Tove

Tove Soiland studierte Geschichte, Philosophie und Germanistik in Zürich. Sie hat im Wintersemester 2016/17 die Klara-Marie-Faßbinder-Gastprofessur an der Hochschule Ludwigshafen inne, ist Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten und bietet bei der Gewerkschaft VPOD in Zürich regelmäßig Seminare für Frauen zu feministischer Ökonomie und politischer Theorie an.
2008 promovierte sie an der Universität Zürich zu »Luce Irigarays Denken der sexuellen Differenz. Eine dritte Position im Streit zwischen Lacan und den Historisten«.
2009 schrieb sie für das Stadttheater Bern die szenische Lesung »Nehmen Sie Ihr Gender selbst in die Hand, Madam!«. Sie ist Mitglied des Beirates der Zeitschrift Widerspruch. Ihre heutigen Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Feministische Theorie, französische Psychoanalyse und Marxismus.
2003 initiierte sie den »Gender-Streit«, eine Kontroverse um die theoretischen Grundlagen des Gender-Begriffs. Für das Historisch-kritische Wörterbuch des Marximus (8/1) verfasste sie 2013 den Eintrag »Lacanismus«.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausgewählte Publikationen:

    • 2009a: Gen
    • der als Selbstmanagement. Zur Reprivatisierung des Geschlechts in der gegenwärtigen Gleichstellungspolitik. In: Andresen, Sünne / Koreuber, Mechthild / Lüdke, Dorothea (Hg.): Gender und Diversity: Albtraum oder Traumpaar? Wiesbaden (VS Verlag für Sozialwissenschaften), S. 35-52 2014: Die Ungreifbarkeit postfordistischer Geschlechterhierarchie. In: Walgenbach, Katharina / Stach, Anna (Hrsg.): Geschlecht in gesellschaftlichen Transformationsprozessen. Opladen/Berlin/Toronto, S. 115-130
    • 2016: New modes of enclosures: A Feminist Perspective on the Transformation of the Social. In: Kessl, Fabian / Lorenz, Walter / Preston-Shoot, Michael / Otto, Hans-Uwe (Eds.): European Social Work – A Compendium (im Erscheinen)