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AG Care: Relations, Rights & Policies  

 
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Der interdisziplinären Arbeitsgruppe Care: Relations, Rights & Policies liegt ein breites Verständnis von Sorge und Sorgeverhältnisse bzw. Sorgearbeit zugrunde. Die unter­schiedlichen Perspektiven der beteiligten Disziplinen darauf, was ein Sorgeverhältnis ausmacht oder wie Sorgearbeit gestaltet und finanziert wurde und wird, treffen sich in der Frage danach, welche Macht- und Ungleichheitsverhältnisse durch konkrete Sorgeregime hergestellt und legitimiert werden. Zentral dabei ist eine geschlechterkritische Perspektive. Wie wirken sich Geschlechterverhältnisse auf Vorstellungen und Praktiken von Sorgearbeit aus? Welchem historischen Wandel ist das Verständnis von Sorgetätigkeiten unterworfen? Welche Subjektvorstellungen werden in unterschiedlichen gesellschaftlichen Sorgebeziehungen hervorgebracht und inwiefern werden private und staatliche Sorgeangebote als angemessen, ausreichend oder gerecht empfunden?

Die Gruppe versteht sich vor allem als Arbeitsgruppe, in der auf kollegialer und unterstützender Weise unterschiedliche Arbeiten diskutiert werden. Darüber hinaus dient der Jour fix auch zur interdisziplinären Diskussion einzelner Begriffe, Konzepte oder Ideen, für die sich alle Interessierten aus ihren jeweiligen Forschungsperspektiven vorbereiten. Aus diesen inhaltlichen und fokussierten Kooperationen sollen sich mittelfristig weitere Veranstaltungen oder Publikationen ergeben, die an vergangene erfolgreiche Projekte anschließen. Außerdem soll die AG einen Raum bieten um projektbezogene Kooperationen einzelner Mitglieder bzw. der Gruppe als Ganzem zu fördern. Aus diesem Grund plant die Arbeitsgruppe eine Intensivierung der Kooperationen mit anderen Forschungseinheiten innerhalb der Plattform Geschlechterforschung und dem Forschungszentrum Medical Humanities, sowie mit nationalen und internationalen Partner_innen im Bereich der Care Forschung.

Sprecher:

Bernhard Weicht, Institut für Soziologie

Bernhard.Weicht@uibk.ac.at

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