Tiroler Trachtenpraxis im 20. und 21. Jahrhundert

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Förderschwerpunkt

Die Abteilung Kultur des Landes Tirol stellt 2014-18 500.000 € (jährlich 100.000 €) für Forschungsprojekte zu "Volkskultur und Nationalsozialismus" in Bezug auf die Rolle der "Volkskultur", ihre Umdeutungen und Instrumentalisierungen auf dem Gebiet der heutigen Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino und in Vorarlberg (als Teil des damaligen Gaues Tirol Vorarlberg) zur Verfügung. Die rechtliche Grundlage dafür bilden das Tiroler Kulturförderungsgesetz 2010 und die Kulturförderungsrichtlinie 2011. Gefördert werden "wissenschaftliche Projekte insbesondere der Universität Innsbruck und aus der Region des historischen Tirol" und/oder Projekte, "die geeignet sind, das Wissen um die eigene Geschichte in die Praxis von volkskulturellen Verbänden und Vereinen zu vermitteln".

Projekte können jeweils zum 15. Februar und 15. September des Jahres eingereicht werden. Nähere Informationen zur Antragsstellung finden sich in der Richtlinie der Landesregierung zum Förderschwerpunkt.

Nach der Vergabe der ersten Fördermittel 2014 wurde eine "Forschungsplattform Erinnerungskultur" eingerichtet. Sie bündelt die vom Schwerpunkt geförderten sowie weitere, teilweise schon vor 2014 angelaufene Projekte. Im Rahmen dieser Plattform arbeitet unser Projekt eng mit dem Projekt "Kultur- und Identitätspolitik im Gau Tirol-Vorarlberg 1938-45" (Leitung: Prof. Thomas Albrich, Bearbeiter: Mag. Nikolaus Hagen) des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck zusammen. In die Plattform integriert sind Forschungen zur Geschichte des Schützenwesens im Nationalsozialismus (Dr. Michael Forcher) und zur Geschichte des Blasmusikwesens in Südtirol (Dr. Hubert Mock), VertreterInnen des ChronistInnenwesens, der Tiroler Landesmuseen und des Instituts für Volkskultur und Kulturentwicklung (IVK). Ein von MMag. Bernhard Mertelseder geleitetes Projekt des Zentrums für Erinnerungskultur und Geschichtsforschung (ZEG) der Universität Innsbruck (betreut von Mag. Martin Steidl und Bakk. phil. Andreas Fink) dient der teilweise koordinierten Zeitungsrecherche und baut eine gemeinsame "Informationsplattform" auf.