Hans Wellmann

 

Wellmann

Hans Wellmann 1936-2012

 

Der Niedersachse Hans Wellmann war zunächst als wissenschaftlicher Assistent für Geographie bzw. für Germanistik an den Universitäten Aachen und Bonn tätig. 1967 arbeitete er im Forschungsprojekt "Sprachaufbau" an der Universität Innsbruck mit. Von 1970 bis 1975 war Hans Wellmann wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsprojekt „Deutsche Wortbildung - Typen und Tendenzen in der Gegenwartssprache" des Instituts für deutsche Sprache, Mannheim, Außenstelle Universität Innsbruck. Deutsche Wortbildung Typen kleinIm Rahmen dieses von Prof. Johannes Erben geleiteten, DFG-geförderten Projekts (1968-1988) entstanden fünf umfangreiche Bände, an denen Hans Wellmann - z.T. hauptverantwortlich - beteiligt war. Als Dozent der Universität Innsbruck hielt er dort von 1976 an immer wieder Lehrveranstaltungen. 1978 wurde er o. Prof. für Germanistische Linguistik an der Universität Augsburg, 1981 und 1983 Dekan der Philologischen Fakultät II, 1987 Senator der Universität Augsburg. Im Jahr 2000 erhielt er für seine Verdienste um die Auslandsgermanistik das Ehrendoktorat der Universität Chabarowsk. Hans Wellmann hat zahlreiche Aufsätze und Bücher veröffentlicht. Seine Arbeitsgebiete waren Grammatik (Deutsche Grammatik 2008), Lexikologie und Lexikographie (Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache 1993 ff., 2008; Taschenwörterbuch Deutsch als Fremdsprache 2003 ff., 2007), weiters Sprachgeschichte, Stilistik und Pragmatik. Mehr dazu
Prof. Hans Wellmann ist dem Germanistischen Institut der Universität Innsbruck bis zu seinem Tod freundschaftlich verbunden geblieben. Er war ein in jeder Hinsicht anregender, interessanter Gesprächspartner und ein großer Förderer jüngerer Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen.