, letztes Forschungsprojekt: Wer sorgt für wen?

neue Publikationen zum Thema Care:

„Das hat mir sehr geholfen, dass man hier her kam und konnte sich an’n Tisch setzen und einfach frühstücken.“ – Care Verständnisse aus der Sicht der AkteurInnen. In: Soziale Passagen 2011, H.1, S.61-80

Care Prozesse und Verletzungsrisiken: Sorgen aus der Perspektive der Akteurinnen und Akteure am Beispiel des Sorgenetzwerkes einer psychisch erkrankten Frau. In: Feministische Studien 29. Jg., Nr. 2, 2011, S.264-279

Gestaltung von Care Prozessen in individuellen Care Netzen zwischen privaten Unterstützungen, sozialen Dienstleistungen und sozialstaatlicher Versorgung. In: Gender, 3. Jg., H. 3, 2011, S. 39-54

zus. mit Heimbeck, Gisela/ Peters, Franziska/ Reimann, Tanja/ Schmidbaur, Marianne (2012): Wer sorgt für wen und wie? Beteiligte kommen zu Wort – erstes Resümee einer empirischen Untersuchung zu Care. gFFZ Gender- und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen - Broschürenreihe Nr. 2, ISBN 978-3-943029-07-9

http://www.gffz.de/data/downloads/107176/Care-Brueckner-Onlinepublikation_2.pdf

Diversitätsblockaden in asymmetrischen Care Prozessen. In: Effinger, Herbert u. a. (Hg.): Diversität und soziale Ungleichheit, analytische Zugänge und professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit. Opladen: Barbara Budrich, 2012, S. 119-130

Understanding Professional Care from the Viewpoint of Care Receivers and Care Givers – The Necessity of a Special Care Rationality. In: Social Work & Society, International Online Journal. Vol. 10, No 2 (2012) Special Issue: „Working at the Border“, 5 Seiten,

http://www.socwork.net/sws/issue/current#Special Issue: „Working at the Border"

brueckn@fb4.fh-frankfurt.de   

Elisabeth Donat, Inst. f. Soziologie

Studium der Soziologie an der Universität Wien; Berufstätigkeiten als Studienassistentin und Projektmitarbeiterin am Institut für Soziologie Universität Wien, Projektmitarbeiterin Forschungsinstitut des Wiener Roten Kreuzes, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Donau-universität Krems, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie Universität Innsbruck. Forschungsinteressen in den Bereichen angewandte Sozialforschung, Methoden der Sozialforschung, Regional- und Gesundheitssoziologie.

elisabeth.donat@uibk.ac.at
http://www.uni-salzburg.at/portal/page?_pageid=1625,1650133&_dad=portal&_schema=PORTAL

Eva Fleischer

Eva Fleischer, DSA Mag.a. Dr.in FH-Professorin am Management Center Innsbruck, Studiengang Soziale Arbeit. Studium: Akademie für Sozialarbeit, Studium der Pädagogik und Politikwissenschaft in Innsbruck. Nach Tätigkeiten in Forschung und Lehre, als Leiterin einer Familienberatungsstelle und als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einer Unternehmensberatung als hauptberuflich Lehrende beschäftigt. Zusätzlich ist sie als Referentin in der Erwachsenenbildung sowie als Sozialwissenschaftlerin tätig. Arbeitsschwerpunkte: Sozialpolitik, Feministische Theorien (insbesondere Intersektionalität), Anti-Diskriminierung (Anti-Bias-Trainerin), Kompetenzorientierte Beratung. Zuletzt Leitung des Projektes Informelle Pflegenetzwerke in ausgewählten Gemeinden in Tirol - Bedürfnisse der Beteiligten. Explorative Pilotstudie. Im Auftrag des Amtes der Tiroler Landesregierung, Abteilung JUFF, Fachbereich Frauen und Gleichstellung.

aktuelle Publikationen: 

Appelt, Erna; Fleischer, Eva: Familiale Sorgearbeit in Österreich. Modernisierung eines konservativen Care-Regimes? In: Aulenbacher, Brigitte; Riegraf, Birgit; Theobald, Hildegard (Hg./Eds.): Care im Spielgel soziologischer Diskussion (Care Set within the Contesxt of Sociological Debate) erscheint als Sonderband 20 der Zeitschrift (to be published Special Issue 20 of the Journal): Soziale Welt 2013, Nomos-Verlag Baden-Baden. Fleischer, Eva et al (2013): Informelle Pflege- und Betreuungsnetzwerke in Tirol aus Sicht der Angehörigen. In: Kempter, Guido; Lofner, Hans-Jürgen (Hg.): Grenzenlos kooperieren - Forschung im Dialog mit Gesellschaft und Wirtschaft. Tagungsband zum 7. Forschungsforum der österreichischen Fachhochschulen. Wissenschaftlicher Verlag Berlin: Berlin. S. 299 - 305. Fleischer, Eva: Kinderbetreuung in Österreich - rechtliche Grundlagen und Strukturen. In: Wolf, Maria; Dietrich-Daum, Elisabeth; Fleischer, Eva; Heidegger, Maria (Hg.): Child Care. Kulturen, Konzepte und Politiken der Fremdbetreuung von Kindern. Juventa: Weinheim 2013. S. 22 - 34. Herausgeber_innenschaft: Wolf, Maria; Dietrich-Daum, Elisabeth; Fleischer, Eva; Heidegger, Maria (Hg.): Child Care. Kulturen, Konzepte und Politiken der Fremdbetreuung von Kindern. Juventa: Weinheim 2013.

eva.fleischer@mci.edu 

Bettina Haidinger

Bettina Haidingerist Sozialwissenschafterlin bei der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA). Ihre Interessensschwerpunkte liegen bei Gender, Migration und Arbeitsverhältnissen, Transformation sozialstaatlicher Versorgung, feministischer Ökonomie.

Publikationen:

Bettina Haidinger, Social Policy and Poverty Alleviation in Ukraine from a Gender Perspective, in: Juliane Besters-Dilger (Hgin), The (Re)Integration of Ukraine into Europe, Peter Lang: Frankfurt 2009. Dies./ Käthe Knittler, Geschlechterverhältnisse und Arbeitsverhältnisse im Postfordismus, in: kulturrisse 03/2008. Dies. gemeinsam mit Sandra Gendera, „Ich kann in Österreich als Putzfrau arbeiten. Vielen Dank, ja.“ Bedingungen der bezahlten Haushalts- und Pflegearbeit von Migrantinnen; in: Grundrisse. Zeitschrift für linke Theorie und Debatte 23 (2007), 28-41. Dies., Contingencies Among Households: Gendered Division of Labour and Transnational Household Organization; in: Helma Lutz (Hg.), Migration and Domestic Work: a European Perspective on a Global Theme, Ashgate et al.:Aldershot 2007, 127-145.

 haidinger@forba.at   

Marina Hilber, Inst. für Geschichtswissenschaften und Europ. Ethnologie

Dr. phil; Leiterin und Mitarbeiterin bei mehreren wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Projekten, Forschungsschwerpunkte: Geschichte des Bergbaus, Sozialgeschichte der Medizin, Geschlechtergeschichte

Publikationen:
Hilber Marina, Institutionalisierte Geburt. Eine Mikrogeschichte des Gebärhauses, Bielefeld 2012. Hilber Marina, “Zur Errichtung von Bildungsanstalten für Wehmütter”: Professionalisierte Hebammenausbildung am Beispiel der gefürsteten Grafschaft Tirol (1765 bis ca. 1850), in: Schäfer Daniel (Hg.), Rheinische Hebammengeschichte im Kontext, Kassel 2010, 133-158. Hilber Marina, Ein Südtiroler Landarzt als Geburtshelfer – Die Partizipation Dr. Franz von Ottenthals am geburtshilflichen Markt des Tauferer Ahrntals (1860-1869), in: Gesnerus. Schweizerische Zeitschrift für Geschichte der Medizin und Naturwissenschaften 69/1 (2012), 141-157. Hilber Marina, Findelkinder. Dimensionen obrigkeitlicher Fürsorgepolitik am Beispiel der Fremdbetreuung unehelicher Kinder in Tirol während des 19. Jahrhunderts, in: Wolf, Maria A. / Heidegger Maria / Fleischer Eva / Dietrich-Daum Elisabeth (Hg.), Child Care. Kulturen, Konzepte und Politiken der Fremdbetreuung von Kindern aus geschlechterkritischer Perspektive, Weinheim/Basel 2013, 260-276.

marina.hilber@uibk.ac.at

Christiane Kreyer

Christiane Kreyer, Studium der Pädagogik und gewählte Fächer an der LFU, Innsbruck, seit 2016 Universitätsassistentin (Postdoc) der Pflegewissenschaft, UMIT, Hall in Tirol, 2015 Forschungsjahr, 2013-2014 Gesamtorganisatorische Leitung Kombistudium Pflege, 2010-2013 Doktoratsprogramm der European Academy of Nursing Science (EANS Summer School for Doctoral Studies), Witten-Herdecke (D), Lund (S), Leuven (B), seit 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Department für Pflegewissenschaft und Gerontologie, UMIT, Hall in Tirol
Lebenslauf und Publikationen 2016/10

E-Mail: christiane.kreyer@umit.at

Publikationen: Kreyer C. (2016): Handlungs- und Bewältigungsstrategien Angehöriger in der häuslichen Palliativversorgung. Kumulative Dissertationsschrift, UMIT - Private Universität für Gesundheitswissenschaften, medizinische Informatik und Technik, Hall in Tirol (A); Krexer C.; Pleschberger S. (2015): Bewältigungsherausforderungen Angehöriger in der häuslichen Palliativversorgung. Eine Einzelfallstudie. In: Pflegewissenschaft, 17 (12), 645-654. 

Andrea Kretschmann

Mag.a Soziologie, M.A. Internationale Kriminologie, seit 2010 Promotionsstipendiatin an der Universität Bielefeld, Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS), zudem Mitherausgebern des Kriminologischen Journal und der Reihe Verbrechen & Gesellschaft, im Editorial Board des European Journal of Criminology sowie Redakteurin des juridikum.

Ausgewählte Publikationen:

Contradictions in German Penal Practices. The Long Goodbye from the Rehabilitation Principle (mit B. Dollinger), in: Ruggiero, Vincenzo/Ryan, Mick (Hg.): Punishment in Europe: A Critical Anatomy of Penal Systems, Basingstoke: Palgrave, 2013, 132-156; Facets of Control. Criminal Justice Regimes in Analysis, in: InterDisciplines 4(2), 2013, 7-25; Die Produktion gefährlicher Räume. Der Polizeieinsatz anlässlich des rechtsextremen 'Akademikerballs' in der Wiener Hofburg 2014 (mit L. Dopplinger), juridikum 1, 2014, 19-28; Katalysator Wirtschaftskrise? Zum Wandel von Protest Policing in Europa, in: Clip (im Druck).

andrea.kretschmann@uni-bielefeld.de

Mascha Madörin

Mascha Madörin, geb. 1946, Ökonomin (lic. rer.pol.), unterrichtete und forschte an der Universität Eduardo Mondlane in Mosambik, war Jahrzehnte lang für Nichtregierungs-organisationen zu den Nord-Süd-Beziehungen des Finanzplatzes Schweiz, zu Geldwäscherei, Steuer- und Kapitalflucht, Finanzsystem und Menschenrechten tätig. Seit Jahren arbeitet sie als Expertin und Forscherin zu feministischer Wirtschaftstheorie und –politik, Gender Budgeting, Care- und Gesundheitsökonomie. Sie hat drei Jahre an der Hochschule für Soziale Arbeit in Basel Ökonomie unterricht. Gegenwärtig befaßt sie sich mit theoretischen Fragen feministischer Ansätze in der Meso- und Makroökonomie, mit der Finanz- und Wirtschaftskrise und ist an einem Forschungsprojekt der UNRISD (UN Research Institute for Social Development zur „politischen und sozialen Ökonomie von Care“ zu 8 Ländern, darunter die Schweiz, beteiligt.

Publikationen

Mascha Madörin, Feministische Ökonomiekritik und Wirtschaftspolitik, in: Widerspruch 48 (2005), 179-186. Dies., Plädoyer für eine eigenständige Theorie der Care-Ökonomie, in: Torsten Niechoj, Marco Tullney (Hg.), Geschlechterverhältnisse in der Ökonomie, Marburg: Metropolis 2006, 277-297. Dies., Neoliberalismus und die Reorganisation der Care-Ökonomie. Eine Forschungsskizze, in: Zur politischen Ökonomie der Schweiz. Eine Annäherung. Jahrbuch 2007 von Denknetz, Zürich 2007, 141-162. www.denknetz-online.ch/IMG/pdf/Madorin.pdf

mmadoerin@bluewin.ch 

Karen Nolte

Priv.-Doz. Dr. phil., ist Akademische Rätin am Institut für Geschichte der Medizin der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Ausbildung in Krankenpflege für Erwachsene in Celle, Studium von Geschichte, Kulturanthropologie und Soziologie in Göttingen, Promotion an der Universität Kassel im DFG-Graduiertenkolleg „Öffentlichkeiten und Geschlechterverhältnis. Dimensionen von Erfahrung“ mit einer alltags- und psychiatriehistorischen Studie zur weiblichen Hysterie um 1900. Publikationen zur Geschlechtergeschichte, Geschichte der Psychiatrie, medizinischer Ethik, Frauenheilkunde und Krankenpflege im 19. Jahrhundert. Habilitation zum Thema „Alltagsgeschichte medizinischer Ethik – Umgang mit Schwerkranken und Sterbenden im 19. Jahrhundert“. Leiterin des von der DFG geförderten Projekts: „Ambulante ärztliche Krankenversorgung um 1800 – ‚Krankenbesuchs-Anstalten’ der Universitäten Würzburg und Göttingen“ im Forschungsverbund „Ärztliche Praxis (17. – 19. Jahrhundert)“.

Publikationen:

Bücher: 1. Gelebte Hysterie. Erfahrung, Eigensinn und psychiatrische Diskurse im Anstaltsalltag um 1900, Campus: Frankfurt/Main; New York 2003 (Reihe:Geschichte und Geschlechter, Bd. 42). 2. zusammen mit Heiner Fangerau (Hg.): »Moderne« Anstaltspsychiatrie im 19. und 20. Jahrhundert - Legitimation und Kritik [Medizin, Gesellschaft und Geschichte. Jahrbuch des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, Beiheft 26], Steiner Verlag: Stuttgart 2006.

Aufsätze: Zusammen mit Susanne Kreutzer: Seelsorgerin „im Kleinen“ – Krankenseelsorge durch Diakonissen im 19. und 20. Jahrhundert. Zeitschrift für medizinische Ethik 56/2010, Heft 1, S. 45-56; 2. Pflege von Sterbenden im 19. Jahrhundert – eine ethikgeschichtliche Annäherung, in: Susanne Kreutzer (Hg.). Transformationen im Verhältnis Pflegende - Patienten. Konzepte – Praxis – Erfahrungen vom 19. bis 21. Jahrhundert, V&R unipress: Göttingen 2010, S. 87-108, 3. Protestant nursing care in Germany in the 19th century: Concepts and social practice. In: Patricia D'Antonio, Julie A. Fairman und Jean C. Whelan (Hg.): Routledge handbook on the global history of nursing, New York 2013, 167-82.u.a.

karen.nolte@mail.uni-wuerzburg.de


August Österle

Ao. Universitätsprofessor am Institut für Sozialpolitik, Department Sozioökonomie an der Wirtschaftsuniversität Wien und Gastprofessor an der Corvinus Universität Budapest. Schwerpunkt in Forschung und Lehre: international vergleichende Sozialpolitik, Gesundheits- und Pflegesystemforschung, Wohlfahrtsstaatsanalyse, Gerechtigkeit und Sozialpolitik.

Publikationen:

Österle August (2014): Pflege und Pflegepolitik in Europa zwischen Familie, Staat und Markt, in: Bohmann Gerda, Hofbauer Johanna, Schülein Johann August (Hrsg.): Sozioökonomische Perspektiven. Texte zum Verhältnis von Gesellschaft und Ökonomie, Wien: facultas wuv, 261-287;
Bauer Gudrun, Österle August (2014): Migrant Care Labour: The Commodification and Redistribution of Care and Emotional Work, in: Social Policy and Society, 12 (3): 461-473;
Bauer Gudrun, Haidinger Bettina, Österle August (2014): Three Domains of Migrant Domestic Care Work: The Interplay of Care, Employment and Migration Policies in Austria, in: Anderson Bridget, Shutes Isabel (Eds.): Migration and Care Labour: Theory, Policy and Politics, London: Palgrave Macmillan, 67-86;
Österle August (2014): Soziale Ungleichheit und Gerechtigkeit. Gesellschaftspolitische Konzeptionen und deren Umsetzung, in: Dimmel Nikolaus, Schenk Martin, Stelzer-Orthofer Christine (Hrsg.): Handbuch Armut in Österreich, Innsbruck: Studienverlag;
Österle August (2013): Long-term Care Reform in Austria. Emergence and Development of a New Welfare State Pillar, in: Ranci Costanzo, Pavolini Emmanuele (Eds.): Reforms in Long-term Care Policies in Europe. Investigating Institutional Change and Social Impacts, New York: Springer, 159-177;
Österle August, Bauer Gudrun (2012): Home Care in Austria: The Interplay of Family Orientation, Cash-for-care and Migrant Care, in: Health and Social Care in the Community 20 (3): 265-273;
Österle August (Ed.) (2011): Long-term Care in Central and South Eastern Europe, Frankfurt a.M.: Peter Lang.

august.oesterle@wu.ac.at


Albert F. Reiterer

Geb. 1948; Dr. phil., Habilitation für Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck. Lehrbeauftragter an den Instituten für Soziologie sowie Volks-kunde der Universität Wien, am Institut für Soziologie der Universität Graz und am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck. Berufliche Tätigkeiten im Ver-lagswesen, im Consulting-Bereich und in der Amtlichen Statistik. 2000-2003 wissen-schaftlicher Leiter des CIFEM – Carinthian Institute for Ethnic Minorities; seither wieder freiberuflich. Forschungsschwerpunkte: Seit zwei Jahrzehnten Arbeiten zu Ethnizität, Nation und Minderheiten; sowie gesamtgesellschaftliche und demographische Analysen.

Publikationen

Insgesamt liegen rund zwei Dutzend Bücher und eine große Anzahl von Aufsätzen vor. Aktuellste Publikation: Overcrowded World? London: Haus Publisher, 2009 (zusammen mit Rainer Münz). 

albert.f.reiterer@univie.ac.at und http://homepage.uibk.ac.at/~c40285/cv.html.   


Eva Senghaas-Knobloch

Professorin für Arbeitswissenschaft i. R. (Schwerpunkt sozialwissenschaftliche Humanisierungsforschung), gegenwärtig: Senior Research Fellow am Forschungszentrum Nachhaltigkeit (artec) der Universität Bremen. Aktuelle Themenschwerpunkte: Soziale Nachhaltigkeit in globalen Strukturen, Arbeitsgestaltung angesichts neuer Geschlechterverhältnisse und flexibler Arbeitsstrukturen, Decent Work und Probleme fürsorglicher Praxis. www.artec.uni-bremen.de

Ausgewählte Publikationen

Bücher und Editionen:
Claudia Gather, Regine Othmer, Eva Senghaas-Knobloch (Hg.): Sorgeverhältnisse, Schwerpunktheft Feministische Studien, Jg. 31, 2013, Heft 2
Christel Kumbruck, Eva Senghaas-Knobloch, Mechthild Rumpf (mit einem Beitrag von Ute Gerhard): Unsichtbare Pflegearbeit. Fürsorgliche Praxis auf der Suche nach Anerkennung, Lit Berlin 2010.
Eva Senghaas-Knobloch, Wohin driftet die Arbeitswelt?, VS Wiesbaden 2008.
Dies., Vom Liebensdienst zur liebevollen Pflege? Loccumer Protokolle 80/07, hg. v. der evangelischen Akademie Loccum 2008 (gemeinsam mit Christl Kumbruck).
Dies., Care-Arbeit und das Ethos fürsorglicher Praxis unter neuen Marktbedingungen am Beispiel der Pflegepraxis, in: Berliner Journal für Soziologie, 2008, Heft 2.

Artikel
Eva Senghaas-Knobloch: Die Care-Lücke in der Arbeitsgesellschaft- Herausforderungen für ein "soziales Europa", in: Jahrbuch Sozialer Protestantismus 7, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2014, S. 99-124.
Dieselbe: Beispiellos und herausfordernd - ein internationaler Arbeitsstandard für menschenwürdige Arbeit von Hausangestellten, in Feministische Studien, Jg. 30, Hef. 1, 2012, S. 119-127.

esk@artec.uni-bremen.de

Heike Raab, Inst. f. Erziehungswissenschaften

Universitätsassistentin am Institut für Erziehungswissenschaft an der Fakultät für Bildungswissenschaft der Unversität Innsbruck. Arbeitsgebiete: Disability Studies, Queer Studies, Feministische Theorie. Habilitationsprojekt zum Thema „Der behinderte Körper in den Medien“.

Publikationen:

2014: Heike Raab: Be- und Entgrenzungen feministischer Netzwerke im akademischen Kontext. in: femina politica 01/2014, 23.Jg., 143-154
2014: Heike Raab: Dis/Ability, Feminismus und Geschlecht - Perspektiven der Disability Studies, in: Yvonne Franke, Kati Mozygemba, Kathleen Pöge und Bettina Ritter, Feminismen heute: Positionen in Theorie und Praxis, Bielfeld 2014 (i.E.)
2014: Heike Raab: Intersektionalität als Gesellschaftskritik. Perspektiven und Entwicklungen, in: Erwägen, Wissen, Ethik, 2013/Heft 3, S. 443-445
2014: Heike Raab: Dis/Ability, Feminismus und Geschlecht – Perspektiven der Disability Studies, in Transcript Verlag Band „Plurality in Feminism“ gefördert von der Böckler Stiftung
2013: Heike Raab: Queering The Public: Heteronormativitätskritik und Öffentlichkeit; in: Tagungsband der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der DGS, die Sektion Geschlechterforschung in der SGS und die Sektion Feministische Theorie und Geschlechterforschung in der ÖGS des Gender-Streams beim Dreiländer-Kongress in Innsbruck von September 2011, hrsg. von Hanna Hacker, Rosa Reitsamer, Birgit Riegraf (AutorInnen: u.a. Uta Schirmer, Michael Meuser, Brigitte Aulenbacher, Elsabeth Klaus u.a.) Münster 2013; Verlag Westfälisches Dampfboot.
2013: Heike Raab: Cripping the Visual: Visual Politics in Crip Queer Activism, in: Evely Kilian, Elahe Haschemi Yekani, Beatrice Michaelis (Hg.), Queer Futures: Reconsidering Normativity, Activism and the Political, ASHGATE PUBLISHING LIMITED, 2013.
2012: Heike Raab: Die Genese moderner Staatlichkeit unter heteronormativitätskritischer Perspektive, in: Helga Haberler, Gundula Ludwig, Sara Paloni, Stating Queer - Queering the State Queer-theoretische Annäherungen an den Staat , Berlin 2012, Queer Verlag
2012: Heike Raab: 'Doing Feminism': Zum Bedeutungshorizont von Gender und Heteronormativität in den Disability Studies, Kerstin Rathgeb (Hrsg.), Disability Studies: Kritische Perspektiven für die Arbeit am Sozialen, Wiesbaden, VS Verlag.
2011: Heike Raab: Queer Theory und Intersektionalitätsforschung: Zur Aktualität einer Debatte, Studienheft des BdWi Nr. 8 – Schwerpunktheft: "Wissenschaft und Geschlecht." Erfolge, Herausforderungen und Perspektiven. Hrsg. vom des BdWi, dem GEW, ASTA UNI Jena und der ÖH, Marburg 2011.
2011: Heike Raab: Für eine Epistemologie der Minderheiten? Die Queer-, Disability- und Gender Studies und das epistemische Feld, in: Kulturrisse 1/2011, S. 16-19.
2011: Heike Raab: Inklusive Gender?: Gender, Inklusion und Disability Studies, in: Inlusion Online, Heft 1/2011; http://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion
2011: Heike Raab: Riskante Körper. Von Monstern, Freaks, Prothesenkörpern und Cyborgs, in: Elvira Scheich/Karen Wagels: Körper im Raum - feministische Zugänge zu Natur und Materie. Buchreihe der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung, Deutsche Gesellschaft für Soziologie DGS, Band 31, 2011; Verlag Westfälisches Dampfboot.
2010: Heike Raab: Fragmentierte Körper - Körperfragmente? Bewegte Körper im Spannungsfeld von Behinderung, Heteronormativität und Geschlecht, in: Nina Degele, Elke Gramespacher, Marion Mangelsdorf (Hrsg.), Gendered Bodies in Motion, Opladen 2010, Budrich Verlag, S. 143-163
2010: Heike Raab: Shifting the Paradigm: "Behinderung, Heteronormativität und Queerness", in: Swantje Köbsell, Jutta Jacob, Eske
Wollrad, Gendering Disability. Behinderung und Geschlecht in Theorie und Praxis, Bielefeld 2010, transcript Verlag, S. 73-95
2009: Raab Heike: Shifting the Paradigm: Behinderung, Heteronormativität und Geschlecht, in: an.schlaege 11/2009, S. 22-25
2007: Heike Raab, Intersektionalität in den Disability Studies: Zur Interdependenz von Disability, Heteronormativität und Gender, in: Werner Schneider, Anne Waldschmidt (Hrsg.), "Disability Studies, Kultursoziologie und Soziologie der Behinderung: Erkundungen in einem neuen Forschungsfeld". Bielefeld 2007, Transcript-Verlag, S.127-151
2007: Heike Raab, Und sie bewegen sich doch - Krüppellesben.In: Dennert, Gabriele; Leidinger, Christiane; Rauchut, Franziska: (Hrsg): In Bewegung bleiben: 100 Jahre Politik, Kultur und Geschichte von Lesben. Berlin 2007, Quer Verlag, S. 182-186
2007: Heike Raab, Queering (dis)abled body politics, in: Diskus - Frankfurter Student_innen Zeitschrift, Heft 1/2007, S.18-22


PromovendInnen   

Julia Seyss-Inquart, Mag.a, ist Mitarbeiterin am Institut für Bildungswissenschaft, Universität Wien
Forschungsschwerpunkte: Transformation des Bildungswesens; Erziehungs-wissenschaftliche Geschlechterforschung; Armut im Lebenslauf

E-Mail: julia.seyss-inquart@univie.ac.at

Publikationen: Seyss-Inquart, Julia (erscheint 2011): „Wenn ich groß bin werde ich Humankapital“ – Anmerkungen über die institutionelle Fremdbetreuung von Kindern. In: Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft, Bd.7; Seyss-Inquart, Julia (2009): Bildung als Allheilmittel gegen Armut? Kinderarmut und Bildung im südafrikanischen Kontext. Zeitschrift für Sozialpädagogik 04/09; Seyss-Inquart, Julia (2008): "Man kommt nicht als Frau zur Welt, sondern wird es." Zur sozialen Konstruktion des Körpers und deren Bedeutung für die Soziale Arbeit. In: Bramberger, Andrea (Hrsg.): Geschlechtersensible Soziale Arbeit. Wissenschaftliche Schriftenreihe des Zentrums für Zukunftsstudien - Salzburg, Münster, Hamburg, Berlin, Wien, London: LIT Verlag.