Neuere deutsche Literaturwissenschaft: Arbeitsfelder

Lehre aktuellDie Beschäftigung mit der neueren deutschen Literaturgeschichte, mit dem literarischen Leben und seinen Institutionen in Geschichte und Gegenwart sowie die Analyse und Interpretation literarischer Texte erfolgt unter vielfältigen methodisch-theoretischen Zugängen. Damit wird dem Methodenpluralismus der Literaturwissenschaft Rechnung getragen, wobei auch die aktuelle Theorie- und Methodendiskussion auf der Ebene der Literaturästhetik (Literarizität, Intertextualität, Diskursmodelle) sowie literatursoziologische und kulturwissenschaftliche Forschungsansätze berücksichtigt werden. Weiters finden feministische und an der Gender-Forschung orientierte Theorien Eingang in die literaturwissenschaftliche Arbeit.


Da die Literatur stets in soziale und kulturelle Prozesse der Gesellschaft(en) eingebunden war und ist, sind die MitarbeiterInnen des Fachbereichs bestrebt, Produktion, Edition und Rezeption von Literatur und deren Akteure im gesellschaftlichen Feld ‚Literatur' in den Blick zu nehmen. Neben der kontextorientierten Gattungspoetik und Gattungsgeschichte sowie der literarischen Formgeschichte kommen daher auch der Literaturbetrieb, die Rolle der Literaturkritik und die Prozesse der Literaturvermittlung und der Kanonbildung in den Blick.


Wenngleich der textphilologischen Analyse besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird, reicht die Palette der Arbeitsfelder bis zur interdisziplinären Literaturbetrachtung (z.B. Literatur und Theologie) und zu komparatistischen Fragestellungen (literarische Wechselwirkungen).
Zu speziellen Inhalten und Gegenständen der Arbeitsfelder siehe auch unter Forschungsschwerpunkte des Fachbereichs.

 

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