Forschungsbereiche

Körper - Gesundheit - Normierung

Der Forschungsbereich konzentriert geschichts-, kultur-, politik-, religions- und literaturwissenschaftliche Zugänge zu historischen und aktuellen Körper- und Gesundheitskonzepten von und für Männer(n) und Frauen.

Körpergeschichte wird als diskursiver, reziproker und historischer Prozess aufgefasst, in welchem Körper und Körperlichkeit an der "Konstruktion" und "Kreation" von Körperbildern beteiligt war und ist, gleichzeitig Körper durch gesellschaftliche Körperkonzepte geformt und normiert wurden/werden. Körper- und Gesundheitskonzepte wirkten und wirken in ihrer Deutungsmacht über Symbolisierungen, Normierungen, Instrumentalisierungen und Politisierungen unmittelbar auf Männer und Frauen ein, erzeugten "soziale Ungleichheit" (Spree), definierten Geschlecht, Status und Lebenschancen.

Die Arbeiten zur umrissenen Thematik bewegen sich auf den Ebenen Grundlagenforschung (Recherche, Quellenerschließung, Quellenkritik) und Methoden-, Theorieentwicklung und -reflexion.