Sprachpraxis


MitarbeiterInnenbalken-dunkelblau

Cordula Schwarze - Bernadette Rieder

Die Lehrveranstaltungen im Bereich Sprachpraxis werden auch von externen Lehrbeauftragten abgehalten:
Heiner Apel, Alexander Eberharter, Ruth Frick-Pöder, Petra Knoflach, Barbara Moser, Nicola Supper, Angela Unger 

Arbeitsfelder

balken-dunkelblau

Kommunikationskompetenz 07Von Germanisten und Germanistinnen und von Lehrenden des Unterrichtsfaches Deutsch wird in besonderer Weise der kompetente Umgang mit geschriebener und gesprochener Sprache erwartet. Sie sollen angemessene Texte für verschiedene Bereiche, Zielgruppen und Interessen produzieren, analysieren und optimieren können, sie sollen Experten und Expertinnen mündlicher Rhetorik sein, sie sollen mit verschiedenen Kommunikationsanforderungen professionell umgehen können und eine solide ausgebildete Stimm- und Sprechtechnik haben.
Im Fach Sprachpraxis stehen diese Fähigkeiten als professionell relevante Kompetenzen im Mittelpunkt. Die Ausbildung ist auf die berufliche Realität hin orientiert und die Optimierung des eigenen mündlichen und schriftlichen kommunikativen Handelns ist zentral. Daneben ist die theoretisch-konzeptuelle Reflexion und Analyse beobachteten und selbst erfahrenen sprachlichen Handelns ein weiterer Schwerpunkt. Auf diese Weise ist die Arbeit im Bereich Sprachpraxis handlungsorientiert, theoriegeleitet und forschungsbasiert sowie eng verzahnt mit den anderen Fachbereichen der Germanistik.


Studienschwerpunktebalken-dunkelblau

Lehrangebote des Faches Sprachpraxis sind in allen germanistischen Curricula verankert. Es ist eine obligatorische Grundausbildung in Theorie und Praxis schriftlicher und mündlicher Kommunikation zu absolvieren, die mehrere Veranstaltungen umfasst. Zur Vertiefung können Wahlmodule besucht werden, die in zwei thematisch aufeinander abgestimmten Veranstaltungen Spezialprobleme der mündlichen und schriftlichen Kommunikation behandeln.


Forschungsschwerpunktebalken-dunkelblau

Forschungsschwerpunkte sind Methodik und Didaktik der mündlichen Rhetorik und des Erwerbs von Textproduktionskompetenz sowie die gesprächsanalytisch und sprechwissenschaftlich perspektivierte Analyse multimodaler Kommunikation insbesondere des toposbasierten Argumentierens. Ein größeres Forschungsprojekt von Cordula Schwarze hat die Charakteristika von "Auswertungsgesprächen" in der Lehre zum Gegenstand und fokussiert neben interaktionstypologischen Aspekten das Verhältnis von Deskriptivität und Normativität in didaktisch motivierter Sprachreflexion.