Ältere Meldungen ab 2015buch

Studiumbalken-dunkelorange

  • Informationsveranstaltung für Studierende der Germanistik: Erasmus und Praktika
    Cordula Schwarze und Heike Ortner informieren über Zusatzangebote im Germanistikstudium.
    • Teil 1:
 Praktika während des Studiums – Möglichkeiten und Institutionen
    • Teil 2:
 Studieren mit Erasmus - Ablauf und Stipendien

    Zeit: Dienstag, 17.11.2015, ab 17:15 Uhr 
    Ort: Raum 40904 (Besprechungsraum), 9. Stock

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

  • Einladung zur Erstsemestrigen-Begrüßung

    Am Montag, 5. Oktober 2015, 12-13.30h findet im Seminarraum 40935 (9.Stock) die Begrüßung der Erstsemestrigen am Institut für Germanistik statt. 

    Der Institutsleiter, Prof. Dr. Thomas Wegmann, die Studienbeauftragten, Elisabeth De Felip-Jaud und Sieglinde Klettenhammer, und die StudierendenVerterterInnen werden dabei für Ihre Fragen gerne Rede und Antwort stehen.

  • Das Institut für Germanistik wünscht allen einen schönen Sommer!
  • Stipendium für "University School of Croatian Language and Culture" (27.06.-24.07.2015) in Zagreb

    Die Universität Innsbruck kann eine Studentin oder einen Studenten für eine Summer School zur kroatischen Sprache und Kultur an der Universität Zagreb nominieren.

    Nähere Informationen zur Summer School finden Sie hier: http://www.unizg.hr/homepage/learn-croatian/university-school-of-croatian-language-and-culture/

    Studierende der Universität Innsbruck sind von den Kurskosten befreit, bekommen eine Unterkunft und einen Zuschuss (ca. 120 Euro). Selbst zu bezahlen sind nur die Anreise, das Essen und das Kulturprogramm (ca. 250 Euro).

    Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bis spätestens 06.05.2015 bei Heike Ortner: heike.ortner@uibk.ac.at

  • Nachwuchspreis „Berufliche Kommunikation“ 2015

    Die Gesellschaft für Angewandte Linguistik (GAL) und die doctima GmbH vergeben einen mit 1000 Euro dotierten Nachwuchspreis. Ausgezeichnet werden wissenschaftliche Abschlussarbeiten aus dem Themenfeld "Berufliche Kommunikation", in denen die Anwendbarkeit wissenschaftlicher Ergebnisse in der Praxis eine tragende Rolle spielt. Mehr dazu im Auschreibungstext.

    Bewerbungsschluss: 15. Juni 2015

  • Neue Partnerschaft mit Japan: Studierende für Austausch gesucht!
    Können Sie sich vorstellen, ein Semester oder ein Studienjahr in der größten Metropole der Welt zu verbringen? Die Universität Innsbruck hat eine neue Partnerschaft mit der renommierten Rikkyo-Universität in Tokyo abgeschlossen und ist ab sofort auf der Suche nach Studierenden, die sich auf das Abenteuer Japan einlassen wollen. Die akademische Koordinatorin ist Heike Ortner, und da die Partnerschaft auf Initiative des Instituts für Germanistik entstanden ist, sind Studierende der Germanistik besonders angesprochen.
    Bei Fragen und Interesse wenden Sie sich bitte an Heike Ortner: heike.ortner@uibk.ac.at.

     

Veranstaltungenbalken-hellblau

  • Antrittsvorlesung von Univ.-Prof. Mag. Dr. Ulrike Tanzer: "'In Lachen zu enden, bleibt immer noch.' Otto Grünmandl in der Tradition der österreichischen Satire"

    Wann?  Donnerstag, 8. Oktober 2015, 18:00 Uhr
    Wo? Aula der Universität Innsbruck, 1. Stock, Universitätshauptgebäude, Innrain 52, A-6020 Innsbruck

     Flyer   

    Die Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät lädt zur Antrittsvorlesung von Univ.-Prof. Mag. Dr. Ulrike Tanzer. Sie ist seit 1. Oktober 2014 Universitätsprofessorin für Österreichische Literatur an der Universität Innsbruck und Leiterin des Forschungsinstituts Brenner-Archiv. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, Gegenwartsliteratur, Glückskonzepte in der Literatur, Editionstechnik, Literaturdidaktik und Leseforschung.

  • Gastvortrag von em. o. Univ.-Prof. Dr. Martin Stern (Universität Basel): "Über Georg Trakls Lyrik: I. 'Traum des Bösen'. Versuch einer Deutung. II. Spuren seiner Wirkung in der Schweiz"

    Wann?  Montag, 12. Oktober 2015, 13:45 Uhr
    Wo? Hörsaal 2, Geiwi-Turm, Innrain 52d, A-6020 Innsbruck

     Flyer 

    Im Rahmen der Vorlesung "Lesen" (U. Tanzer) 

  • 15.-17.09.2016: „Formen der Mehrsprachigkeit in sekundären und tertiären Bildungskontexten. Verwendung, Rolle und Wahrnehmung von Sprachen und Varietäten“

    [Link zur Tagungshomepage]

    Ort: Karl-Rahner-Platz 1, 6020 Innsbruck

    Organisation und Kontakt: Monika Dannerer (Institut für Germanistik) und Peter Mauser (Fachbereich Germanistik, Universität Salzburg)

  • 23.11.–25.11.2015: Internationales Joseph-Zoderer-Symposium

     Programmheft

    Eröffnung: Montag 23.11.2015, 9.30 Uhr
    Ort:Forschungsinstitut Brenner-Archiv, Josef-Hirn-Str. 5/10. Stock, A-6020 Innsbruck

    Organisation und KontaktSieglinde Klettenhammer (Institut für Germanistik) und Erika Wimmer(Forschungsinstitut Brenner-Archiv)

  • 23.11.2015 Gastvortrag David Christopher Assmann: "Literaturbetriebs-Szenen um 2000"

    David Christopher Assmann (Goethe-Universität Frankfurt, Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik)
    Literaturbetriebs-Szenen um 2000.

    Zeit: Montag, 23.11.2015, 17.15 Uhr
    Ort: SR 52U109 (Geiwi-Turm, 1. UG)

  • 12.-13.11.2015: "…doch nicht nur für die Zeit geschrieben". Tagung zur Rezeption Ernst Tollers

    Veranstaltet vom Innsbrucker Zeitungsarchiv und der Ernst-Toller-Forschungsstelle Univ. Koblenz-Landau

     Programmheft

    Beginn: Donnerstag, 12.11.2015, ab 9:30 Uhr
    Ort: Forschungsinstitut Brenner-Archiv, Josef-Hirn-Str. 5/10. Stock, A-6020 Innsbruck

  • 02.11.2015: Buchpräsentation Manfred Mittermayer: "Thomas Bernhard. Eine Biografie"

    Lesung: Klaus Rohrmoser

     Einladung

    Wann?  Montag, 2. November 2015, 18.00 Uhr
    Wo? Forschungsinstitut Brenner-Archiv, Josef-Hirn-Str. 5/10. Stock, A-6020 Innsbruck

  • 04.11.2015: Einladung zur Literarischen Lesung in Erinnerung an Elfriede Pöder

    Einladung

    Wann? Mittwoch, 4.11.2015, 18:00 Uhr
    Wo? 
    UR 3108 (Universitäts-Hauptgebäude, 3. Stock)

  • 41. Internationale Nestroy-Gespräche 2015: "Patriotismus, Politik und Parodie. Die edelste Nation unter allen Nationen ist die Resignation (Johann Nestroy: Das Mädl aus der Vorstadt, I, 12)"

    Wann?  07.07.2015 bis 11.07.2015
    Wo? Justiz-Bildungszentrum (Schloss Altkettenhof), Schlossstraße 7, A – 2320 Schwechat

      Flyer

    Veranstalter: Internationales Nestroy-Zentrum Schwechat und Internationale Nestroy Gesellschaft
    Konzeption: Walter Pape, Johann Sonnleitner, Ulrike Tanzer

  • Antrittsvorlesung von Univ.-Prof. Mag. Dr. Monika Dannerer: "Sprachgebrauch zwischen Erwartung, Reglementierung und Realität"

    Wann?  Donnerstag, 11. Juni 2015, 18:00 Uhr 
    Wo? Aula der Universität Innsbruck, 1. Stock, Universitätshauptgebäude, Innrain 52, A-6020 Innsbruck

     Flyer 

    Die Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät lädt zur Antrittsvorlesung von Univ.-Prof. Mag. Dr. Monika Dannerer. Sie wurde mit 1. März 2014 als Universitätsprofessorin für Germanistische Sprachwissenschaft an die Universität Innsbruck berufen. Die Schwerpunkte ihrer Forschung liegen an der Schnittstelle zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit in zentralen Themenfeldern der Soziolinguistik: institutionelle Kommunikation, (später) Spracherwerb in der Erst- und Zweitsprache, Mehrsprachigkeit. 

  • Gastvortrag von Univ.-Prof. Dr. Werner Michler (Universität Salzburg): "Daseinskampf und Fortschrittsglaube. Darwin in der österreichischen Literatur des 19. Jahrhunderts"

    Wann?  Donnerstag, 11. Juni 2015, 17:00 Uhr 
    Wo? Hörsaal 3, Geiwi-Turm, Innrain 52d, A-6020 Innsbruck

     Flyer

    Im Rahmen der Vorlesung "Realismus zur Jahrhundertwende. Zur österreichischen Literatur des 19. Jahrhunderts" (U. Tanzer)

  • Poetik-Vorlesung 2015: Erich Hackl – Literatur, Wahrscheinlichkeit, Lüge und Diskretion 

    Erich Hackl
    Literatur, Wahrscheinlichkeit, Lüge und Diskretion


    Mehr dazu

    • Mittwoch, 27. Mai, 18 – 20 Uhr
      Poetik-Vorlesung (Teil 1)

    • Donnerstag, 28. Mai, 10.30 –12 Uhr
      Poetik-Vorlesung (Teil 2)

    • Donnerstag, 28. Mai, 20 Uhr
      Lesung

    • Freitag, 29. Mai, 10.30 Uhr
      Konversatorium für Studierende

      Ort: Literaturhaus am Inn, Josef-Hirn-Straße 5, 6020 Innsbruck 

       Flyer

  • Podiumsdiskussion „Der Sand und sein Wert“ im Rahmen der Aktion „Innsbruck liest 2015

    Eine Diskussion über Ethik und Globalisierung mit dem diesjährigen Innsbruck-liest-Autor Jonas Lüscher, Almir Zundja (Wirtschaftswissenschaftler und Ex-Banker) sowie Wilhelm Guggenberger (Theologe). Als Einstimmung auf den Abend liest der Schauspieler Christoph Hackenberg ausgewählte Textstellen aus dem Innsbruck-liest-Buch 2015. Die Veranstaltung klingt bei einem Buffet und Musik des Innsbrucker Musikensembles „Yefira Project“ aus.

    Wann?  Mittwoch, 22. April 2015, 19:00 Uhr
    Wo?Die Bäckerei – Kulturbackstube (Dreiheiligenstraße 21a/Innsbruck)

     Flyer

    Eine Veranstaltung der Vergleichenden Literaturwissenschaft/Universität Innsbruck 

  • Gastvortrag von Univ.-Prof. Doz. Mag. Dr. Brigitta Busch (Universität Wien): „Unglaubwürdig? Sprachideologisch geprägte Annahmen über das Erzählen und Wiedererzählen im Asylverfahren“

    Im Zuge von Asylverfahren, die sich oft über mehrere Instanzen und längere Zeit-räume ziehen, werden Asylsuchende in verschiedenen Stadien des Verfahrens immer wieder zu Fluchtweg und Fluchtgründen befragt. Dieses wiederholte Erzählen spielt eine bedeutende Rolle, wenn es darum geht, die Glaubwürdigkeit der vorgebrachten Fluchtgeschichte zu bewerten, und hat somit einen wesentlichen Einfluss auf den Ausgang des Verfahrens. Im Vortrag geht es darum, einen Überblick über institutionelle und über biographische Aspekte des Wiedererzählens im Kontext von Asylverfahren zu geben. Gefragt wird nach den Vorannahmen, die den Praktiken der Glaubwürdigkeitsprüfung in Bezug auf das Wiedererzählen zugrunde liegen. Brigitta Busch bezieht sich dabei auf den Fall eines Asylwerbers, dessen Erzählung als unglaubwürdig gewertet wurde und der nach seiner Abschiebung in die Russische Föderation zu 15 Jahren Freiheitsentzug verurteilt wurde.

    Datum: Di, 14.4.2015, 10.15–11.45 Uhr 
    Ort: Innrain 52, HS 7

     Flyer

    Organisiert vom Forschungszentrum Kulturen in Kontakt und dem Institut für Germanistik

  • Gastvortrag von Gerd Antos (Universität Halle-Wittenberg): Aktuelle Karrieren und 
    Konjunkturen von Wörtern und Wendungen im Deutschen

    Schlagwörter, Fahnenwörter, Plastikwörter, Teflonwörter, Unwörter – so manches Wort gehört im Laufe der Geschichte einer oder mehrerer dieser Kategorien an und wird entsprechend seinem Potential im aktuellen Diskurs zu ver- schiedenen Themen eingesetzt. In welchem Zeitraum, in welchen Kontexten und aus welchen Gründen verändern sich bestimmte Gebrauchshäufigkeiten von Wörtern? Und: Welche Bedeutungsnuancen von vor allem polysemen Ausdrücken treten dabei in den Vorder- oder Hintergrund, und welche Bedeutungsnuancen werden dabei von anderen Ausdrücken importiert oder exportiert? Der Vortrag gibt Antwort auf solche und 
    ähnliche Fragen im Rahmen einer Theorie der „Sub-Semantik“. 

    Der Vortrag findet im Rahmen der VU “Sprachwissenschaft für die Schule II” von Beatrix Schönherr statt. Interessierte sind herzlich willkommen!

    Datum: Di, 24.3.2015, 13.45–15.15 Uhr
    Ort: 40935 SR, Geiwi-Turm, 9. Stock

  • Vortrag von Jürgen Heizmann (Université de Montréal): "Jenseits von Krimi und Regionalismus. Genre und Abweichung in Kurt Lanthalers Tschonnie-Tschenett-Serie."

    Prof. Dr. Jürgen Heizmann von der Universität Montréal ist in Innsbruck zu Gast. Am Mittwoch wird er Institut für Germanistik einen Vortrag über den Südtiroler Autor Kurt Lanthaler halten, zu dem alle herzlich einladen sind. Mehr Informationen

    Datum: 4. März 2015, 12:00 Uhr
    Ort: Geiwi-Turm, Besprechungsraum Germanistik, 9. Stock, Innrain 52d

    Organisiert vom Zentrum für Kanadastudien und dem Institut für Germanistik

  • Lyrik transkulturell
    Von 21.–24. Januar 2015 findet eine internationale Tagung zum Thema "Lyrik transkulturell" statt.



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Preise, Stipendien, Förderungenbalken-hellorange


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Neuerscheinungenbalken-dunkelblau


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Studierendenvertretungbalken-hellrot

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Stellenausschreibungenbalken-dunkelrot

  • Das Institut für Fachkommunikation und Mehrsprachigkeit an der Europäischen Akademie Bozen sucht ab Januar 2016 einen Praktikanten bzw. eine Praktikantin im Rahmen des Projekts "Sprachenvielfalt macht Schule". Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Ausschreibungstext.

      Ausschreibungstext

    Bewerbungsschluss: 30.09.2015.

  • Studentische/r Mitarbeiter/in (5 Stunden/Woche) im DFG-Projekt „,Versuch’ und ,Experiment’”

    Im DFG-Projekt „,Versuch’ und ,Experiment’. Konzepte des Experimentierens in Naturwissenschaft und Literatur (1700-1960)” (Leitung: Dr. Gunhild Berg) wird ab 1. 03. 2015 ein/e Studentische/r Mitarbeiter/in gesucht (vorerst auf 6 Monate).

    • Hauptaufgaben: Forschungs- und Verwaltungstätigkeit, Literaturrecherche, -beschaffung, Exzerpieren, Lektorieren, Transkribieren, Veranstaltungsorganisation u. Ä.

    • Erforderliche Qualifikationen: laufendes Studium der Germanistik oder Vergleichenden Literaturwissenschaft, überdurchschnittliche Studienleistungen; sehr gute Kenntnisse in der Literatur- und Wissensgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts; Latein-, Französisch- und/oder Englischkompetenz; naturwissenschaftliches Wissen erwünscht; Fähigkeit zur Team- wie zur eigenständigen Arbeit; hohe Kommunikationsfähigkeit; Flexibilität in der Arbeitsgestaltung

    Bewerbungen mit einem Anschreiben, aus dem Ihre Motivation hervorgeht, weiters Lebenslauf, Kopien von Zeugnissen/ Urkunden und einer wiss. Hausarbeit geben Sie im Sekretariat des Instituts für Germanistik ab oder schicken Sie in einer einzigen PDF-Datei an gunhild.berg@uibk.ac.at.

    Bewerbungsschluss: 15. 02. 2015

  • Sprachunterricht an der ActiLingua Academy (Wien)
    ActiLingua, ein Sprachreiseveranstalter mit Sitz in Wien, sucht SprachlehrerInnen für Deutsch als Fremdsprache für Erwachsene und DeutschlehrerInnen für Kinder und Jugendliche Mehr dazu 

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Das Institut für Germanistik trauert um 


Univ.-Prof. Dr. Werner M. Bauer

Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft


Werner M. Bauer

Der gebürtige Wiener ist von 1976 bis zu seinem Tod an unserem Institut tätig gewesen, zunächst als Assistent, dann als Universitäts-Professor, der dank seines ungewöhnlich weiten Horizonts mit seinen zahlreichen Veröffentlichungen die höchste Achtung der in- und ausländischen Fachwelt erworben hat. Er kannte sich sowohl in den Überlieferungen der Antike als auch in der europäischen Literatur vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart aus und vermochte dieses Wissen gänzlich uneitel und mit großer Liebenswürdigkeit weiterzugeben, wofür Generationen von Studierenden ihm dankbar geblieben sind.

Schwerpunkte seiner Forschung waren (unter anderen) die europäische Antikenrezeption, die österreichische und deutsche Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts und die Editionswissenschaft. Auch nach seiner Pensionierung ist er unermüdlich tätig geblieben, vor allem als Mitarbeiter an der historisch-kritischen Ausgabe der Werke Adalbert Stifters und an der „Literaturgeschichte Österreichs“. Ein Buch über Goethe und die neulateinische Dichtung hat er indes nur noch planen können.

Das Institut für Germanistik verliert in Werner Bauer nicht nur einen bedeutenden Gelehrten, sondern auch einen liebenswerten, unvergesslichen Freund und Kollegen.

Parte und Kondolenzbuch


 

Das Institut für Germanistik trauert um 

 

em. o. Univ.-Prof. Dr. Achim Masser

Professor für Ältere deutsche Sprache und Literatur an der Universität Innsbruck,

  

masser-nachruf

der, 82-jährig, am 4. Oktober 2015 verstarb. Achim Masser war Wissenschaftlicher Assistent am Deutschen Wörterbuch bei der Deutschen Akademie der Wissenschaften in Berlin und anschließend am Institut für Deutsche Sprache und Literatur der Universität Köln, bevor er 1970 auf die neu geschaffene Professur für Ältere deutsche Sprache und Literatur an der Universität Innsbruck berufen wurde. Seine zahlreichen Publikationen umfassen ein beeindruckendes sprach- und literaturgeschichtliches Spektrum, wobei seine besondere Vorliebe dem Althochdeutschen galt. Auch für die Belange der Universität hat er sich bis zu seiner Emeritierung 2001 stets eingesetzt – nicht zuletzt als Dekan der Geisteswissenschaftlichen Fakultät (1979-1981).

Seine engagierte, herausragende Lehrtätigkeit hat Generationen von Hörerinnen und Hörern fasziniert, zumal er auch andere Bereiche wie das Wechselspiel zwischen den Künsten miteinbezog. Für seine wissenschaftlichen Leistungen erhielt er das Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse, er war Korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und Außerordentliches Mitglied der Bayerischen Benediktinerakademie.

Das Institut wird dem verdienten Wissenschaftler und geschätzten Kollegen stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Parte und Kondolenzbuch


 

 

Das Institut für Germanistik trauert um 

 

ao. Univ. Prof. Mag. Dr. Elfriede Pöder

Universitätsdozentin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft

  

foto_pöder_elfriede_nachruf

die, erst 55-jährig, am 20. September 2015 verstorben ist.

Sie war von Beginn ihres Germanistik- und Anglistik-Studiums an eine sehr engagierte, diskussionsfreudige Studentin mit breiten Interessen. Ein Jahr ihres Studiums hat sie als Fulbright-Stipendiatin an der Tulsa University in Oklahoma verbracht; sie hat auch einige Aufsätze zur amerikanischen und englischen Literatur veröffentlicht. Schon in den ersten Semestern engagierte sie sich für den Feminismus, ein Engagement, dem sie treu geblieben ist.

Nach der Lehramtsprüfung legte sie eine (mit dem Preis der Stadt Innsbruck ausgezeichnete) methodenkritische Arbeit als Dissertation vor, die neben ihrer Tätigkeit für ein großes bibliografisches Projekt entstand. 2003 hat sie sich mit Studien zum Kanon habilitiert. Am 12. Dezember 2003 bekam sie die venia für „Neuere deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft sowie literaturwissenschaftliche Gender-Forschung" verliehen. Als Assistentin und dann als ao. Professorin hat sie an diesem Institut in Forschung und Lehre die feministische Literaturwissenschaft etabliert, auch in Zusammenarbeit mit Kolleginnen aus Nachbarfächern.

Mit ihr ist viel zu früh eine engagierte Lehrerin und temperamentvoll-streitbare Gesprächspartnerin von uns gegangen. Die Anregungen und Impulse, die seit ihrer Studienzeit von ihr ausgegangen sind, werden dem Institut fehlen. Menschlich und intellektuell hinterlässt sie eine große Lücke.

Parte und Kondolenzbuch



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