Kernfach: Österreichische Geschichte



Aktuelles

  • Programm des gemeinsamen Forschungskolloquiums der drei Historischen Institute, Wintersemester 2017/18
  • Programm der Ringvorlesung 100 Jahre Österreich, Teil 1 - Am Ende ein Anfang: Vom Habsburgerreich in die Erste Republik, Sommersemester 2018

 

Ankündigungen

  • Podiumsdiskussion: 100 Jahre Republik Österreich
  • Podiumsgäste: Heinz Fischer (Bundespräsident a. D.), Oliver Rathkolb (Institut für Zeitgeschichte/Universität Wien), Monika Sommer-Sieghart (Haus der Geschichte Österreich), Helmut Wohnout (Bundeskanzleramt/Bundespressedienst)
  • Moderation: Dirk Rupnow, Kurt Scharr
  • Mittwoch, 14. März 2018, 18.00 Uhr
  • Innsbruck, Ursulinensäle (Innrain 5-7)
  • Plakat

 

Besuch aus Czernowitz
Im Rahmen des PREPUS-Projekts besuchten Studierende, insbesondere der Geschichte und der Translationswissenschaft, Dozenten und Archivmitarbeiter aus Černivci (Czernowitz) Tirol vom 18. bis zum 28. September. Weiterlesen.

Das Projekt „The Presence of the Past in Urban Space“, gefördert vom Österreichischen Austauschdienst, unter der Leitung von ao. Univ.-Prof. Dr. Gunda Barth-Scalmani und Univ.-Prof. Dr. Kurt Scharr thematisiert das kulturelle Erbe von Gesellschaft(en) im urbanen Raum und setzt sich das Ziel, Studierenden das nötige wissenschaftliche Instrumentarium zur Erforschung dessen zu vermitteln. PREPUS wird von der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und der Juryj-Fedkovyč-Universität Černivci (Czernowitz) getragen und beinhaltet den gegenseitigen Besuch der jeweiligen Städte mit ihren Universitäten und kulturellen Einrichtungen, insbesondere Museen und zentralen Erinnerungsorten. Neben dem internationalen steht auch der interdisziplinäre Austausch im Vordergrund.

Nordkette

„Das PREPUS-Projekt verlieh uns eine einmalige Möglichkeit, die von märchenhafter Natur und Alpenfrische geprägte Region Tirol unter die Lupe zu nehmen. Besonders erstaunlich fanden wir die Berge. Man hatte das schöne Gefühl von den Bergen umwickelt zu sein.“

 Marko Kulyk 

Die erste Woche wurde in Innsbruck verbracht, einerseits mit Ausflügen in Bibliotheken, Museen, die Innenstadt und die unmittelbare Umgebung, um die Studierenden mit der Stadt und ihren Forschungsmöglichkeiten bekannt zu machen. Andererseits erhielten sie die Möglichkeit, ihren wissenschaftlichen Interessen nachzugehen und Material für eigene Beiträge für unser gemeinsames Buchprojekt zu erschließen. Innsbrucker Studierende beteiligten sich daran und standen unseren Gästen mit Rat und Tat zur Seite.

Die Studenten aus Czernowitz konnten sich vergewissern, dass Bibliotheken und Archive sowie auch Museen keine Überbleibsel sind, sondern dank neuen zukunftsorientierten Konzepten den modernen Bedürfnissen von Jugendlichen entsprechen.

 Larysa Oleksyšyna

Vom 25. bis zum 28. September bereisten wir Südtirol, insbesondere das Pustertal, wo wir neben Museen vor allem zentrale Erinnerungsorte der Geschichte Südtirols erkundeten. Thematischer Schwerpunkte waren dabei u.a. die Tourismusgeschichte und der Ersten Weltkrieg. Besonderes Interesse weckte auch der Besuch des Landtags in Bozen, wo der Abgeordnete Hans Heiss die Folgen der Südtiroler Autonomie vorstellte; eine Entwicklung, die für die gegenwärtige Ukraine besonders relevant scheint.

Das Projekt hat eine Austauschplattform geschaffen, die wertvolle Anregungen für alle beteiligten Fächer und Institutionen geliefert und zum Knüpfen von Kontakten beigetragen hat. Zum kommenden Wintersemester 2018/19 ist die Veröffentlichung eines Sammelbandes, sowohl in deutscher als auch ukrainischer Ausführung, geplant.

vor dem Hotel Pragser WildseeDiese Zeit in Innsbruck war eine unvergessliche Erfahrung für mich, nicht nur weil ich die wunderschöne Natur des Landes und einzigartige Kultur genießen konnte, sondern auch weil ich mich mit meinen Freunden aus Österreich wieder getroffen habe, die letztes Jahr nach Czernowitz gekommen sind.

Alona Prozorova