Das Projekt

Die auf dieser Website zur Verfügung gestellten Inhalte sind Resultat eines vom österreichischen Forschungsfonds (FWF) geförderten Projekts, das am 1. März 2007 am Innsbrucker Zeitungsarchiv (IZA) startete und am 23. Dezember 2010 endete. Das Projekt DILIMAG dient der Erfassung, Beschreibung und Archivierung von deutschsprachigen digitalen Literaturmagazinen. Es wird in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Digitalisierung und elektronische Archivierung (DEA) der Unversitäts- und und Landesbibliothek Tirol Innsbruck (ULB) ausgeführt. Die Sammlung wird nach Projektende vom Innsbrucker Zeitungsarchv / IZA weitergeführt.

 

Idee

Das Projekt DILIMAG möchte einer Entwicklung Rechnung tragen, die auf dem Gebiet der Literatur eine immer größere Rolle spielt, nämlich das Auftreten von völlig neuen Formen der Literaturvermittlung, die über das Internet entstanden sind und aufgrund der besonderen Eigenschaften des Netzes und der digitalen Medien nicht über die herkömmlichen Beschreibungsverfahren und Analysemethoden erfasst werden können.

 

Ziele

Das Projekt konzentriert sich auf digitale, d.h. reine Netzpublikationen, die über keine Printvarianten verfügen, da diese in ganz besonderer Weise drohen, in der Unübersichtlichkeit und Kurzlebigkeit des Netzes verloren zu gehen. Um eine langfristige Verfügbarkeit der Netzpublikationen zu ermöglichen und damit eine wissenschaftlich fundierte Basis zu schaffen, aufgrund derer das literarische Leben im Netz von seinen frühen Entstehungsjahren an erfasst, beschrieben und zugänglich gemacht werden kann, verfolgt das Projekt im Wesentlichen drei sich gegenseitig bedingende Ziele:

  • Im wissenschaftlichen Bereich: die Analyse und Kommentierung der verschiedenen Präsentationsformen digitaler Literaturmagazine.
  • Im dokumentarischen Bereich: eine möglichst umfassende Erhebung der seit der Öffnung des WWW ausschließlich im Internet erschienenen bzw. erscheinenden deutschsprachigen Literaturmagazine.
  • Im technologischen Bereich: die systematische Archivierung der untersuchten Quellen in einem digitalen Repositorium.


Umsetzung

Bei der technischen Realisierung greifen wir auf den WebCurator zurueck. Dabei handelt es sich um ein umfassende Anwendung, die vom Internationalen Internet Preservation Konsortium in Auftrag gegeben wurde und als Open Source Software vorliegt. Die gesammelten Internetseiten werden schließlich in einem METS Objekt abgebildet und im digitalen Repositorium der Universität Innsbruck gespeichert.

 

Wir brauchen Ihre Mitarbeit!!

Da Netzpublikationen sich dynamisch verhalten und sich also ständig verändern, sucht das Projekt den Wissensaustausch mit Usern und den Anschluss an thematisch verwandte Archivprojekte. Wir bitten Herausgeber von literarischen Online-Portalen, Betreuer von Linksammlungen und Archivprojekten zum Thema um Kontaktaufnahme.

Sie können sich hier in die Mailingliste aufnehmen lassen:

Anmeldung zur Mailing List

Kontakt: renate.giacomuzzi@uibk.ac.at