Kernfach: Geschichte der Neuzeit



Forschung

  

Das Kernfach Geschichte der Neuzeit befasst sich in der Forschung hauptsächlich mit der Epoche der europäischen Frühen Neuzeit (ca. 1500-1800). Im Mittelpunkt stehen die Geschichte des Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation und seiner Territorien, die Geschichte der italienischen Staatenwelt sowie die Geschichte Großbritanniens und der Niederländischen Republik. Diese verschiedenen Geschichtsräume untersuchen wir insbesondere auf europäische Beziehungs- und Verflechtungsphänomene und zeitgenössische Wahrnehmungen und Netzwerke. Daneben betreiben wir vielfältige Spezialforschungen aus den Bereichen der politischen Kultur, der Religionsgeschichte, der europäischen Expansion, der Renaissance, der Entwicklung ländlicher Gesellschaften und der Medizin- und Psychiatriegeschichte. In diversen Einzelprojekten binden wir auch die Tiroler und Vorarlberger Regionalgeschichte in europäische Fragestellungen ein.

Ein wichtiges Anliegen ist unsere Beteiligung am Innsbrucker Forschungsschwerpunkt „Kulturelle Begegnungen – kulturelle Konflikte“. Dort bringen wir die oben genannten Untersuchungsfelder in übergeordnete Fragestellungen der Kulturwissenschaften und Globalisierungsforschung ein. Namentlich sind wir im Forschungszentrum „Europakonzeptionen" engagiert. Hier fragen wir nach inner- und außereuropäischen Wahrnehmungsmustern europäischer Gesellschaften in der Vergangenheit

 

Laufende Forschungs- und Dissertationsprojekte

 

Stereotypen am Kaiser- und Papsthof (ca. 1490-1520)

MMag. Markus Debertol

 

Die Habsburger und die Astrologie in der Frühen Neuzeit

Mag.a Christine Kögler

 

Michele Fedrigazzi – Unternehmer und Dynast im 17. Jahrhundert

Mag. Daniel Mascher

 

„Männlichkeit“ im zentralalpinen Bergbau bis 1800 – ein Beitrag zur Geschlechterforschung

Mag.a Alexandra Ruetz

Nach oben scrollen