Evaluation der Lehre

Geiwi-Vorplatz BauarbeitenSeit einigen Jahren haben Studierende im Rahmen von Evaluationen die Möglichkeit, ihre Zufriedenheit mit der Gestaltung der Lehre, ihre Einschätzung der Schwierigkeit sowie ihre Zufriedenheit mit den Rahmenbedingungen der Lehre (Pünktlichkeit, Infrastruktur etc.) zu artikulieren. Die Lehrenden als Einzelpersonen und das Institut als Organisationseinheit nehmen diese Rückmeldungen sehr ernst und bemühen sich um die Einführung von Maßnahmen, mit denen die Qualität der Lehre gehalten und nach Möglichkeit noch gesteigert werden soll. Auf dieser Seite nehmen wir zu Evaluierungsergebnissen Stellung. Wenn Sie weitere Anregungen haben, kontaktieren Sie bitte die Studierendenvertretung, die Vorschläge gerne an uns weiterleitet.

Wir arbeiten an der Verbesserung der Lehre

Stellungnahme des Instituts zur Evaluierung im Sommersemester 2011

Wie bei den bisherigen Evaluationen liegt das Institut für Germanistik in allen Bereichen im Durchschnitt der Fakultät, mit kleinen Abweichungen nach unten und oben bei einzelnen Fragen.

Verbesserungsbedarf sehen die Studierenden bei der Definition der Lernziele und bei den Prüfungsinformationen. Daher wird allen Lehrenden der Germanistik noch einmal nachdrücklich empfohlen, bereits zu Anfang der Lehrveranstaltungen deutlich auf die mit der LV verbundenen Ziele und die Voraussetzungen für die Notenvergabe hinzuweisen (eine entsprechende Information ist allerdings noch im laufenden Sommersemester 2011 bereits durch den Studienleiter des Faches erfolgt). Bezüge zur außeruniversitären Praxis herzustellen ist in einer Nationalphilologie nicht so einfach wie in anderen Fächern, aber auch hier sollte z.B. stärker auf die Tätigkeit als Lehrer/in hingewiesen werden; das Institut bemüht sich darum bereits durch die Anrechnung von Praktika als Modul im BA-Studium und durch speziell auf das Lehramt abgestimmte Angebote.

Bemängelt wird teilweise immer noch die Raumsituation, auf die das Institut keinen Einfluss hat. Allerdings ist festzustellen, dass die Zuordnung der Räume im 8. / 9. Stock zum Institut und die weitere Renovierung durch neue Fenster und Abdunkelungsmöglichkeiten den Lehrbetrieb seit der Sommerpause erleichtert.

Einige Punkte wie das geringer eingestufte Interesse an Lehrveranstaltungen kann mit den bereits erkannten Defiziten des BA-Studienplans zusammenhängen, auch die erkennbar geringere Bereitschaft der Studierenden zur Vor- und Nachbereitung kann durch die hohe Prüfungsbelastung (etwa durch einstündige Lehrveranstaltungen) mit verursacht worden sein. Der Studienleiter sammelt bereits Vorschläge zur Verbesserung des Studienplans, sobald dies möglich sein wird, soll eine Überarbeitung erfolgen.

Die Zufriedenheit mit der Lehre der Germanistik ist insgesamt jedoch in allen Bereichen sehr hoch, für die Wertschätzung dankt das Institut den Studierenden.

Stellungnahme des Instituts zur Evaluierung im Wintersemester 2010/11

In allen Bereichen und bei fast allen Fragen schneidet das Institut für Germanistik sowohl im Vergleich mit der restlichen Fakultät sowie mit der gesamten Universität entweder leicht überdurchschnittlich oder leicht unterdurchschnittlich ab. Es gibt kaum statistisch signifikante positive oder negative Ausreißer, mit folgenden Ausnahmen:

Verbesserungspotenzial gibt es bei der Frage nach "ausreichenden Prüfungsinformationen" (leicht unterdurchschnittliches Ergebnis im Fakultätsvergleich). Der "verlangte Lernaufwand" wird von mehr Studierenden öfter als zu hoch eingeschätzt, als dies bei anderen Instituten der Fall ist. Andererseits ist die Zustimmung zum Schwierigkeitsgrad ("genau richtig") deutlich höher als bei anderen Instituten an der Fakultät. Möglicherweise handelt es sich weniger um ein reales als ein ‚gefühltes‘ Defizit. Hier kann beispielsweise gegengesteuert werden, indem die Studierenden noch mehr als bisher über Ziele, Aufwand und beabsichtigten Lernerfolg der LV informiert werden. In jedem Fall sind die LV-LeiterInnen angehalten, die Rückmeldungen zu ihren Lehrveranstaltungen dahingehend genau zu prüfen, ob und ggf. weshalb der Lernaufwand als zu hoch empfunden wird.

Die Räume werden als eher zu klein bewertet. Die Germanistik bemüht sich weiterhin, die durch steigende Studierendenzahlen teilweise sehr vollen Kurse durch zusätzliche Lehraufträge in den Griff zu bekommen.

Insgesamt gibt es aber sehr hohe Zustimmung in allen wichtigen Bereichen. Das Institut freut sich über die positive Evaluierung und ist weiterhin bemüht, bei allen Einzelfragen auf die Interessen der Studierenden möglichst große Rücksicht zu nehmen.

 

Stellungnahme des Instituts für Germanistik zur flächendeckenden Evaluierung der Lehre im Sommersemester 2008 und im Wintersemester 2008/09

Das insgesamt überaus positive Ergebnis der Evaluierung ist den KollegInnen der Germanistik Ansporn, in diesem Sinne weiter zu arbeiten. Es soll stärker als bisher darauf geachtet werden, dass es Raum für Verständnisfragen gibt und dass die jeweiligen Ziele der LVs deutlich werden. Weitere Verbesserungen sollen durch Mitarbeitergespräche, Nachbesprechungen, Teambesprechungen der Abteilungen und gezielt gewählte Fortbildungskurse (vgl. die Angebote der Personalentwicklung) erreicht werden. Bei den Lehrendenversammlungen sollen Evaluierungsfragen verstärkt diskutiert werden.

Die TeilnehmerInnenzahlen ergeben sich in den LVs aus den von den Curricula vorgegebenen Teilungsziffern. Dass in einzelnen LVs TeilnehmerInnen nicht zugelassen werden können, liegt an der eingeschränkten Vorhersehbarkeit, wie viele Studierende welche LVs in welchem Semester belegen wollen. Für die Planung dienen Erfahrungswerte bzw. Vorjahreswerte als Grundlage, sie werden jedes Semester neu angepasst. Ziel des Instituts ist es weiterhin, jeder und jedem einen Platz im gewünschten Kurs zu ermöglichen.

Für die Raumsituation und die technische Ausstattung ist das Institut nicht direkt verantwortlich, die Institutsleitung und die Lehrenden bemühen sich ständig bei den entsprechenden Stellen der Verwaltung um Verbesserungen. Auch bei der Raumzuteilung ist das Institut stets bemüht, Probleme im Dialog mit der hierfür zuständigen Fakultätenservicestelle zu lösen.

Wir danken unseren Studierenden für ihr Feedback!