Allgemeine Informationen zur Datenbank

Aus technischen Gründen besteht das IZA nun vorerst aus zwei Datenbanken, der Datenbank des Neubestands (seit Oktober 2000) unter http://iza.uibk.ac.at und des Altbestands (von ca. 1960 bis Oktober 2000) unter http://webapp.uibk.ac.at/iza. Die Digitalisierung des Altbestands wird voraussichtlich im Sommer 2006 abgeschlossen sein, die Zahl der erfassten Artikel wird auf der Homepage des Altbestands angezeigt. Insgesamt werden es zwischen 800.000 und 1 Mio. Artikel sein. Bis zur vollständigen Erfassung sollte weiterhin auch im IZA nachgefragt werden, ob sich weitere, bisher nicht digitalisierte Dokumente zum gesuchten Begriff finden lassen.

Dokumentationsstelle / Sammlungen

ordner zeitungen
(c) Büro für Öffentlichkeitsarbeit, Universität Innsbruck

Sammelschwerpunkte

Literatur, Literaturwissenschaft und Literaturkritik

  • Buchbesprechungen (Primär- und Sekundärliteratur)
  • Porträts und Interviews von bzw. mit AutorInnen, VerlegerInnen, KritikerInnen, ÜbersetzerInnen, WissenschaftlerInnen
  • Artikel zu Preisverleihungen und Gedenktagen
  • Berichte zu Symposien und Kongressen

Theater, Hörspiel, Literaturverfilmungen

  • Aufführungsbesprechungen
  • Porträts und Interviews von bzw. mit SchauspielerInnen, RegisseurInnen, IntendantInnen
  • Berichte zu Symposien, Kongressen, Theatertreffen und -festivals

Sprache, Sprachwissenschaft und Sprachkritik

  • Buchbesprechungen
  • Porträts und Interviews von bzw. mit WissenschaftlerInnen
  • Berichte zu Symposien und Kongressen
  • Artikel zu Sprachentwicklung, Rechtschreibreform, Sprachvarietäten etc.

Die Sammlungen sind außer nach Personen und Werktiteln auch nach Schlagwörtern abrufbar. [-> zu einer Auswahl von Schlagwörtern]

Zeitungsausschnittsammlung

depot

Das Innsbrucker Zeitungsarchiv / IZA ist die größte universitäre Dokumentationsstelle für journalistische Literaturkritik im deutschen Sprachraum. Seit 1960 sammelt das Archiv auf der Basis ausgewählter deutschsprachiger Tages- und Wochenzeitungen [-> Liste der Zeitungen] neben der klassischen Buchkritik Artikel zu allen Bereichen des literarischen Lebens. Berücksichtigt werden alle Zeiten, Kulturen und Sprachen. Das Archiv dokumentiert zur Zeit (März 2004) weit mehr als eine Million Artikel. Der jährliche Zuwachs beträgt ca. 25.000 Zeitungsausschnitte.

Papierarchiv

depot

Das IZA wurde bis zum 30.September 2000 als Papierarchiv geführt. Es ist abrufbar nach ca. 70.000 Personen (SchriftstellerInnen, KritikerInnen, Literatur- und SprachwissenschaftlerInnen, KabarettistInnen, VerlegerInnen, SchauspielerInnen, RegisseurInnen etc.) und etwa 800 übergreifenden Schlagwörtern zum literarischen Leben.
Möglichkeiten der Nutzung des Archivs bestehen zum einen vor Ort, zum anderen werden auf Anfrage Papierkopien der gewünschten Artikel zum persönlichen Gebrauch und zu Forschungszwecken verschickt. Bestellungen per E-Mail, Fax, Brief oder Telefon. [-> Informationen zu Bestellung/ Recherchegebühren]

Elektronisches Archiv

Seit dem 1.Oktober 2000 werden alle Zeitungsartikel eingescannt und elektronisch abgespeichert. Der Zugang zu den bibliographischen Angaben ist jedem Benutzer kostenlos über eine Online-Datenbank möglich. Dank der Zustimmung vieler Zeitungsherausgeber kann darüber hinaus ein Teil der Artikel kostenlos als Faksimile (Pdf-Datei) weitergegeben werden. Jene Artikel, für die das Archiv bisher keine Nutzungsrechte erhalten hat, können direkt aus der Online-Datenbank bestellt werden. Sie werden per Post als Papierkopien geliefert.
Die urheberrechtlich freien Artikel sind als solche kenntlich gemacht pdfsymbol. Es sind dies alle relevanten Artikel aus den folgenden Tages- und Wochenzeitungen:

  • Der Falter
  • Der Standard
  • Die Furche
  • Die Weltwoche
  • Dolomiten
  • FF
  • Frankfurter Rundschau
  • Freitag
  • Neue Zürcher Zeitung
  • Neues Deutschland
  • profil
  • Rheinischer Merkur
  • Salzburger Nachrichten
  • Tiroler Tageszeitung
  • Vorarlberger Nachrichten
  • Wiener Zeitung

Die Software wurde im Rahmen des EU-Projekts LAURIN sowie des vom BM:VIT unterstützten Projekts LAURIN+ entwickelt: http://laurin.uibk.ac.at/.

Literatur- und Kulturzeitschriften

magazin

Neben der Zeitungsausschnittsammlung verfügt die Dokumentationsstelle über eine umfangreiche Sammlung von Literatur- und Kulturzeitschriften aus Österreich, der Schweiz und Deutschland [-> zu den Literatur- und Kulturzeitschriften]. Die bibliographischen Angaben der Zeitschriftenbeiträge werden seit 1996 in einer elektronischen Datenbank erfasst, die seit Herbst 2002 über den Online-Bibliothekskatalog der Universitätsbibliothek Innsbruck abrufbar ist [-> zur Zeitschriftendatenbank]. Die vor diesem Zeitpunkt dokumentierte Literatur kann über den Kärtchenkatalog des IZA bibliographiert werden. Alle genannten Zeitschriften können im IZA eingesehen bzw. die Artikel über das IZA bestellt werden.

Audio-Videothek

Dem Archiv angeschlossen ist eine umfangreiche Audio- und Videosammlung, vornehmlich zur deutschsprachigen Literatur. Dokumentiert werden Theateraufführungen, literarische Verfilmungen, Hörspiele, Porträts und Interviews von bzw. mit AutorInnen, VerlegerInnen, SchauspielerInnen und RegisseurInnen. Sie umfasst derzeit rund 7.000 Mitschnitte. Die bibliographischen Daten zu den einzelnen Sendungen sind ab Herbst 2004 online abrufbar. Kopien der Mitschnitte ausschließlich zum privaten Gebrauch oder für Zwecke der Forschung und Lehre (§ 76 und § 42 UrhG) können über das IZA bestellt werden.

Sondersammlungen / Schenkungen

Filmkritik

Bei der Sammlung handelt es sich um eine Schenkung von Herrn Dr. Ludwig Call an das Innsbrucker Zeitungsarchiv. Sie beginnt in den späten 1950er Jahren und wurde mit 30. Juni 2001 eingestellt. Die Sammlung beinhaltet rund 19.500 alphabetisch nach Filmtiteln geordnete Filmkritiken, die in der von der Katholischen Bischofskonferenz Österreichs ins Leben gerufenen Wochenzeitschrift "Katholischer Filmdienst" (später "Multimedia") erschienen sind.

Zeitungsausschnittsammlung der Stadtbibliothek Bremen

Hierbei handelt es sich um eine Schenkung von ca. 35.000 Zeitungsausschnitten aus deutschen Tages- und Wochenzeitungen. Die Sammlung reicht bis in die frühen 60er-Jahre zurück.
Da aus Kostengründen kurzfristig eine Integrierung der Bremer Sammlung in das IZA nicht möglich ist, werden die Bestände zunächst als Sondersammlung betreut; diese kann ab sofort in Innsbruck eingesehen und genutzt werden

Theaterkritiken von Rudolf Kellermayr

Die einzelnen Besprechungen sind in der KLEINEN ZEITUNG, in der FURCHE; im STEIRERBLATT, in der UNION, in der ÖSTERREICHISCHEN ZEITUNG (Organ der Sowjetarmee in Österreich) und in den THEATERNACHRICHTEN erschienen. Es geht dabei in der Hauptsache um Grazer Aufführungen, aber auch um solche in Wien, Paris, Lignano, Maribor und bei den Salzburger Festspielen.

Freunde

Nur durch die finanzielle Förderung zahlreicher öffentlicher Einrichtungen und die Unterstützung vieler Freunde war es möglich, das IZA von einer privaten Sammlung zu einer der führenden Dokumentations- und Forschungsstellen für Literaturkritik und Literaturvermittlung im deutschsprachigen Raum auszubauen.

Dafür möchten wir uns an dieser Stelle bei folgenden Institutionen ausdrücklich bedanken:

Im Besonderen möchten wir uns auch bei den Zeitungsherausgebern bedanken, die uns über die Jahre durch großzügige Gratisabonnements gefördert haben bzw. noch immer fördern und die es uns durch die eingeschränkte Überlassung der Urheberrechte ermöglichen, einen Teil der elektronischen Faksimiles kostenlos im Internet anzubieten.