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Forschungsgruppe Auto_Biographie – De_Rekonstruktionen 

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Profil

Die Forschungsgruppe "Auto_Biographie – De_Rekonstruktionen" beschäftigt sich aus einer geschlechterkritischen Perspektive mit der Frage der Subjekt- und Identitätskonstruktionen in autobiographischen Texten und Dokumenten sowie in historischen und literarischen Biographien. Dabei sollen sozial-, literatur- und kulturwissenschaftliche Zugänge fruchtbar gemacht werden. Als Quellen sind einerseits Primär- und Sekundärtexte, andererseits lebensgeschichtliche Interviews von Interesse.

Zunächst soll es um die Frage gehen, wie sich gesellschaftliche Verhältnisse in biographischen und autobiographischen Erzählungen niederschlagen bzw. wie sich das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft in den genannten Textgattungen gestaltet. Darüber hinaus soll aber auch die Frage nach lebensgeschichtlichen Kontinuitätskonstruktionen, nach der Multiplizität von Lesarten biographischer Dokumente, nach literarischen Autofiktionen, nach identitären Normierungen sowie nach Widerständigkeit, Brüchen und Fragmentierungen im Lebenslauf gestellt werden.

Die Forschungsgruppe hat sich im Herbst 2010 konstituiert. Sie trifft sich, um zu bestimmten Forschungsfragen Veranstaltungen in verschiedenen Formaten zu organisieren. Den Entschlüssen, im weiteren Rahmen Antworten einzuholen, gehen zumeist Werkstattgespräche voraus, in denen die Mitglieder der Gruppe Probleme vorgestellt und mit den anderen diskutiert haben. Die Teilnahme einzelner an wissenschaftlichen Veranstaltungen wird auch zum Impuls für die Gruppe. Den Impulsen folgen gemeinsame Lektüre und schließlich wissenschaftliche Veranstaltungen und Veröffentlichungen.

Leitung der Gruppe:
Okt. 2010 bis Mai 2012: Doris Eibl
Mai 2012 bis Nov. 2013: Nina Kogler
seitdem: Ursula Schneider 

 

Kooperationstag 2014

Kooperationstag 2014

 

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